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| Die Zweite stolpert zum Saisonauftakt | 13.09.2026 |
| Kategorie: 2. Mannschaft | Kommentare: 0 | |
| Mit einer Niederlage startete Turm Rietberg 2 gegen die Vierte des Bielefelder SK in die neue Saison der Schach-Bezirksliga. Da das Turm-Team aufgrund des berufsbedingten Ausfalls eines Spielers nur zu Siebt antrat und darüber hinaus auf zwei Stammkräfte verzichten musste, kam das 3 : 5 nicht einmal überraschend. Den anfänglichen Rückstand aufzuholen versuchte Hannes Ullrich: der elfjährige Nachwuchsspieler an Brett 7 bemühte sich um eine aktive Stellung, ließ dabei aber seine Entwicklung etwas schleifen. Als er seine bedrohte Dame auf ein ungünstiges Feld zog, war es nach einem Abzug um die Lady und die Partie geschehen. Dennoch einLob vom Käptn. Bei Michael Hutfilker liefen die Dinge nach einem Bauernverlust ebenfalls ungünstig. Er geriet in eine gedrückte Position aus der er sich nicht mehr befreien konnte. Yuyang Chen spielte kompromisslos nach vorn. Sein Gegenüber war aber auf der Hut und konnte in einer Stellung, die einiges an Rechenaufgaben beinhaltete, die Initiative übernehmen und schließlich gewinnen. Fast zeitgleich mit dem 0:4 gewann endlich ein Turm-Spieler. Elias Vögeler kombinierte in einem offenen Mittelspiel genauer als sein Gegner und blieb in dem Scharmützel siegreich. Ludger Funke am Spitzenbrett konnte sogar noch verkürzen. In seiner Leib-und Magen-Eröffnung heimste er zwei Bauern ein, geriet aber am Damenflügel erheblich unter Druck. Nachdem er diesen abschütteln konnte, entschied sein Materialvorteil. In den noch ausstehenden Partien konnten Michael Trost und Ferdi Schumacher, beide mit den schwarzen Steinen spielend, zwar ausgleichen, sahen aber keine Aussichten auf Vorteil. So ergaben sich 2 Unentschieden und der Endstand von 3 : 5. Kein Traumstart! |
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| F.S. | |
| Herbert Langhorst gewinnt den Vereinspokal 2026 | 24.08.2026 |
| Kategorie: Vereinsturniere | Kommentare: 1 | |
Der diesjährige Vereinspokal wurde im Format Schach960 ausgetragen und bot spannende Partien, überraschende Stellungsbilder und zahlreiche kreative Ideen am Brett. In zwei Vorrundengruppen wurden zunächst die Teilnehmer für die Endrunde ermittelt, bevor in direkten Platzierungsspielen die endgültigen Platzierungen ausgespielt wurden.![]() Ebenso klar fiel die Entscheidung in Gruppe B aus. Ferdinand Schumacher blieb ohne Punktverlust und gewann alle drei Partien. Mit Siegen gegen Elias Vögeler, Hans-Werner Maier und David Austermeier sicherte er sich souverän den ersten Platz. Hinter ihm landete Elias Vögeler mit zwei Siegen auf dem zweiten Rang. David Austermeier und Hans-Werner Maier komplettierten die Tabelle. So kam es im Finale zum Duell der beiden dominierenden Vorrundensieger Herbert Langhorst und Ferdinand Schumacher. Die Begegnung hielt, was sie versprach, und entwickelte sich zu einem echten Krimi. In jeder der ersten vier Partien stand einer der beiden Spieler zwischenzeitlich klar auf Gewinn, musste sich am Ende jedoch dennoch geschlagen geben. Das verdeutlichte einmal mehr die besonderen Herausforderungen des Schach960, bei dem ungewohnte Stellungsbilder und kreative Ideen oft wichtiger sind als theoretisches Eröffnungswissen. Einen besonderen Wendepunkt nahm das Finale in der zweiten Partie. In einer schwierigen Stellung gelang es Herbert Langhorst, mit einer überraschenden langen Rochade die Initiative an sich zu reißen und die Partie noch zu gewinnen. Nach einem 0:1-Rückstand drehte er den Wettkampf zwischenzeitlich zu einer 2:1-Führung. Doch auch danach blieb die Spannung erhalten, denn erneut wurde eine klar vorteilhafte Stellung noch aus der Hand gegeben. So musste die Entscheidung schließlich in einer Armageddon-Partie fallen. Auch dort schien Herbert Langhorst bereits auf der Siegerstraße zu sein. Obwohl er sich eine deutlich bessere Stellung erspielt hatte, gelang es Ferdinand Schumacher kurz vor Ablauf seiner Zeit noch einmal, Gegenspiel zu entwickeln und für Unruhe zu sorgen. Letztlich überschritt Ferdinand Schumacher jedoch die Bedenkzeit, sodass Herbert Langhorst den entscheidenden Punkt zum 3:2-Endstand erzielte und sich damit den Vereinspokal 2026 sicherte. Beide