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Sieg im Nachbarschaftsduell!
Mit einem klaren 6 : 2 konnte Turm Rietberg 2 das Nachbarschaftsduell in der Bezirksliga gegen TV Verl (leicht ersatzgeschwächt) für sich entscheiden.
Schon nach etwa einer Dreiviertelstunde fiel das 1. Tor für den Turm. Nachwuchsspieler Hannes Ullrich griff beherzt an und baute sich eine überlegene Stellung auf, die er sicher zum Sieg verwandelte.
Danach vergingen mehr als 2 Stunden bis zur nächsten Entscheidung. Elias Vögeler an Brett 3 sorgte mit seinen Aktionen für Verwicklungen, die ihm bei gleichem Material einen Freibauern einbrachten. Dieser band alle gegnerischen Kräfte und Elias sorgte kombinationssicher für die Umwandlung.
Das 3 : 0 erzielte Michael Schalk. Sein Gegenüber kam nicht gut aus der Eröffnung, ließ sich aber dennoch zu einem Figurenopfer verleiten. Den damit verbundenen Druck schüttelte der Rietberger ab und erzielte einen weiteren Punkt für seine Mannschaft.
Agon Krasniqi baute sich eine sehr aussichtsreiche Position auf, verpasste es aber, durch das Tauschen von Figuren seinen Vorteil sicher zu stellen. Plötzlich war sein eigener König gefährdet und konnte sich nicht mehr retten.
In der Partie von Yuyang Chen ergab sich ein Endspiel mit 2 Läufer für Yuyang gegen 2 Springer. Da nur noch wenige Figuren auf dem Brett standen, erwiesen sich die langschrittigen Läufer als überlegen. Der letzte verbliebene Bauer ging auf Seiten des Turm-Spielers zur Umwandlung.
Michael Trost setzte noch einen drauf. Er war zwar mit den schwarzen Steinen nicht gerade blendend im Mittelspiel gelandet. Aber sein Gegner fand nicht den richtigen Gewinnplan und das Blatt wendete sich. 5 : 1. „Wenn er nicht gewinnen will, schnappe ich zu.“
Nunmehr waren noch Ludger Funke und Ferdi Schumacher unterwegs. Ludger (mit Schwarz) überließ dem Verler nach passiver Eröffnung eine Angriffsposition. Hier war das Tauschen von Figuren für den Rietberger erleichternd. In dem entstandenen Endspiel war
noch genaues Spiel gefordert, was die Spieler an Brett 1 beide leisteten: Remis.
Der Rietberger Mannschaftskapitän traf ausgangs der Eröffnung eine unkluge strategische Fehlentscheidung, wurde danach noch lange geknetet, hielt aber stand. Am Ende liefen die Bauern auf beiden Seite gleich schnell zur Umwandlung. Remis und damit 6 : 2.
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