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Saisonbericht 2025/2026 10.06.2026
Kategorie: Sonstiges | Kommentare: 0
Die SG Turm Rietberg war in der Saison 2025/2026 erstmals wieder mit vier Mannschaften im Spielbetrieb vertreten. Die Teams starteten in der Regionalliga, der Bezirksliga, der Bezirksklasse sowie in der U14-Verbandsklasse Süd. Alle Mannschaften schlossen ihre Spielzeiten ohne größere Schwankungen ab und sicherten ihre jeweiligen Klassenzugehörigkeiten.

Regionalliga: 1. Mannschaft hält die Klasse
Die 1. Mannschaft beendete die Saison in der Regionalliga im Mittelfeld. Das Team blieb während der gesamten Spielzeit stabil und geriet nicht in Abstiegsgefahr. Mehrere Punktgewinne gegen direkte Konkurrenten sorgten frühzeitig für Abstand zu den unteren Tabellenplätzen. Der Saisonverlauf entsprach insgesamt den Erwartungen.

Bezirksliga: 2. Mannschaft etabliert sich im Mittelfeld
Die 2. Mannschaft erreichte in der Bezirksliga einen gesicherten Platz im Mittelfeld. Die Ergebnisse verteilten sich ausgeglichen über die Saison, sodass weder Aufstiegsambitionen noch Abstiegsdruck entstanden. Die Mannschaft zeigte konstante Leistungen und bestätigte ihre Position im Ligaumfeld.

Bezirksklasse: 3. Mannschaft bleibt konkurrenzfähig
In der Bezirksklasse belegte die 3. Mannschaft einen Platz im unteren Mittelfeld. Trotz einzelner knapper Begegnungen blieb das Team über die gesamte Saison hinweg konkurrenzfähig. Durch Punktgewinne gegen direkte Konkurrenten konnte die "Rote Laterne" erfolgreich verhindert werden.

Verbandsklasse Süd: U14 mit stabiler Premierensaison
Die U14 absolvierte ihre erste Saison in der Verbandsklasse Süd und erreichte eine Platzierung im Mittelfeld. Das Nachwuchsteam sammelte wertvolle Erfahrung auf Verbandsebene und konnte sich gegen etablierte Mannschaften behaupten. Die Ergebnisse lagen im erwartbaren Bereich für ein Team, das erstmals auf dieser Ebene antrat.

Fazit
Alle vier Mannschaften der SG Turm Rietberg schlossen die Saison 2025/2026 stabil ab. Die Teams hielten ihre Klassen und bestätigten ihre jeweiligen Leistungsbereiche. Auffällige Ausschläge nach oben oder unten gab es nicht. Die Saison verlief insgesamt ruhig und ohne besondere Vorkommnisse.

Erfolgreichste Einzeleistung
Elias Vögeler blieb in der Bezirksliga ungeschlagen. Er erzielte fünf Siege, davon einmal kampflos, sowie zwei Remis und beendete die Saison ohne Niederlage. Mit 5 Punkten aus 6 gespielten Partien erreichte er eine Quote von 83 Prozent und ist damit der erfolgreichste Turm-Spieler der Saison.
E.A.
Rietbergs Zweite siegreich 31.05.2026
Kategorie: 2. Mannschaft | Kommentare: 0
Die letzte Runde der Schach-Bezirksliga findet traditionell mit allen Mannschaften in Gütersloh stand: Die Zweite hatte Gütersloh 4 zum Gegner, die als Tabellenzweiter noch mit Aufstiegsambitionen ins Rennen gingen. Während Gütersloh seine Wunschmannschaft nicht zusammenbekam, konnte Turm diesmal nahezu in Bestbesetzung antreten.

Allerdings lief bei Michael Hutfilker an Brett 8 bereits in der Eröffnungsphase einiges schief. Im weiteren Verlauf konnte er nicht verhindern, dass sein König ins Freie gezerrt und schließlich mitten auf dem Brett mattgesetzt wurde.

Der Ausgleich ließ auf sich warten. Joel Kollenberg (3) setzte den unrochierten König seines Gegners so stark unter Druck, dass er dabei eine Figur gewann. Nach der Abwicklung ins Endspiel war sein Sieg nur noch Formsache.

Am Spitzenbrett behielt Michael Trost in einer spannungsgeladenen Partie stets die Kontrolle und erreichte nach einigen Abtäuschen ein sicheres Remis.

