Turm des Monats

In der Rubrik „Turm des Monats“ sollen die Besucher der Turm Rietberg-Seiten fortan Anregungen rund ums Thema Schach finden: Das können lohnende Bücher und Trainings-DVDs sein, aber auch interessante Internet-Seiten oder Hinweise auf spannende Turniere. Die Tipps erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wollen das Rad (bzw. das Schachquadrat) nicht neu erfinden, sondern Anstöße und Anreize geben. Jedes Vereinsmitglied ist außerdem eingeladen, die „Türme“ zu kommentieren und – an den Vereinsabenden oder per Mail - eigene » einzusenden.

Pause vom Schach?

Jeder Anlauf beginnt mit einem Schritt zurück, heißt es. Und so hält es auch der "Turm des Monats" im September - und macht (auch urlaubsbedingt) ausnahmsweise Pause. Pause zu machen bedeutet ja nicht gleich die persönliche Festplatte zu löschen, aber etwas Abstand vom Schachbrett tut manchem Spieler auch mal gut. Vielleicht gerade vor Saisonbeginn.
Wer den Entzug indes gar nicht aushält, findet in früheren "Turm"-Ausgaben immerhin halbwegs brettfernes Beschäftigungsmaterial zur Überbrückung, etwa literarischer (Juni) oder juristischer Art (August). Und den Schach-Junkies sei erneut das Endspiel (April) empfohlen.

Witzigerweise (oder ist das ein ernstes Zeichen?) habe ich weder im Internet noch in meiner persönlich verfügbaren Schachliteratur ein Kapitel zum Thema "Pause/Auszeit vom Schach" gefunden.
Vielleicht befasst sich Jonathan Rowsons höchst lesenswertes (Fach-!)Buch "Die sieben Todsünden des Schachspielers" im ungeschriebenen achten Kapitel mit "Abwesenheit". Oder ist es gar der jüngst wiedergewählte (und dabei Ex-Weltmeister Garri Kasparow ausstechende) FIDE-Präsident Kirsan Iljumschinow, der Anspruch auf ein Alleinstellungsmerkmal erhebt?: Auszeit hat, wer von Außerirdischen entführt wird...

Nein, nein, wir bleiben am irdischen Boden. So mögen auch Rietberger 64-Felder-Anhänger von der 3-Felder-Wirtschaft lernen (» wikipedia: Dreifelderwirtschaft): Jeder Acker braucht mal Regeneration, muss mal brachliegen, um dann umso ertragreicher die neue Saison zu bestreiten.
Zu der gilt es wieder wach zu sein und die Pause beendet zu haben. Das Ziel des Doppel-Aufstiegs ist wahrlich nicht illusorisch: Unserer ersten wie der zweiten Mannschaft viel Erfolg und (individuelle wie mannschaftliche) Spielstärke nach der jeweils bitteren Vorsaison!

Wer dafür nach der eingangs gebrachten Redewendung noch rhethorische Rückenstärkung benötigt, mag irgendwo zwischen Asien ("Nichts bringt dich eher ans Ziel als eine Pause") und der Schweiz ("Pausen sind die Löcher im Käse des Lebens") seine Heimat finden.
Wer eine weitere Weisheit beizusteuern weiß, mag sie mitteilen, etwa » hier.

Uns allen einen guten Start in die neue Spielzeit - und eine sinnvoll gefüllte Zeit bis dahin!

(S.B.)

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