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Die Dritte verliert zum ersten Mal

gemütliches Spiellokal
gemütliches Spiellokal
Die dritte Mannschaft hatte es heute mit einem bärenstarken Gegner zu tun. Die Reise ging nach Beckum zum verlustpunktfreien Schachclub Rochade. Am Treffpunkt waren pünktlich alle Fünf erschienen und der Sechste im Bunde wurde unterwegs von daheim abgeholt. Vor Ort im Mehrgenerationenhaus fanden wir ein sehr gemütliches Spiellokal vor. So bequem, die Stühle hatten schon fast Sesselqualität, habe ich noch nie gespielt. Nach den üblichen Vorbereitungen und der freundlichen Begrüßung durch den Beckumer Mannschaftsführer ging es pünktlich los.


bärenstarker Gegner
bärenstarker Gegner
Als erstes endete die Partie an Brett 4. Eberhard Austermann hatte es als Schwarzer mit dem Damengambit seines Gegners zu tun. Es gelang ihm die Eröffnung ohne größere Blechschäden zu überstehen und in ein ausgeglichenes Mittelspiel zu kommen. Als sich dann so einiges abgetauscht hatte und niemand mehr so richtig an erfolgreiche Angriffschancen und den damit verbundenen vollen Punkt glaubte, vereinbarten die beiden "Kontrahenten" ein leistungsgerechtes Remis. – 0,5 zu 0,5


Hans-Werner unter Druck
Hans-Werner unter Druck
Hans-Werner Maier (2) konnte seine Partie lange im Gleichgewicht halten. Sein Gegner nutzte aber die erste Ungenauigkeit und kam danach in deutlich in Vorteil und erhöhte stetig den Angriffsdruck. Als die gegnerischen Figuren Hans-Werners schwarzem König immer mehr zu Leibe rückten, schwenkte dieser die weiße Fahne und willigte in die Niederlage ein. - 1,5 zu 0,5


Die Rietberger Hoffnungen ruhten auf den unteren Brettern. Beide Beckumer hatten noch keine Wertungszahl und daher schien dort vielleicht etwas möglich zu sein. Das dem nicht so war bekam zunächst Naser Aboalseel (6) zu spüren.
Naser verlor seine Dame
Naser verlor seine Dame
Er verlor nach und nach an Boden und, nachdem plötzlich seine Dame vom Brett verschwand, auch die Partie. Noch war aber alles drin. – 2,5 zu 0,5


Aber auch Christian Kriener (5) konnte die Wende nicht herbeiführen. Sein London hielt zwar lange dem gegnerischen Druck stand, die Stellung wurde dann aber zusehends brüchiger. Kurz nach Naser musste dann auch Christian in das Unvermeidliche einwilligen und anerkennen, dass man auch ohne Wertungszahl gut spielen kann. – 3,5 zu 0,5


Agon übersah eine Chance
Agon übersah eine Chance
Agon Krasniqi (3) begann die Partie wie gewohnt und konnte schon im vierten Zug Material gewinnen, übersah diese Möglichkeit aber leider. Stattdessen musste er von da an mit einem Doppelbauern im Zentrum leben. Daraufhin verlor er zunächst einen nicht ausreichend gedeckten Randbauern dem sich später noch zwei weitere Landwirte anschlossen. Als seine Stellung immer weiter unter Druck geriet reichte er seinem Gegner die Hand. "Da werde ich heute Nacht wohl schlecht schlafen." kommentierte er die Partie. - 4,5 zu 0,5.

Luis überraschte positiv
Luis überraschte positiv
Luis Kriener (1) trotzte seinem Gegner am längsten. Er kam solide aus der Eröffnung und konnte im Mittelspiel Vorteile für sich anhäufen die sich dann auch in einem Materialplus widerspiegelten. Ein Remis-Angebot seines Gegners lehnte er ab und brachte die Partie sicher auf die Siegerstraße. So kamen wir doch noch zu einem vollen Brettpunkt und konnten halbwegs zufrieden die Heimreise antreten. – Endstand: 4,5 zu 1,5

Die dritte Mannschaft beendet die Saison am 26. Mai mit dem Heimspiel gegen den SC Herzebrock-Clarholz.

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