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15.09.2019 Auch Zweite siegt zum Saison-Auftakt
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Auch die 2. Turm-Mannschaft hat die Saison mit einem Sieg eröffnet. 4,5:3,5 hieß es am Ende bei Rochade Beckum 1.
Die frühe Führung für Turm besorgte Julius Austermann an Brett 2, der das riskante Spiel seines starken Gegenübers widerlegte und seinerseits einen Mattangriff aufbauen konnte. Yougster Elias Vögeler (8) musste kurz danach den Ausgleich zulassen. Nach einem Fehlzug im Mittelspiel konnte er trotz zäher Gegenwehr den materiellen Rückstand nicht mehr ausgleichen.
Am Spitzenbrett lief es weniger dramatisch ab. Michael Trost hatte zwar das bessere Zentrum, fand aber kein Durchkommen gegen den solide agierenden Beckumer. Remis hieß es hier wie auch bei Michael Hutfilker (6), wo ebenfalls kein Spieler ein Wagnis eingehen wollte.
Die Vorentscheidung fiel in den nächsten beiden Partien. 3. Brett: Angriff am Königsflügel gegen Angriff am Damenflügel. Dabei behielt Ludger Funke mit seinem gradlinigen Vorgehen gegen den Monarchen die Oberhand. Michael Ströhmeier an Brett 7 krönte sein mutiges Spiel nach vorn mit einer Kombiation, die ihm den vollen Punkt und der Mannschaft die 4:2-Führung einbrachte.
Das Ergebnis erhöhen sollte Ferdi Schumacher nach einem frühen Bauerngewinn. Er "verlor aber den Faden" und musste dem Gegner eine Figur für 2 Bauern abtreten. So reichte es nur zum Unentschieden, wodurch aber immerhin der Mannschaftssieg feststand.
Sebastian Rahe ging aus dem Mittelspiel mit materiellem Nachteil (Turm gegen Läufer und Springer) hervor. Als dann alles nach einem weiteren Remis aussah, lief er in eine Springergabel, so dass Rietberg noch ein "spätes Gegentor" kassierte.
F.S.
08.09.2019 Erste startet mit Sieg in Regionalliga
in Kategorie: 1. Mannschaft | Kommentare: 0
Mit einem deutlichen 5,5:2,5-Sieg gegen Mitaufsteiger Gütersloher SV 2 ist die SG Turm Rietberg in die Regionalliga-Saison 2019/2020 gestartet und hat damit wichtige Punkte für den angetrebten Klassenerhalt gesammelt.

Ein Anekdötchen vorweg:
Seit dieser Saison wird auf Verbandsebene mit Inkrement (30 Sekunden Zeitaufschlag pro Zug) gespielt. Das hatte sich bis zum ersten Spieltag offenbar noch nicht bei allen Spielern herumgesprochen. Denn nach etwa einer Viertelstunde monierte ein Gütersloher Spieler plötzlich, dass die Uhr an seinem Brett nicht funktioniere. Tatsächlich zeigten beide Displays die Startzeit von 1:40 Stunden an - aber eben auch nur, weil beide Spieler bis dahin im Schnitt jeweils rund 30 Sekunden pro Zug verbraucht hatten. Nach kurzem Zureden (und Erheiterung im Raum) waren alle Unklarheiten beseitigt...

