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Erste macht Stolperei komplett 20.09.2026
Kategorie: 1. Mannschaft | Kommentare: 0
Einen schlechten Start in die neue Saison hat - nach Niederlagen der zweiten und der dritten Mannschaft - auch Rietbergs Erste in der Regionalliga erwischt. Beim Auswärtsspiel gegen den SV Soest I unterlag sie durchaus unglücklich mit 3:5.

Den Auftakt machte Herbert (Brett 8): Mit den schwarzen Steinen konnte er die seltene Eröffnung seines Gegenübers neutralisieren und man einigte sich in symmetrischer Bauernstellung und ausgeglichener Position auf Remis.

Den einzigen Rietberger Sieg holte danach Sven (2), obwohl er sich ausgangs der Eröffnung in schlechterer Stellung wähnte. Doch die Engine hielt die Partie später – trotz raumgreifenden Soester Läuferpaars und etwas passiver Rietberger Stellung – für ausgeglichen. Als der Heimspieler die Sache verschärfen wollte, rannte er umgehend in eine taktische Widerlegung, verlor Figur gegen Bauer und gab kurz darauf auf.

Cedric (1) suchte derweil in geschlossener Stellung sein Spiel am Damenflügel, während sein Gegner versuchte, den Königsflügel zu öffnen. Nach einer dynamischen Abwicklung entstand ein Endspiel mit zwei Türmen und Dame, in dem Cedric keinen wirklichen Vorteil sah und direkt nach Svens Sieg Remis bot. 2:1 für uns!

Julius (3) kam mit einer ausgeglichenen, aber zweischneidigen Stellung aus der Eröffnung. Ein langsamer Zug seines Gegners erlaubte ihm, trotz der geschlossenen Stellung Druck auf den König aufzubauen. Er fand zwar die richtige Idee, seine beiden Türme gegen Dame plus Landwirt zu tauschen, schloss dann aber seine verbliebene Leichtfigur hinter den eigenen Bauern ein. Allein konnte seine Dame gegen die schwarzen Figuren nicht genug ausrichten und er gab auf.

An Brett 4 konnte David mit den schwarzen Steinen die Eröffnung noch ausgeglichen gestalten. Als er dann einen Durchbruch auf b5 erzwingen wollte, zog der gegnerische a-Bauer vorbei und wurde zur gefährlichen Waffe. Im Turmendspiel musste sich schließlich der Turm gegen den gefährlichen Freibauern opfern. Die zwei dafür gewonnenen Bauern waren schlicht nicht ausreichend – Aufgabe. 2:3.

Oliver (5) hatte ausgangs der Eröffnung einen Gambit-Bauern mehr und komfortables Spiel. Nachdem je eine Leichtfigur geblieben war und Oliver den aktivieren König hatte, hatte er das Momentum auf seiner Seite. Eine geschickte Abwicklung des Gegners mit Figurenopfer führte jedoch dazu, dass alle Bauern vom Brett verschwanden und ein Läufer blieb – Remis.

Stefan an 6 mit Schwarz hatte noch bei der Hinfahrt mit Herbert darüber gesprochen, dass in der Drachenvariante jedes Tempo zählt und bummelte dann in selbiger ein bisschen, so dass sein Gegner einen Bauern und starke Initiative bekam. Allerdings konnte Stefan nach ein paar unpräzisen Zügen des Weißen einen gefährlichen Gegenangriff starten und bekam einen Turm gegen Springer und zwei Bauern. In dem komplizierten Endspiel jedoch erwies sich Stefans Stellung als zu schwer zu verteidigen, und so musste er nach fast fünfstündigem Kampf seinem Gegner die Hand reichen. 2,5:4,5.

Joel an Brett 7 wurde in der Eröffnung mit einem Lettischen Gambit überrascht, konnte aber zunächst gut den geringen Schutz des gegnerischen Königs ausnutzen. Eine Springergabel brachte ihm zudem eine Qualität ein; sein Kontrahent entschied sich jedoch scharfsinnig dafür, noch die zweite Qualität herzugeben und dafür großes Angriffspotenzial auszuschöpfen. Das Endspiel gestaltete sich daher unangenehm für Joel, doch ein starker b-Bauer gereichte ihm letztlich zum Remis.

