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Rietbergs Zweite siegreich
Die letzte Runde der Schach-Bezirksliga findet traditionell mit allen Mannschafen in Gütersloh stand: Die Zweite hatte Gütersloh 4 zum Gegner, die als Tabellenzweiter noch mit Aufstiegsambitionen ins Rennen gingen. Während Gütersloh seine Wunschmannschaft nicht zusammenbekam, konnte Turm diesmal nahezu in Bestbesetzung antreten.
Allerdings lief bei Michael Hutfilker an Brett 8 bereits in der Eröffnungsphase einiges schief. Im weiteren Verlauf konnte er nicht verhindern, dass sein König ins Freie gezerrt und schließlich mitten auf dem Brett mattgesetzt wurde.
Der Ausgleich ließ auf sich warten. Joel Kollenberg (3) setzte den unrochierten König seines Gegners so stark unter Druck, dass er dabei eine Figur gewann. Nach der Abwicklung ins Endspiel war sein Sieg nur noch Formsache.
Am Spitzenbrett behielt Michael Trost in einer spannungsgeladenen Partie stets die Kontrolle und erreichte nach einigen Abtäuschen ein sicheres Remis.
Auf die Siegerstraße brachte Yuyang Chen die Turm?Mannschaft an Brett 7. Mit den weißen Steinen baute er sich ein überlegenes Zentrum auf, gewann einen Bauern und führte seinen Vorteil mit präzisem Spiel zum Gewinn.
Bei Ferdi Schumacher (4) sah es lange Zeit nicht danach aus. Sein Gegner spielte mit einem isolierten Bauern, was ihm Raumvorteil verschaffte. Der Rietberger neutralisierte jedoch alle Angriffsversuche, eroberte den Isolani und profitierte schließlich von einem Einsteller des Güterslohers. Damit war Turm 2 bereits dicht an den für den Mannschaftssieg nötigen 4,5 Punkten.
Den entscheidenden Schritt machte Elias Vögeler am Nachbarbrett (5). Auch hier gestaltete sich das Gefecht lange Zeit schwierig, doch Elias meisterte die taktischen Fallstricke der Stellung. Am Ende profitierte er von einem Fehler seines Gegners und gewann die Partie.
Die letzten Ergebnisse steuerten Michael Schalk und Ludger Funke (2) bei. Während bei Michael an Brett 6 in einer verschachtelten Position „vorne und hinten“ nichts mehr ging, willigte Ludger in einer wahrscheinlich noch gewinnbaren Stellung ins Remis ein.
Der klare 5,5:2,5-Endstand zeigt deutlich, welches Potenzial die Turm-Reserve in Bestbesetzung hat – auch wenn das in einer Amateurmannschaft leider nicht immer abrufbar ist.
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