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Erste macht Stolperei komplett

Einen schlechten Start in die neue Saison hat - nach Niederlagen der zweiten und der dritten Mannschaft - auch Rietbergs Erste in der Regionalliga erwischt. Beim Auswärtsspiel gegen den SV Soest I unterlag sie durchaus unglücklich mit 3:5.

Den Auftakt machte Herbert (Brett 8): Mit den schwarzen Steinen konnte er die seltene Eröffnung seines Gegenübers neutralisieren und man einigte sich in symmetrischer Bauernstellung und ausgeglichener Position auf Remis.

Den einzigen Rietberger Sieg holte danach Sven (2), obwohl er sich ausgangs der Eröffnung in schlechterer Stellung wähnte. Doch die Engine hielt die Partie später – trotz raumgreifenden Soester Läuferpaars und etwas passiver Rietberger Stellung – für ausgeglichen. Als der Heimspieler die Sache verschärfen wollte, rannte er umgehend in eine taktische Widerlegung, verlor Figur gegen Bauer und gab kurz darauf auf.

Cedric (1) suchte derweil in geschlossener Stellung sein Spiel am Damenflügel, während sein Gegner versuchte, den Königsflügel zu öffnen. Nach einer dynamischen Abwicklung entstand ein Endspiel mit zwei Türmen und Dame, in dem Cedric keinen wirklichen Vorteil sah und direkt nach Svens Sieg Remis bot. 2:1 für uns!

Julius (3) kam mit einer ausgeglichenen, aber zweischneidigen Stellung aus der Eröffnung. Ein langsamer Zug seines Gegners erlaubte ihm, trotz der geschlossenen Stellung Druck auf den König aufzubauen. Er fand zwar die richtige Idee, seine beiden Türme gegen Dame plus Landwirt zu tauschen, schloss dann aber seine verbliebene Leichtfigur hinter den eigenen Bauern ein. Allein konnte seine Dame gegen die schwarzen Figuren nicht genug ausrichten und er gab auf.

An Brett 4 konnte David mit den schwarzen Steinen die Eröffnung noch ausgeglichen gestalten. Als er dann einen Durchbruch auf b5 erzwingen wollte, zog der gegnerische a-Bauer vorbei und wurde zur gefährlichen Waffe. Im Turmendspiel musste sich schließlich der Turm gegen den gefährlichen Freibauern opfern. Die zwei dafür gewonnenen Bauern waren schlicht nicht ausreichend – Aufgabe. 2:3.

Oliver (5) hatte ausgangs der Eröffnung einen Gambit-Bauern mehr und komfortables Spiel. Nachdem je eine Leichtfigur geblieben war und Oliver den aktivieren König hatte, hatte er das Momentum auf seiner Seite. Eine geschickte Abwicklung des Gegners mit Figurenopfer führte jedoch dazu, dass alle Bauern vom Brett verschwanden und ein Läufer blieb – Remis.

Stefan an 6 mit Schwarz hatte noch bei der Hinfahrt mit Herbert darüber gesprochen, dass in der Drachenvariante jedes Tempo zählt und bummelte dann in selbiger ein bisschen, so dass sein Gegner einen Bauern und starke Initiative bekam. Allerdings konnte Stefan nach ein paar unpräzisen Zügen des Weißen einen gefährlichen Gegenangriff starten und bekam einen Turm gegen Springer und zwei Bauern. In dem komplizierten Endspiel jedoch erwies sich Stefans Stellung als zu schwer zu verteidigen, und so musste er nach fast fünfstündigem Kampf seinem Gegner die Hand reichen. 2,5:4,5.

Joel an Brett 7 wurde in der Eröffnung mit einem Lettischen Gambit überrascht, konnte aber zunächst gut den geringen Schutz des gegnerischen Königs ausnutzen. Eine Springergabel brachte ihm zudem eine Qualität ein; sein Kontrahent entschied sich jedoch scharfsinnig dafür, noch die zweite Qualität herzugeben und dafür großes Angriffspotenzial auszuschöpfen. Das Endspiel gestaltete sich daher unangenehm für Joel, doch ein starker b-Bauer gereichte ihm letztlich zum Remis.

Weiter geht es am 11. Oktober in der Südtorschule gegen den Rhedaer SV.

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Die Summe aus 5 + 2 =