Finalisten waren sich nach dem Wettkampf in einem Punkt einig: Die komplexen Schach960-Stellungen hätten oftmals eine längere Bedenkzeit verdient. Während Herbert Langhorst insbesondere im Rapid-Teil immer wieder mit dem Zeitmanagement zu kämpfen hatte, wurde Ferdinand Schumacher schließlich im Blitzmodus von der Uhr bezwungen. Damit spielte neben der Qualität der Züge auch der Umgang mit der knappen Bedenkzeit eine entscheidende Rolle für den Ausgang des Finals. Im Spiel um Platz drei trafen Stefan Hiller und Elias Vögeler aufeinander. Da kein Sieger ermittelt werden konnte, teilen sich beide Spieler den dritten Rang. Das Spiel um Platz fünf entschied David Austermeier gegen Klaus Hermann deutlich mit 2:0 für sich. Endstand Vereinspokal Schach960 2026 1. Platz: Herbert Langhorst 2. Platz: Ferdinand Schumacher 3. Platz: Stefan Hiller 3. Platz: Elias Vögeler 5. Platz: David Austermeier 6. Platz: Klaus Hermann Mit dem erfolgreichen Abschluss des Vereinspokals hat das Schach960-Format erneut seinen besonderen Reiz unter Beweis gestellt. Die ungewohnten Anfangsstellungen führten zu originellen Partien, spannenden Wendungen und Entscheidungen bis in die letzten Sekunden. Am Ende setzte sich mit Herbert Langhorst der konstanteste Spieler des Turniers verdient durch. Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des Vereinspokals 2026! |
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| E.A. | |
| Saisonbericht 2025/2026 | 10.06.2026 |
| Kategorie: Sonstiges | Kommentare: 1 | |
| Die SG Turm Rietberg war in der Saison 2025/2026 erstmals wieder mit vier Mannschaften im Spielbetrieb vertreten. Die Teams starteten in der Regionalliga, der Bezirksliga, der Bezirksklasse sowie in der U14-Verbandsklasse Süd. Alle Mannschaften schlossen ihre Spielzeiten ohne größere Schwankungen ab und sicherten ihre jeweiligen Klassenzugehörigkeiten. Regionalliga: 1. Mannschaft hält die Klasse Die 1. Mannschaft beendete die Saison in der Regionalliga im Mittelfeld. Das Team blieb während der gesamten Spielzeit stabil und geriet nicht in Abstiegsgefahr. Mehrere Punktgewinne gegen direkte Konkurrenten sorgten frühzeitig für Abstand zu den unteren Tabellenplätzen. Der Saisonverlauf entsprach insgesamt den Erwartungen. Bezirksliga: 2. Mannschaft etabliert sich im Mittelfeld Die 2. Mannschaft erreichte in der Bezirksliga einen gesicherten Platz im Mittelfeld. Die Ergebnisse verteilten sich ausgeglichen über die Saison, sodass weder Aufstiegsambitionen noch Abstiegsdruck entstanden. Die Mannschaft zeigte konstante Leistungen und bestätigte ihre Position im Ligaumfeld. Bezirksklasse: 3. Mannschaft bleibt konkurrenzfähig In der Bezirksklasse belegte die 3. Mannschaft einen Platz im unteren Mittelfeld. Trotz einzelner knapper Begegnungen blieb das Team über die gesamte Saison hinweg konkurrenzfähig. Durch Punktgewinne gegen direkte Konkurrenten konnte die "Rote Laterne" erfolgreich verhindert werden. Verbandsklasse Süd: U14 mit stabiler Premierensaison Die U14 absolvierte ihre erste Saison in der Verbandsklasse Süd und erreichte eine Platzierung im Mittelfeld. Das Nachwuchsteam sammelte wertvolle Erfahrung auf Verbandsebene und konnte sich gegen etablierte Mannschaften behaupten. Die Ergebnisse lagen im erwartbaren Bereich für ein Team, das erstmals auf dieser Ebene antrat. Fazit Alle vier Mannschaften der SG Turm Rietberg schlossen die Saison 2025/2026 stabil ab. Die Teams hielten ihre Klassen und bestätigten ihre jeweiligen Leistungsbereiche. Auffällige Ausschläge nach oben oder unten gab es nicht. Die Saison verlief insgesamt ruhig und ohne besondere Vorkommnisse. Erfolgreichste Einzeleistung Elias Vögeler blieb in der Bezirksliga ungeschlagen. Er erzielte fünf Siege, davon einmal kampflos, sowie zwei Remis und beendete die Saison ohne Niederlage. Mit 5 Punkten aus 6 gespielten Partien erreichte er eine Quote von 83 Prozent und ist damit der erfolgreichste Turm-Spieler der Saison. |
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| E.A. | |
| Rietbergs Zweite siegreich | 31.05.2026 |
| Kategorie: 2. Mannschaft | Kommentare: 1 | |