Der Anfang des Matches in der Sudtorschule fiel verhalten aus: Nacheinander fuhren der aus der zweiten Mannschaft nachgerückte Ferdi Schumacher (Brett 8) sowie Joel Kollenberg (6) und Herbert Langhorst (7) ohne allzu großes Spektakel je ein Remis nach Hause.
Der erste volle Punkt wurde am Spitzenbrett eingefahren - allerdings zur Überraschung aller für die Gäste. Gegen den gut 350 DWZ-Punkte schwächeren Gütersloher hatte Martin Funke eine gewohnt eigenwillige, aber absolut ordentliche Stellung erreicht, und alle (zumindest die heimischen) Beobachter dachten sich wohl: Lass'n mal, der knetet sich schon zum Sieg. Doch irgendwann sah sich Martin zu einem Qualitätsopfer genötigt, das allerdings nicht durchschlug. Den Materialvorteil nutzte der Gütersloher zum Sieg - den einzigen des Tages für seine Mannschaft.
Den Ausgleich besorgte Sven Behler (4), der einen gedeckten weißen Springer auf d6 einpflanzen konnte, während der Läufer des Gegners von a8 aus auf den eigenen blockierten Bauern c6 biss. Als Schwarz sich befreien wollte, schwenkten Svens Türme auf den Königsflügel und setzten in ohnehin besserer Stellung den schwarzen Monarchen kurz vor der Zeitkontrolle sogar matt.
David Austermeier (5) hatte durch eine schlichte, aber ergreifende Kombination zwei Läufer für einen Turm ergattert und befand sich auf der Siegerstraße, bevor er es noch einmal unnötig spannend machte. Zwei verbundene Gütersloher Freibauern auf dem Damenflügel ließen nichts Gutes erahnen, aber David spielte korrekt und konsequent im Zentrum mit seinen eigenen Bauern auf Gegenangriff und setzte sich schließlich durch.
Tja... und jetzt zu Oliver Flöttmann (3), der angesichts seiner Spielweise mit dem Begriff "Stehaufmännchen" nur unzureichend umschrieben ist. Nach der Eröffnung stand er (ähnlich wie im letzten Verbandsliga-Spiel gegen Verl) komplett breit, die Deckung seiner kurzen Rochade bestand aus den Bauern h6 und g6 - und selbst die waren irgendwann futsch. Aber Flötti gibt ja nicht auf, windet sich und findet (trotz verlorener Stellung) nervige Gegenwehr. Und dann will es der Gegner zu schön machen, verkombiniert sich, hat seinerseits zwar noch Schummelchancen, muss sich am Ende aber sogar mattsetzen lassen. Verrückte Partie...
Den Schlusspunkt setzte Cedric Kollenberg (2), der schon früh positionell klar besser stand und seinen Gegner zeitweise auf die hinteren drei Reihen zurückdrängte. Mit der Öffnung der Stellung drangen die weißen Rietberger Figuren geschickt ins gegnerische Lager ein. Es war zwar noch ein langer Weg, und es galt klärende Damentäusche zu vermeiden, aber am Ende konnte der Gütersloher - nicht zuletzt wegen eines kaltgestellten Läufers - den Rietberger Mattangriff nicht mehr abwehren.

Weiter geht es am 22. September beim Aufstiegsmitfavoriten SK Delbrück.
S.B.
27.05.2019 Cedric ist Vereinsmeister 2018/19
in Kategorie: Sonstiges | Kommentare: 0
Wenn schon die ersten Partien des Vereinspokals gespielt werden, sollte es höchste Zeit sein, das Ergebnis der jüngsten Vereinsmeisterschaft zu melden: Den Titel holte sich in der Saison 2018/19 Turnierfavorit Cedric Kollenberg!
In der Endrunde lag er mit 4 Punkten vorne, vor Vereinspokalsieger Sven Behler (3,5) und den punktgleichen Herbert Langhorst und Oliver Flöttmann (je 2,5). Das sechsköpfige Final-Feld - qualifiziert aus zwei Vorrundengruppen - komplettierten Hendrik Berenbrink (1,5) und Michael Trost (1).
S.B.
19.05.2019 Sieg zum Saisonende
in Kategorie: 1. Mannschaft | Kommentare: 0
Zum Saisonabschluss der Verbandsliga hat Rietbergs Erste gegen die SF Verl 6:2 gewonnen. Damit behauptet die SG Turm in der Abschlusstabelle mit 14 Mannschaftspunkten den zweiten Rang. Meister ist die SV Ennigerloh-Oelde (16 Punkte). Dritter Mitaufsteiger aus unserer Staffel ist Bad Oeynhausen (11 Punkte).
Aus der Parallelstaffel steigen Porta Westfalica, Gütersloh 2 und BS Paderborn mit in die Regionalliga auf. Man sieht sich...

