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20.01.2019 Erste gewinnt deutlich in Geseke
in Kategorie: 1. Mannschaft | Kommentare: 0
Mit einem unerwartet deutlichen 5,5:2,5-Sieg beim SC Geseke hat Rietbergs Erste ihre Position auf den Aufstiegsplätzen gefestigt.
Beide Mannschaften liefen mit angemessen achtbarer Aufstellung auf: die Gäste in Bestbesetzung, bei den Gastgebern spielte an Brett 8 ein starker Nachrücker. In den ersten zwei, drei Stunden sah es dementsprechend nach einem verflixt engen Rennen aus - mit drei Remis zum Auftakt:
Herbert Langhorst (Brett 8) sah sich einem skurrilen Gambit ausgesetzt und versuchte erst gar nicht sich an den Bauern zu klammern, sondern die Rückgabe desselben möglichst unangenehm für den Gegner zu gestalten. Bei entgegengesetzten Rochaden entwickelte sich ein verzwicktes Spiel, doch nach Abtäuschen im Zentrum einigten sich die Kontrahenten auf das Unentschieden.
David Austermeier (6) stand nach der Eröffnung unter Druck und sah - bei jeweils zwei Türmen und vielen Bauern auf dem Brett - seinen schlechten Läufer einem guten Springer gegenüber. Um so zufriedener war er mit dem halben Punkt.
Bei Cedric Kollenberg (2) zeichnete sich für keine Seite ein nennenswerter Vorteil ab. Beide Spieler schenkten sich nichts und rauchten schließlich die Friedenspfeife.
Den ersten vollen Punkt holte Hendrik Berenbrink (5), der im Dickicht der Figuren, die sich in der Mitte des Brettes balgten, den Überblick behielt und wachsenden positionellen Druck auf die gegnerische Stellung ausübte. Den eroberten Mehrbauern wandelte er schließlich sicher in den Sieg um.
Martin Funke (1) erhöhte auf 3,5:1,5 für Rietberg. In die schwarze Fianchetto-Rochadestellung des Gesekers konnte er mit Bauern auf f6 und g5 einen gedeckten 'Pfahl im Fleische' festtackern. Als dann auch noch der weiße Turm über den Damenflügel auf der gegnerischen Grundreihe auftauchte, brach die weiße Verteidigung endgültig zusammen. (Der entscheidende Zug wird in Kürze sicherlich ein Fall für die Schachaufgabe auf unserer Homepage sein...)
Sven Behlers Partie (4) bewegte sich durchgehend im ausgeglichenen Bereich. Nach dem Remisangebot seines Gegners hatte sich der Rietberger (da stand es noch 1,5:1,5) schon das Okay des Käpt'ns für die Annahme abgeholt, als er plötzlich bemerkte, dass ein zweizügig drohenes Familienschach nur unter Qualitätsopfer abzuwehren war. Danach erlag der luftig stehende Geseker König dem Angriff von Dame und Turm. 4,5:1,5.
Joel Kollenberg (7) hatte wie sein Nachbar an Brett 8 das Thema 'entgegengesetzte Rochaden' vor sich. Allerdings wirkte der Geseker Angriff überzeugender, Joel musste einen Bauern geben, und trotz starken Kampfes musste der Rietberger am Ende die Segel streichen.
Den Endstand besorgte Oliver Flöttmann (3). Sein Läufer und Springer hatten mehr Bewegungsfreiheit als das Geseker Springer-Paar ("die konnten sich kaum bewegen"), und als nach Turmtausch und Überleitung ins Endspiel auch noch der Rietberger König ins Zentrum huschte, war auch dieser Sieg perfekt.

Die Lage in der Tabelle bleibt aussichtsreich, aber spannend (oder umgekehrt). Es führt Ennigerloh-Oelde (10 Mannschaftspunkte) vor Minden (9) und Rietberg (8). Es folgen Enger-Spenge (7) und Verl (6). Nach dem nächsten Spiel in der Südtorschule gegen Rheda (3) stehen die abschließenden Duelle mit Minden und Verl an. Das wird ein heißer Schlussspurt, in dem aber z.B. Minden auch noch gegen Oelde und Enger antreten muss... Huiuiui!
S.B.
13.01.2019 Erste Saison-Niederlage für Zweite
in Kategorie: 2. Mannschaft | Kommentare: 0
Rietbergs Zweite hat gegen den SV Rheda 2 die erste Saisonniederlage kassiert - verbunden mit dem Verlust der Tabellenspitze.