Weiter geht es am 11. Oktober in der Südtorschule gegen den Rhedaer SV.
S.B./1.Mannschaft
... und die Dritte stolpert hinterher. 20.09.2026
Kategorie: 3. Mannschaft | Kommentare: 0
Für den Mannschaftsführer begann das Wochenende eher unerfreulich. Dennoch gelang es ihm, Schlüssel und Mannschaft zusammenzutrommeln und – wider Erwarten – zum Spiel wieder halbwegs verwendungsfähig zu werden. So konnte die Dritte nominell vollzählig antreten. Nach der Begrüßung der versammelten Brackweder Jugendpower und ihres sehr engagierten Trainers wurden die Bretter freigegeben, und es sollte sogar spannend werden.

Leider geriet die Dritte schon früh in Rückstand. Felix Baumann (Brett 5) musste sich mit den schwarzen Steinen seinem Gegenüber geschlagen geben. Da half auch die moralische Unterstützung seines neben ihm spielenden Vaters nicht. (0-1)

Doch schon bald gab es Positives zu vermelden. Naser Aboalseel (4) hatte ein Auge auf seine Dame und nutzte deren Stärke zu einem schnellen Sieg gegen seinen jungen Gegner. (1-1)

Beim Blick auf Brett 8, an dem Hans-Werner Maier sich einen Mehr-Turm erarbeitet hatte und den Gegner weiter unter Druck setzte, freuten sich schon alle darauf, dass die Türme in Führung gehen würden. Doch plötzlich stand ein König mitten auf dem Brett im Matt - und es war nicht der Brackweder. (1-2)

Aber auch diesmal folgte kurzfristig der Ausgleich. Bei seiner ersten Partie am Spitzenbrett hatte sich Marcel Küsterameling einiges vorgenommen. Seinen zwischenzeitlichen Gedanken an ein Remis verwarf er und spielte erfolgreich auf Sieg. (2-2)

An Brett 7 kämpfte Eberhard Austermann gegen das für ihn überraschende Damengambit seines frech aufspielenden Gegners. Zunächst lief alles nach Plan, doch als der zwischenzeitlich erkämpfte Mehrbauer wieder verloren ging, wechselte das Glück. Sein Gegner gewann eine Qualität, und ein Freibauer machte sich unaufhaltsam auf den Weg zur Grundreihe. (2-3)

Leider kam diesmal nicht der erhoffte Ausgleich. Luis Kriener (2) kämpfte eine ausgeglichene und sehr strategische Partie, und als weder er noch sein Gegner einen Siegesweg sahen, einigten sich beide auf Remis. (2,5-3,5)

Auch Uli Baumann (6) kam über ein Remis nicht hinaus. Zum Glück sah sein Gegner keinen Weg, seine beiden Freibauern erfolgreich ins Ziel zu dirigieren, und machte ein Friedensangebot, das Uli verständlicherweise sofort annahm. (3-4)

Nun hingen die letzten Hoffnungen an Klaus Hermann (3), der sich einen kleinen Vorteil herausgespielt hatte. Zweimal lehnte er das Remisangebot des Brackweders ab und versuchte – leider erfolglos – seinen Vorteil in einen Sieg umzuwandeln. So einigte man sich letztlich doch noch auf ein Unentschieden. Endstand: 3,5-4,5

Weiter geht es für die Dritte am 08.11.2026 gegen den Bielefelder SK 5. Die Auswärtspartie findet in Rietberg statt, da das Bielefelder Spiellokal nicht zur Verfügung steht.