Auf die Siegerstraße brachte Yuyang Chen die Turm?Mannschaft an Brett 7. Mit den weißen Steinen baute er sich ein überlegenes Zentrum auf, gewann einen Bauern und führte seinen Vorteil mit präzisem Spiel zum Gewinn.

Bei Ferdi Schumacher (4) sah es lange Zeit nicht danach aus. Sein Gegner spielte mit einem isolierten Bauern, was ihm Raumvorteil verschaffte. Der Rietberger neutralisierte jedoch alle Angriffsversuche, eroberte den Isolani und profitierte schließlich von einem Einsteller des Güterslohers. Damit war Turm 2 bereits dicht an den für den Mannschaftssieg nötigen 4,5 Punkten.

Den entscheidenden Schritt machte Elias Vögeler am Nachbarbrett (5). Auch hier gestaltete sich das Gefecht lange Zeit schwierig, doch Elias meisterte die taktischen Fallstricke der Stellung. Am Ende profitierte er von einem Fehler seines Gegners und gewann die Partie.

Die letzten Ergebnisse steuerten Michael Schalk und Ludger Funke (2) bei. Während bei Michael an Brett 6 in einer verschachtelten Position „vorne und hinten“ nichts mehr ging, willigte Ludger in einer wahrscheinlich noch gewinnbaren Stellung ins Remis ein.

Endtabelle
Endtabelle
Der klare 5,5:2,5-Endstand zeigt deutlich, welches Potenzial die Turm-Reserve in Bestbesetzung hat – auch wenn das in einer Amateurmannschaft leider nicht immer abrufbar ist.
F.S.
Die Vereinsmeisterschaft 2025/26 ist entschieden 16.05.2026
Kategorie: Vereinsturniere | Kommentare: 0
Die Vereinsmeisterschaft 2025/26 der SG Turm Rietberg endete nach sieben Runden mit einem klaren, aber hart erkämpften Erfolg für Stefan Hiller, der sich damit erstmals den Titel sicherte. Der Titelverteidiger David Austermeier spielte erneut ein starkes Turnier, musste sich in diesem Jahr jedoch mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Hiller zeigte über weite Strecken eine beeindruckende Form, gewann sechs seiner sieben Partien und ließ nach seiner einzigen Niederlage gegen Herbert Langhorst keine Zweifel mehr an seinem Anspruch auf den Titel.

David Austermeier blieb lange in Schlagdistanz und hielt das Rennen um die Meisterschaft offen. Eine der entscheidenden Begegnungen war sein frühes Remis gegen Ferdinand Schumacher, das sich im Nachhinein als vorentscheidend erwies. Zwar punktete der Titelverteidiger konstant und gewann wichtige Partien, aber die Niederlage im direkten Duell gegen Hiller in Runde fünf gab letztlich den Ausschlag. Mit 5,5 Punkten belegte er am Ende den zweiten Platz.

Herbert Langhorst komplettierte das Spitzentrio. Sein Sieg gegen Hiller in der dritten Runde machte das Turnier noch einmal spannend und zeigte, dass er jederzeit in der Lage ist, auch die stärksten Gegner zu schlagen. Mit ebenfalls 5,5 Punkten verpasste er den Vizetitel nur aufgrund der Feinwertung.

Im Mittelfeld ging es eng zu. Ferdinand Schumacher erreichte mit 4,5 Punkten einen starken vierten Platz und blieb bis zuletzt in Reichweite der Spitzengruppe. Dahinter sorgte Felix Baumann für die Überraschung des Turniers: Mit einer TWZ von 797 spielte er mutig auf, gewann vier Partien und landete auf einem hervorragenden fünften Rang. Auch Werner Martinschledde kämpfte sich nach einem schwierigen Start zurück und erreichte ebenfalls vier Punkte.

Gleich fünf Spieler beendeten das Turnier mit drei Punkten, darunter Hans-Werner Maier, Michael Schalk, Klaus Hermann, Eberhard Austermann und Ulrich Baumann. Die Platzierungen wurden hier ausschließlich durch die Feinwertung entschieden. Am Tabellenende landeten Leo Baumann und Andreas Hartmeyer, die beide zwei Punkte erzielten und einzelne Achtungserfolge verbuchen konnten.
E.A.
Erste Mannschaft beendet Saison mit Unentschieden gegen Soest 10.05.2026
Kategorie: 1. Mannschaft | Kommentare: 0
Bereits vor Beginn der Partien stand ein 0:1 - Rückstand aufgrund einer krankheitsbedingten Absage fest.