Zunächst ging es mit ausgeglichenen Partien los. Michael Hutfilker an Brett 7 einigte sich als Erster mit seinem Gegenüber auf Remis, wenig später folgte Sebastian Rahe (5). Auf ein unentschiedenes Ergebnis lief auch die Partie von Michael Schalk (6) hinaus, nachdem im Turmendspiel eine dreifache Zugwiederholung unvermeidlich geworden war. 1,5:1,5.
Inzwischen hatte sich Eberhard Austermann (8) eine vielversprechende Druckstellung erkämpft, während Ferdi Schumacher (4) nach unsauberer Eröffnungsbehandlung mit dem Rücken zur Wand stand.
Den ersten vollen Punkt an diesem Tage und damit die Führung im Mannschaftskampf eroberte Ludger Funke (3), als er durch eine kleine Kombination einen Läufer gewinnen konnte.
Der Vorsprung war allerdings nur von kurzer Dauer. Während Schumi durch zähe Verteidigung noch ein Remis sicherstellen konnte, fand Eberhard nicht die gewinnverheißende Fortsetzung, übersah später noch einen Figurenverlust und verlor.
Beim Stande von 3:3 ging es leider auch an den Spitzenbrettern schief. Michael Trost (1) hielt die Position im Gleichgewicht, bis ein schwer einzuschätzendes Bauernendspiel entstand. Hier war eine Kombination von Angriff und Verteidigung wohl für den Rietberger vorteilhaft. Er setzte aber auf Angriff und verlor das Bauernrennen. Julius Austermann (2) wollte nun noch den Ausgleich erzwingen. Trotz eines Mehrbauern ging es aber nicht recht voran. Die gegnerische Blockade erwies sich als uneinnehmbar, und ein gewaltsamer Gewinnversuch endete nach fünfeinhalb Stunden im Verlust.

Nebenbei: Obwohl ungewöhnlich im Spiellokal, war der nette Pudel, den Rhedas Sebastian Peter mitbrachte, keineswegs entscheidend für den Spielausgang.

Weiter geht es am 10. Februar gegen den neuen Tabellenführer Gütersloher SV 4. Da lässt sich die Bezirksliga-Spitze gleich wieder zurückerobern... ;-)
F.S.
16.12.2018 [Update B1+B6] Erste überwintert auf Aufstiegsplatz
in Kategorie: 1. Mannschaft | Kommentare: 0
Unerwartet deutlich und ohne eine einzige Verlustpartie hat die SG Turm Rietberg in der Südtorschule die Gäste der SG Enger-Spenge besiegt und überwintert damit in der Verbandsliga auf einem Aufstiegsplatz.