C.E.A.
Die Zweite stolpert zum Saisonauftakt 13.09.2026
Kategorie: 2. Mannschaft | Kommentare: 0
Mit einer Niederlage startete Turm Rietberg 2 gegen die Vierte des Bielefelder SK in die neue Saison der Schach-Bezirksliga.
Da das Turm-Team aufgrund des berufsbedingten Ausfalls eines Spielers nur zu Siebt antrat und darüber hinaus auf zwei Stammkräfte verzichten musste, kam das 3 : 5 nicht einmal überraschend.
Den anfänglichen Rückstand aufzuholen versuchte Hannes Ullrich: der elfjährige Nachwuchsspieler an Brett 7 bemühte sich um eine aktive Stellung, ließ dabei aber seine Entwicklung etwas schleifen. Als er seine bedrohte Dame auf ein ungünstiges Feld zog, war es nach einem Abzug um die Lady und die Partie geschehen. Dennoch einLob vom Käptn.
Bei Michael Hutfilker liefen die Dinge nach einem Bauernverlust ebenfalls ungünstig. Er geriet in eine gedrückte Position aus der er sich nicht mehr befreien konnte.
Yuyang Chen spielte kompromisslos nach vorn. Sein Gegenüber war aber auf der Hut und konnte in einer Stellung, die einiges an Rechenaufgaben beinhaltete, die Initiative übernehmen und schließlich gewinnen.
Fast zeitgleich mit dem 0:4 gewann endlich ein Turm-Spieler. Elias Vögeler kombinierte in einem offenen Mittelspiel genauer als sein Gegner und blieb in dem Scharmützel siegreich.
Ludger Funke am Spitzenbrett konnte sogar noch verkürzen. In seiner Leib-und Magen-Eröffnung heimste er zwei Bauern ein, geriet aber am Damenflügel erheblich unter Druck. Nachdem er diesen abschütteln konnte, entschied sein Materialvorteil.
In den noch ausstehenden Partien konnten Michael Trost und Ferdi Schumacher, beide mit den schwarzen Steinen spielend, zwar ausgleichen, sahen aber keine Aussichten auf Vorteil. So ergaben sich 2 Unentschieden und der Endstand von 3 : 5.
Kein Traumstart!
F.S.
Herbert Langhorst gewinnt den Vereinspokal 2026 24.08.2026
Kategorie: Vereinsturniere | Kommentare: 1
Der diesjährige Vereinspokal wurde im Format Schach960 ausgetragen und bot spannende Partien, überraschende Stellungsbilder und zahlreiche kreative Ideen am Brett. In zwei Vorrundengruppen wurden zunächst die Teilnehmer für die Endrunde ermittelt, bevor in direkten Platzierungsspielen die endgültigen Platzierungen ausgespielt wurden.

Pokalsieger Herbert Langhorst
Pokalsieger Herbert Langhorst
In Gruppe A entwickelte sich früh ein Zweikampf um die Spitze. Herbert Langhorst präsentierte sich von Beginn an in ausgezeichneter Form und gewann die richtungsweisende Partie gegen Titelverteidiger Stefan Hiller. Mit 4 Punkten sicherte sich Herbert Langhorst souverän den Gruppensieg. Stefan Hiller überzeugte ebenfalls mit einer konstanten Leistung und zog als Gruppenzweiter in die Endrunde ein. Klaus Hermann belegte mit 2 Punkten Rang drei vor Michael Schalk und Andreas Hartmeyer.

Ebenso klar fiel die Entscheidung in Gruppe B aus. Ferdinand Schumacher blieb ohne Punktverlust und gewann alle drei Partien. Mit Siegen gegen Elias Vögeler, Hans-Werner Maier und David Austermeier sicherte er sich souverän den ersten Platz. Hinter ihm landete Elias Vögeler mit zwei Siegen auf dem zweiten Rang. David Austermeier und Hans-Werner Maier komplettierten die Tabelle.

So kam es im Finale zum Duell der beiden dominierenden Vorrundensieger Herbert Langhorst und Ferdinand Schumacher. Die Begegnung hielt, was sie versprach, und entwickelte sich zu einem echten Krimi. In jeder der ersten vier Partien stand einer der beiden Spieler zwischenzeitlich klar auf Gewinn, musste sich am Ende jedoch dennoch geschlagen geben. Das verdeutlichte einmal mehr die besonderen Herausforderungen des Schach960, bei dem ungewohnte Stellungsbilder und kreative Ideen oft wichtiger sind als theoretisches Eröffnungswissen.

Einen besonderen Wendepunkt nahm das Finale in der zweiten Partie. In einer schwierigen Stellung gelang es Herbert Langhorst, mit einer überraschenden langen Rochade die Initiative an sich zu reißen und die Partie noch zu gewinnen. Nach einem 0:1-Rückstand drehte er den Wettkampf zwischenzeitlich zu einer 2:1-Führung. Doch auch danach blieb die Spannung erhalten, denn erneut wurde eine klar vorteilhafte Stellung noch aus der Hand gegeben. So musste die Entscheidung schließlich in einer Armageddon-Partie fallen.

Auch dort schien Herbert Langhorst bereits auf der Siegerstraße zu sein. Obwohl er sich eine deutlich bessere Stellung erspielt hatte, gelang es Ferdinand Schumacher kurz vor Ablauf seiner Zeit noch einmal, Gegenspiel zu entwickeln und für Unruhe zu sorgen. Letztlich überschritt Ferdinand Schumacher jedoch die Bedenkzeit, sodass Herbert Langhorst den entscheidenden Punkt zum 3:2-Endstand erzielte und sich damit den Vereinspokal 2026 sicherte.

