Kommentare zu
Bei der Zweiten lief es rund
Das lief diesmal richtig rund. Zwar konnte die Zweite von Turm Rietberg nur ersatzgeschwächt zum Tabellennachbarn Heepen II reisen, doch an den Brettern zeigte sich schnell, dass am Rietberger Sieg kaum Zweifel bestehen würde. Am Ende stand ein klarer 5,5:2,5-Erfolg.
An Brett 2 fiel bereits früh die erste Entscheidung: Ferdi Schumacher erreichte mit den schwarzen Steinen mühelos Ausgleich. Nach dem Abtausch der Schwerfiguren und einer symmetrischen Bauernstruktur war jedoch nicht mehr als ein Remis drin.
Für eine Überraschung sorgte Werner Martinschledde an Brett 8. Ihm gelang es, dem gegnerischen König die Rochade zu verwehren und anschließend durch ein Abzugsschach einen Springer zu gewinnen. Der Gegner gab daraufhin auf.
Den zweiten vollen Punkt steuerte Elias Vögeler an Brett 3 bei. Er störte die gegnerische Entwicklung empfindlich und trieb einen Bauern auf der f-Linie weit voran. Dadurch entstanden starke Angriffsmöglichkeiten auf dem Königsflügel, die schließlich zum durchschlagenden Erfolg führten.
Den einzigen Rietberger Partieverlust musste Eberhard Austermann an Brett 7 hinnehmen. Nach einem weitgehend ausgeglichenen Mittelspiel verlor er einen Bauern; ein Zeitproblem führte schließlich zu einem vorzeitigen Ende der Partie. Zwischenstand: 2,5:1,5.
Für den Ausbau der Führung sorgte Ludger Funke am Spitzenbrett. In seiner Leib- und Mageneröffnung verschaffte er sich dank eines starken Zentrums deutlichen Raumvorteil und konnte zum Angriff übergehen. Dabei gewann er Material und schließlich die Partie.
Inzwischen war auch Michael Schalk (Brett 5) auf die Siegerstraße eingebogen. Er nutzte einen Fehler seines Gegners zu positionellem Übergewicht und Bauerngewinn. Als neben den Königen nur noch eine Leichtfigur und wenige Bauern auf dem Brett standen, war der Gewinn der Partie – und damit des Mannschaftskampfes – gesichert.
An den Brettern 4 und 6 saßen Christian Ströhmeier und Yuyang Chen noch in komplexen, ausgeglichenen Stellungen. Angesichts des klaren Spielstandes einigte man sich in beiden Partien auf Remis. Die Turm-Spieler freuten sich, bereits vor Ablauf von drei Stunden die Heimreise antreten zu können.
Bisher sind noch keine Kommentare vorhanden ...