Die Führung besorgte Herbert Langhorst (8). Obwohl bei entgegengesetzten Rochaden zunächst seine Bauernstellung vorm König gerupft wurde, marschierten seine Figuren eindrucksvoll am Damenflügel vor. Erst ein Springer, dann ein Bauer pflanzten sich auf d6 ein, der gegnerische König musste aus der Deckung, und irgendwann wurden Druck und Drohungen des Rietbergers übermächtig.
Hendrik Berenbrink (5) hatte all seine acht Bauern im lustigen Zickzack auf schwarzen Feldern platziert. Da war irgendwann kein Durchkommen mehr für beide Kontrahenten: Remis.
Die Führung baute Cedric Kollenberg (2) aus. Das Endspiel mit gleichfarbigen Läufern war gar nicht so leicht zu gewinnen, wie es auf den ersten Blick aussah. Doch der Rietberger behielt die Übersicht, erstickte alle Verteidigungsmöglichkeiten und Remisaussichten des erfahrenen Gegners im Keim und fuhr den Punkt sicher nach Hause.
Das 3:1 fiel an Brett 3. Oliver Flöttmanns Stellung sah zwar nicht bis zum Letzten ausgefochten aus, doch angesichts der ausgeglichenen Verhältnisse einigte man sich auf das Unentschieden.
Das 4:1 erzielte Martin Funke (1). Sein Gegner war mit beachtlichen vier Punkten aus den ersten vier Runden angereist - fand jedoch im Rietberger Spitzenbrett seinen Meister. Über die offenen a-Linie stiftete Funke Verwirrung im weißen Lager und erspielte sich so eine bessere Stellung. Am Ende trieb er durch Eindringen seines Turms auf e2 die gegnerische Dame in die Enge und eroberte sie schließlich eindrucksvoll durch einen Springerzug.
Sven Behler (4) hatte bis zum 29. Zug eine richtig gute Partie hingelegt und sogar mit der Zeit ordentlich gehaushaltet (mit bis zu 40 Minuten Vorsprung!). Doch dann übersah er in gewonnener Stellung zweimal den Gewinnweg, verlor völlig den Faden (sowie jeglichen Zeitvorsprung) und hatte am Ende sogar Glück, dass der Gegner den Spieß nicht komplett umdrehte. Entnervt nahm er das Remisangebot an, was immerhin - schwacher Trost - den Mannschaftssieg unter Dach und Fach brachte.
Fast zeitgleich spielte auch Joel Kollenberg (7) remis. In einem Turm-Springer-Endspiel versäumte er es zunächst, sich am Damenflügel einen Freibauern zu verschaffen, musste anschließend gegen einen Mehrbauern des Gegners anspielen, schien aber - erst recht nach dem Turmtausch - auf dem Weg zum Remis zu sein. Einige Zeit später bot sich dem Chronisten folgendes Bild: Der Rietberger h-Bauer (Joel letztes Holz neben dem König!) stand kurz vor dem Umwandlung, der Engeraner Springer musste sich opfern, und anschließend konnten beide Monarchen den jeweils verbliebenen Bauern neutralisieren.
Zu guter Letzt lehnte David Austermeier (6) das Remis-Angebot seines Gegners trotz fortgeschrittener Stunde und gewonnenen Mannschaftskampfs ab - wobei ihm seine Stellung und die Mehr-Qualität auch recht gaben. Als dann noch ein Rietberger Turm drohte, mehrere feindliche Bauern zu fressen, gab der Gastspieler doch auf.

Weiter geht's am 20. Januar in Geseke.
S.B.
09.12.2018 Zweite hält Tabellenspitze
in Kategorie: 2. Mannschaft | Kommentare: 0
Die Zweite hat 4,5 : 3,5 gegen Heepen 2 gewonnen und damit die Tabellenspitze in der Bezirksliga verteidigt.

Kaum hatte das Match begonnen, lagen die Rietberger zurück. Sebastian Rahe an Brett 5 musste nach einem Rieseneinsteller schon in der Eröffnungsphase seine Partie aufgeben.
Wenig später einigle sich Eberhard Austermann (8) mit seinem Gegenüber auf das einzige Remis des Tages. Danach wurde an allen Brettern weitergekämpft, ohne dass sich klare Partieergebnisse abzeichneten.
Michael Hutfilker (7) drang mit seinem verheißungsvollen Angriff zwar nicht durch, gewann dann aber das Endspiel mit ungleichen Läufern. Ausgleich.
Michael Schalk konnte nach wechselvollem Mittelspiel am Ende sein Läuferpaar zur Geltung bringen und brachte das Turm-Team in Führung.
Der erneute Ausgleich ergab sich an Brett eins. Michael Trost mit den weißen Steinen ließ sich zunächst die Initiative abnehmen und geriet nach Bauernverlust unter Druck. Gegen einen weit vorgerückten Freibauern musste er spielentscheidendes Material abgeben.
Inzwischen konnte Ferdi Schumacher in einer lange ausgeglichenen Partie dem Gegner einen Bauern abluchsen und sich danach leicht den vollen Punkt sichern.
Brettnachbar Ludger Funke (3) hatte schnell die bessere Position mit Druck auf einen isolierten Bauern. Nach dessen Eroberung war noch genaues Taktieren erforderlich, bevor der Siegpunkt für die Schachgemeinschaft eingefahren war.
Julius Austermann (2) investierte in seine komplizierte Partie sehr viel Zeit. Am Ende, mit nur noch wenigen Sekunden auf der Uhr, musste er nach einer Springergabel aufgeben.
F.S.
01.12.2018 Cedric ist NRW-Pokalsieger!!!
in Kategorie: Sonstiges | Kommentare: 1
Cedric Kollenberg hat das NRW-Finale im Dähne-Pokal gewonnen. Mit den weißen Steinen besiegte er Eugen Heinert vom OSC Rheinhausen. Details folgen...
S.B.