Beide Finalisten waren sich nach dem Wettkampf in einem Punkt einig: Die komplexen Schach960-Stellungen hätten oftmals eine längere Bedenkzeit verdient. Während Herbert Langhorst insbesondere im Rapid-Teil immer wieder mit dem Zeitmanagement zu kämpfen hatte, wurde Ferdinand Schumacher schließlich im Blitzmodus von der Uhr bezwungen. Damit spielte neben der Qualität der Züge auch der Umgang mit der knappen Bedenkzeit eine entscheidende Rolle für den Ausgang des Finals.

Im Spiel um Platz drei trafen Stefan Hiller und Elias Vögeler aufeinander. Da kein Sieger ermittelt werden konnte, teilen sich beide Spieler den dritten Rang.

Das Spiel um Platz fünf entschied David Austermeier gegen Klaus Hermann deutlich mit 2:0 für sich.

Endstand Vereinspokal Schach960 2026

1. Platz: Herbert Langhorst
2. Platz: Ferdinand Schumacher
3. Platz: Stefan Hiller
3. Platz: Elias Vögeler
5. Platz: David Austermeier
6. Platz: Klaus Hermann

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Vereinspokals hat das Schach960-Format erneut seinen besonderen Reiz unter Beweis gestellt. Die ungewohnten Anfangsstellungen führten zu originellen Partien, spannenden Wendungen und Entscheidungen bis in die letzten Sekunden. Am Ende setzte sich mit Herbert Langhorst der konstanteste Spieler des Turniers verdient durch. Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des Vereinspokals 2026!
E.A.
Saisonbericht 2025/2026 10.06.2026
Kategorie: Sonstiges | Kommentare: 1
Die SG Turm Rietberg war in der Saison 2025/2026 erstmals wieder mit vier Mannschaften im Spielbetrieb vertreten. Die Teams starteten in der Regionalliga, der Bezirksliga, der Bezirksklasse sowie in der U14-Verbandsklasse Süd. Alle Mannschaften schlossen ihre Spielzeiten ohne größere Schwankungen ab und sicherten ihre jeweiligen Klassenzugehörigkeiten.

Regionalliga: 1. Mannschaft hält die Klasse
Die 1. Mannschaft beendete die Saison in der Regionalliga im Mittelfeld. Das Team blieb während der gesamten Spielzeit stabil und geriet nicht in Abstiegsgefahr. Mehrere Punktgewinne gegen direkte Konkurrenten sorgten frühzeitig für Abstand zu den unteren Tabellenplätzen. Der Saisonverlauf entsprach insgesamt den Erwartungen.

Bezirksliga: 2. Mannschaft etabliert sich im Mittelfeld
Die 2. Mannschaft erreichte in der Bezirksliga einen gesicherten Platz im Mittelfeld. Die Ergebnisse verteilten sich ausgeglichen über die Saison, sodass weder Aufstiegsambitionen noch Abstiegsdruck entstanden. Die Mannschaft zeigte konstante Leistungen und bestätigte ihre Position im Ligaumfeld.

Bezirksklasse: 3. Mannschaft bleibt konkurrenzfähig
In der Bezirksklasse belegte die 3. Mannschaft einen Platz im unteren Mittelfeld. Trotz einzelner knapper Begegnungen blieb das Team über die gesamte Saison hinweg konkurrenzfähig. Durch Punktgewinne gegen direkte Konkurrenten konnte die "Rote Laterne" erfolgreich verhindert werden.

Verbandsklasse Süd: U14 mit stabiler Premierensaison
Die U14 absolvierte ihre erste Saison in der Verbandsklasse Süd und erreichte eine Platzierung im Mittelfeld. Das Nachwuchsteam sammelte wertvolle Erfahrung auf Verbandsebene und konnte sich gegen etablierte Mannschaften behaupten. Die Ergebnisse lagen im erwartbaren Bereich für ein Team, das erstmals auf dieser Ebene antrat.

Fazit
Alle vier Mannschaften der SG Turm Rietberg schlossen die Saison 2025/2026 stabil ab. Die Teams hielten ihre Klassen und bestätigten ihre jeweiligen Leistungsbereiche. Auffällige Ausschläge nach oben oder unten gab es nicht. Die Saison verlief insgesamt ruhig und ohne besondere Vorkommnisse.

Erfolgreichste Einzeleistung
Elias Vögeler blieb in der Bezirksliga ungeschlagen. Er erzielte fünf Siege, davon einmal kampflos, sowie zwei Remis und beendete die Saison ohne Niederlage. Mit 5 Punkten aus 6 gespielten Partien erreichte er eine Quote von 83 Prozent und ist damit der erfolgreichste Turm-Spieler der Saison.
E.A.