Das erste ausgespielte Ergebnis war dann an Brett 1 zu melden. Cedric Kollenberg wurde in der Eröffnung überrascht und wählte in der Folge einen ungenauen Aufbau. In gedrückter Stellung wollte er einen Figurentausch forcieren, bei dem es sich jedoch um einen Einsteller handelte.

Im Duell der Ersatzspieler an Brett 8 wurden die Theoriekenntnisse auf die Probe gestellt. In der extrem scharfen Variante musste Michael Schalk seinen König nach einem Springerschach unrochiert lassen, aber auch die lange Rochade des Gegners wies - ob der bereits vorangestürmten Bauern - einige Lücken auf. Am Ende war aber doch der weiße König derjenige, dem es an den Kragen ging - 0:3.

Nun brauchte man schon viel Optimismus, um sich noch etwas Zählbares vorzustellen, doch die verbleibenden Partien sahen allesamt vielversprechend aus.

Den ersten vollen Punkt des Tages steuerte David Austermeier (5) bei. Sein Gegner hatte unbedacht die lange Diagonale des Läufers geöffnet und musste somit einen Bauern und eine Qualität abgeben. Zwischenzeitlich orchestrierte er noch geschickt Gegenspiel, aber dank solider Verteidigung und dem passenden taktischen Schlag behielt David einen Turm mehr auf dem Brett. Anschluss - 1:3.

Stefan Hiller an Brett 6 gewann in der Eröffnung einen Bauern. Allerdings hielt sein Gegner die Stellung geschickt geschlossen und blockierte den Damenflügel. Stefan rechnete lange an dem einzigen Bauernhebel am Königsflügel herum, verlor jedoch nach einer irritierenden Reposte seines Kontrahenten das Vertrauen in seine eigentlich immer noch komfortabel vorteilhafte Stellung und remisierte mit Dauerschach.

Angenehm stand auch Julius Austermann (3), der in der Eröffnung erst den Ausgleich erreichen konnte und dann mehr und mehr die Kontrolle über die Partie gewann. In seine aktive Stellung investierte er viel Zeit, fand dabei aber keine wirklich vorteilhafte Fortsetzung. Mit wenig Zeit auf der Uhr wickelte er ein Turmendspiel ab, das aber keine Gewinnchancen mehr bot - Remis und 2:4.

An Brett 7 spielte Herbert Langhorst mit den schwarzen Steinen eine strategisch überzeugende Partie. Bereits in der Eröffnung gelang es ihm, den Gegner in seiner Entwicklung empfindlich zu stören, sodass dessen Figuren lange unkoordiniert blieben. Den daraus entstandenen Druck hielt Herbert konsequent aufrecht und nutzte die bessere Stellung schließlich zum Übergang in ein gewonnenes Turmendspiel. Mit diesem wichtigen Sieg in der vorletzten beendeten Partie verkürzte er für die Türme auf 3:4.

Endtabelle
Endtabelle
Den Ausgleich zum 4:4 holte dann Sven Behler (Brett 2). Er konnte in seiner ersten Weiß-Partie der Saison seinem Gegner früh das Rochaderecht nehmen und hatte positionellen Vorteil. Als die Stellung zu verflachen drohte, gelang ihm ein vorteilhafter Damentausch mit Bauerngewinn. Von da an war es ein Spiel auf zwei Ergebnisse. Aber der Gegner machte es Sven mit starker Gegenwehr und fiesen taktischen Fallen schwer. Die Abwicklung ins Turmendspiel brachte schließlich nach 67 Zügen den Sieg.

„Mit einer ausgeglichenen Punktebilanz und Rang fünf - in der oberen Hälfte der Abschlusstabelle - haben wir in dieser Saison ein absolut zufriedenstellendes Ergebnis erreicht“, zeigte sich der Mannschaftsführer zufrieden mit der Saisonbilanz.
D.A.
Turm III gewinnt zum Saisonabschluss 10.05.2026
Kategorie: 3. Mannschaft | Kommentare: 0
Statt mit einem Blumenstrauß bewaffnet bei Muttern vorzusprechen, trafen sich heute – zeitgleich mit der Ersten – insgesamt 32 Schachspieler zum Mannschaftskampf in der Rietberger Südtorschule. Sechzehn davon kämpften in der Bezirksklasse gegen die "Rote Laterne": die Dritte aus Rietberg gegen die Sechste aus Gütersloh.

Nachdem die Formalitäten erledigt und die Begrüßungsworte gesprochen waren, ging Rietberg sofort in Führung. Ein Gütersloher hatte offenbar doch die Mama vorgezogen und bescherte Hans-Werner Maier (Brett 6) einen freien Vormittag – 1 zu 0.