Im letzten Spiel der Saison mussten die Rietberger auf Spitzenspieler Martin Funke sowie Hendrik Berenbrink verzichten, während Verl mit der Stamm-Acht anreiste. Lange Zeit hielten sich die Aussichten an den Brettern die Waage.
Das erste Zählbare ließ sich kurz nach Mittag vernehmen - akustisch: Denn Herbert Langhorsts Gegner (Brett 6) entfuhr plötzlich ein fast herzzerreißendes Jammern und Aufstöhnen. Grund war eine übersehene Springergabel, die ihn zur sofortigen Aufgabe bewog.
Den Ausgleich gab es an Brett 8. Eberhard Austermann war dankenswerterweise aus der Zweiten nachgerückt, geriet aber früh im Zentrum in eine lästige Fesselung, büßte Material ein und musste schließlich die Segel streichen.
Die erneute Führung gelang David Austermeier (4). In ohnehin vorteilhafter Stellung für den Rietberger übersah dessen Gegner in der gewählten Abwicklung ein einzügiges Matt.
Derweil hatte Cedric Kollenberg (1) ein vorteilhaftes Endspiel erreicht: Ein Mehrbauer und der im direkten Vergleich bessere gleichfarbige Läufer erwiesen sich als letztlich unschlagbare Argumente.
Auf dem Brett (7) von Reservist Julius Austermann - auch hier Dank für den Einsatz! - hatten beide Seiten lang rochiert, was den Rietberger aber nicht davon abhielt, seine Bauern am Damenflügel ebenso überlegt wie überzeugend nach vorne zu werfen. Julius' Zeitnot sorgte bei den Umstehenden (und vermutlich auch bei ihm selbst) noch für leicht erhöhten Puls, aber am Ende brach sein Angriff durch, und direkt nach der Zeitkontrolle gab der Verler auf.
Sven Behler (3) hatte ausgangs der Eröffnung angesichts eines bunten Sträußchens taktischer Möglichkeiten mal wieder viel Zeit verbraucht, aber immerhin keinen falschen Weg eingeschlagen und einigte sich mit seinem Gegenüber nach 20 Zügen auf Remis.
Damit stand's 4,5:1,5 - und während draußen schon der Grill angeworfen wurde und Verler wie Rietberger die ersten Pils-Fläschchen entkorkten, spielten zwei Helden noch weiter. Oliver Flöttmann (2) nannte bereits früh einen stabilen Mehrbauern sein Eigen, übersah zwar einen Qualitätsgewinn, schob dafür aber eben jenen zentralen Landwirt nach vorn und nutzte die Felderschwächen des Gegners am Königsflügel, um das Spiel für sich zu entscheiden. Daraufhin einigten sich angesichts des klaren Mannschaftsergebnisses Joel Kollenberg (5) und sein Gegner auf Remis, um den letzten Haken hinter Spieltag und Saison zu setzen.
S.B.
05.05.2019 Friedlicher Saison-Abschluss für Zweite
in Kategorie: 2. Mannschaft | Kommentare: 0
Die letzte Runde der Bezirksliga-Saison, die wieder mit allen Mannschaften gemeinsam in Gütersloh gespielt wurde, hat Rietbergs Zweite mit einem 4:4 gegen SC Wiedenbrück absolviert.
Der Kampf war noch nicht allzu weit fortgeschritten, als die Rietberger ein doppeltes Missgeschick hinnehmen mussten: sowohl Ludger Funke an Brett 2 als auch Michael Schalk an 5 büßten auf fast gleiche Art ihre Damen ein: Beide ließen ihren Königinnen, die sie zum Angriff vorgeschickt hatten, so wenig Platz, dass sie von einem Läufer aufgespießt wurden. Ludger streckte sofort die Waffen, Michael spielte tapfer, aber vergeblich weiter.
Im Gefühl der sicheren Führung boten mehrere Wiedenbrücker Spieler Remis an. Eberhard Austermann (7), der nach einem "Fingerfehler" seinen König bereits vor der Rochade bewegt hatte, konnte sicherlich mit dem Unentschieden zufrieden sein, anders als Michael Hutfilker (6) dem bei der Nachbetrachtung der Partie aufging, wie er durch das Besetzen der 7. Reihe hätte gewinnen können.
Am Spitzenbrett saß Michael Trost dem wohl stärksten Spieler der Liga gegenüber. Verständlich, dass er sich in etwa ausgeglichener Lage nicht zum Weiterspielen entschließen konnte.
Am 8. Brett spielte der 10-jährige Elias Vögeler munter drauflos, ließ sich von einem Entwicklungsrückstand nicht beunruhigen und erreichte ein Endspiel mit Turm und Freibauern gegen 2 Springer. Als er den Freibauern einbüßte, war es dann doch um seine Siegeshoffnungen geschehen. Aber: gute Leistung des Youngsters.
Beim Stande von 2:4 gelang dann Sebastian Rahe (5) der Anschlusstreffer, als er in bereits überlegener Stellung eine Bauergabel anbringen konnte und sich den Sieg nicht mehr nehmen ließ.
Ferdi Schumacher hatte mit Schwarz eine Druckstellung aufgebaut, in der sein Gegenüber präzise spielen musste. Ein Fehlgriff bedeutete schließlich den Sieg für den Rietberger und das Unentschieden für die Mannschaft.

Damit belegt Turm 2 in der Abschlusstabelle mit 11 Punkten (5 Siege, ein Unentschieden, 3 Niederlagen) einen beachtlichen vierten Rang.
F.S.