| Die letzte Runde der Schach-Bezirksliga findet traditionell mit allen Mannschaften in Gütersloh stand: Die Zweite hatte Gütersloh 4 zum Gegner, die als Tabellenzweiter noch mit Aufstiegsambitionen ins Rennen gingen. Während Gütersloh seine Wunschmannschaft nicht zusammenbekam, konnte Turm diesmal nahezu in Bestbesetzung antreten. Allerdings lief bei Michael Hutfilker an Brett 8 bereits in der Eröffnungsphase einiges schief. Im weiteren Verlauf konnte er nicht verhindern, dass sein König ins Freie gezerrt und schließlich mitten auf dem Brett mattgesetzt wurde. Der Ausgleich ließ auf sich warten. Joel Kollenberg (3) setzte den unrochierten König seines Gegners so stark unter Druck, dass er dabei eine Figur gewann. Nach der Abwicklung ins Endspiel war sein Sieg nur noch Formsache. Am Spitzenbrett behielt Michael Trost in einer spannungsgeladenen Partie stets die Kontrolle und erreichte nach einigen Abtäuschen ein sicheres Remis. Auf die Siegerstraße brachte Yuyang Chen die Turm?Mannschaft an Brett 7. Mit den weißen Steinen baute er sich ein überlegenes Zentrum auf, gewann einen Bauern und führte seinen Vorteil mit präzisem Spiel zum Gewinn. Bei Ferdi Schumacher (4) sah es lange Zeit nicht danach aus. Sein Gegner spielte mit einem isolierten Bauern, was ihm Raumvorteil verschaffte. Der Rietberger neutralisierte jedoch alle Angriffsversuche, eroberte den Isolani und profitierte schließlich von einem Einsteller des Güterslohers. Damit war Turm 2 bereits dicht an den für den Mannschaftssieg nötigen 4,5 Punkten. Den entscheidenden Schritt machte Elias Vögeler am Nachbarbrett (5). Auch hier gestaltete sich das Gefecht lange Zeit schwierig, doch Elias meisterte die taktischen Fallstricke der Stellung. Am Ende profitierte er von einem Fehler seines Gegners und gewann die Partie. Die letzten Ergebnisse steuerten Michael Schalk und Ludger Funke (2) bei. Während bei Michael an Brett 6 in einer verschachtelten Position „vorne und hinten“ nichts mehr ging, willigte Ludger in einer wahrscheinlich noch gewinnbaren Stellung ins Remis ein. ![]() |
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| F.S. | |
| Die Vereinsmeisterschaft 2025/26 ist entschieden | 16.05.2026 |
| Kategorie: Vereinsturniere | Kommentare: 1 | |
| Die Vereinsmeisterschaft 2025/26 der SG Turm Rietberg endete nach sieben Runden mit einem klaren, aber hart erkämpften Erfolg für Stefan Hiller, der sich damit erstmals den Titel sicherte. Der Titelverteidiger David Austermeier spielte erneut ein starkes Turnier, musste sich in diesem Jahr jedoch mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Hiller zeigte über weite Strecken eine beeindruckende Form, gewann sechs seiner sieben Partien und ließ nach seiner einzigen Niederlage gegen Herbert Langhorst keine Zweifel mehr an seinem Anspruch auf den Titel. David Austermeier blieb lange in Schlagdistanz und hielt das Rennen um die Meisterschaft offen. Eine der entscheidenden Begegnungen war sein frühes Remis gegen Ferdinand Schumacher, das sich im Nachhinein als vorentscheidend erwies. Zwar punktete der Titelverteidiger konstant und gewann wichtige Partien, aber die Niederlage im direkten Duell gegen Hiller in Runde fünf gab letztlich den Ausschlag. Mit 5,5 Punkten belegte er am Ende den zweiten Platz. Herbert Langhorst komplettierte das Spitzentrio. Sein Sieg gegen Hiller in der dritten Runde machte das Turnier noch einmal spannend und zeigte, dass er jederzeit in der Lage ist, auch die stärksten Gegner zu schlagen. Mit ebenfalls 5,5 Punkten verpasste er den Vizetitel nur aufgrund der Feinwertung. Im Mittelfeld ging es eng zu. Ferdinand Schumacher erreichte mit 4,5 Punkten einen starken vierten Platz und blieb bis zuletzt in Reichweite der Spitzengruppe. Dahinter sorgte Felix Baumann für die Überraschung des Turniers: Mit einer TWZ von 797 spielte er mutig auf, gewann vier Partien und landete auf einem hervorragenden fünften Rang. Auch Werner Martinschledde kämpfte sich nach einem schwierigen Start zurück und erreichte ebenfalls vier Punkte. Gleich fünf Spieler beendeten das Turnier mit drei Punkten, darunter Hans-Werner Maier, Michael Schalk, Klaus Hermann, Eberhard Austermann und Ulrich Baumann. Die Platzierungen wurden hier ausschließlich durch die Feinwertung entschieden. Am Tabellenende landeten Leo Baumann und Andreas Hartmeyer, die beide zwei Punkte erzielten und einzelne Achtungserfolge verbuchen konnten. |
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| E.A. | |