Dann dauerte es eine Weile, bis sich Uli Baumann (5) dem gegnerischen Mannschaftsführer geschlagen geben musste. Nach nächtlichen Aktivitäten war er übermüdet angereist und entsprechend unkonzentriert – sein Gegner nahm darauf keine Rücksicht – 1 zu 1.

An den unteren Brettern kam der Rietberger Nachwuchs zum Einsatz. Kai Wittenborg (8) drohte zunächst schnell unter die Räder zu geraten, denn sein Gütersloher Gegner machte mächtig Druck und Kais König war sich seines Lebens nicht mehr sicher. Doch dann – war es eine Falle, gegnerischer Übermut oder einfach nur eine Verwechslung der Buchstaben M und P ? – konnte Kai ein Remis verbuchen, da er keine gültigen Züge mehr ausführen konnte – 1,5 zu 1,5.

Hannes Ullrich (7), der so clever war, die Mutter gleich mitzubringen, zeigte von Beginn an, dass er seine Scharte vom vierten Spieltag auswetzen und die Saison mit einer positiven Bilanz beenden wollte. Er hinderte seinen Gegner bis ins Endspiel daran, in Vorteil zu kommen, setzte ihn dann zunehmend unter Druck und ging als strahlender Sieger nach Hause – 2,5 zu 1,5.

Marcel Küsterameling (3) hatte keinen guten Start in den Tag und geriet deutlich in Nachteil. Eigentlich bestand kaum Hoffnung, heute auch nur in die Nähe der Remisbandbreite zu kommen. Doch dann erklang ein herzzerreißendes Stöhnen seines Gegners: Durch einen Einsteller verschenkte dieser leichtsinnig Material und ließ Marcel wieder mit deutlichem Vorteil ins Spiel zurückkehren. Nun völlig konzentriert nutzte Marcel die Chance und gewann einen wichtigen vollen Brettpunkt für die Türme – 3,5 zu 1,5.

Jetzt kehrte erst einmal eine Weile Ruhe im Spielsaal ein. - Dann endete auch die Partie von Agon Krasniqi (1). Er kam nach einer unpräzisen, aber dennoch ausgeglichenen Eröffnung erst im Mittelspiel durch einen fehlerhaften Bauernvorstoß in Nachteil – ein geplanter Doppelangriff ließ sich problemlos neutralisieren. Dadurch verlor er früh einen Bauern und im Endspiel einen weiteren, womit die Stellung endgültig verloren war. Sein Remisangebot wurde abgelehnt, und angesichts der klar besseren Endspielstellung seiner Gegnerin gab Agon schließlich auf – 3,5 zu 2,5.

Eberhard Austermann (4) hatte sich vorgenommen, dass Turm III die Saison nicht auf dem letzten Tabellenplatz beenden würde. Also musste auch er von Anfang an konzentriert auf Vorteil spielen – was ihm gut gelang. Der Zwischenstand ließ zu keinem Zeitpunkt Raum für ein Remis-Angebot, also musste er mutig weiter Druck aufbauen und hoffen, nicht in einen Konter zu laufen. Seine sympathische Gegnerin verteidigte sich tapfer, hatte aber nicht mit Bauer Anton gerechnet. Als dieser heldenmutig nach a6 vorstürmte, erschien die weiße Fahne bei Schwarz – der Mannschaftssieg war gesichert – 4,5 zu 2,5.

Endtabelle
Endtabelle
Nun kämpfte nur noch Naser Aboalseel (2). Die Partie wogte hin und her, und zum Schluss schien der Gütersloher die Nase vorn zu haben. Dieser verspielte seinen Vorteil jedoch zunehmend, und mit etwas mehr Stellungsglück hätte Naser das Endspiel mit seinem Plus-Springer gegen jeweils Turm und Bauer sogar noch gewinnen können. So einigten sich beide schließlich auf Remis – Endstand 5 zu 3.

Damit ist die Saison 2025/2026 der Bezirksklasse Bielefeld abgeschlossen. Eberhards Wunsch, die "Rote Laterne" auf den letzten Metern noch abzugeben, ging in Erfüllung: Rheda kam über ein 4 zu 4 gegen Halle nicht hinaus, und sowohl der direkte Vergleich als auch die Brettpunkte sprechen nun für die Türme. Unser heutiger Gegner blieb dank der mehr gewonnenen Brettpunkte knapp vor uns.
E.A.