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Erste mit 7,5:0,5-Kantersieg 15.02.2026
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Überzeugender kann man die letzten verbliebenen Abstiegsgespenster wohl nicht vertreiben: Mit einem satten 7,5:0,5 hat Rietbergs Erste ihr Heimspiel in der Südtorschule gegen ersatzgeschwächte Herforder Königsspringer gewonnen. Der Vollständigkeit halber muss gesagt sein, dass die in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber an allen Brettern (bis auf das remisierte) teils klarer DWZ-Favorit waren, aber solche Zahlen muss man ja auch erst mal ummünzen – und dann noch in der Summe so deutlich!
Und das kam so:

Stefan Hiller (Brett 7) spielte eine feine positionelle Partie: Nach frühem Damentausch sah Weiß nach Raumgewinn am Damenflügel zunächst etwas besser aus. Stefan konnte jedoch sein Läuferpaar perfekt im Zentrum positionieren und drohte, damit die Initiative zu übernehmen, so dass sein Kontrahent im Bemühen, den bislang beschäftigungslosen Turm auf h1 durch Rochade zu aktivieren, zweizügig eine Figur und kurz darauf die Partie verlor. 1:0.

Das einzige Remis des Tages holte David Austermeier (6): Er kam optisch sehr gut aus der Eröffnung und konnte im Mittelstück mit einem geschickten Manöver seinen Läufer in der gegnerischen Stellung auf d6 platzieren. Als sich nach einigen präzisen Verteidigungszügen des Gegners dann aber die Damen tauschten, einigte man sich auf ein gerechtes Unentschieden. 1,5:0,5.

Oliver Flöttmann (5) kam mit aktivem Spiel aus der Eröffnung. Zwar war auf dem Königsflügel kein Durchkommen, doch letztlich reichte der Freibauer im Zentrum zum Punktgewinn.

Cedric Kollenberg (1) wählte eine scharfe Eröffnung und nahm einen Gambit-Bauern an. Nach einem frühen Damenabtausch konnte er seine Figuren aktiv positionieren und einen weiteren Bauern einsammeln. Ein taktischer Schlag mit Figurengewinn beschleunigte den Sieg. 3,5:0,5.

Den vierten vollen Punkt holte Sven Behler (3). Nach frühem Damentausch stand er mit Schwarz völlig bequem. Als der Herforder den ein oder anderen positionell ungenauen Zug einstreute, kippte die Partie dank aktiverer Figuren immer mehr zugunsten des Rietbergers, der am Ende ein sicher gewonnenes Endspiel auf dem Brett hatte.

Julius Austermann (4) drückte seinem Gegner von Beginn an die Rolle des Verteidigers auf – wie dieser es später selbst formulierte. Dann aber schenkte er unachtsam einen Bauern vorm eigenen Monarchen her und die Partie drohte zu kippen. Glücklicherweise konnte er den Fehler schnell ausgleichen und im Turmendspiel sogar wieder Vorteil erkämpfen, was schließlich siegreich verwertet wurde.

Herbert Langhorst (8) konnte mit Weiß seinem Gegenüber einen rückständigen Doppelbauern verpassen, der dessen Stellung zudem in zwei Hälften trennte. Dank Spiels auf beiden Flügeln brachte der Rietberger schließlich einen Freibauern durch. Mit der daraus folgenden Mehrqualität konnte er den schwarzen Widerstand brechen und einen Mattangriff starten, den sich der Herforder nicht mehr bis zum Ende zeigen lassen wollte. 6,5:0,5.

Den Schlusspunkt setzte Martin Funke (2), der eine seiner typischen Knet-Stellungen auf dem Brett hatte. Das Endspiel mit jeweils zwei Türmen, gleichfarbigem Läufer und ein paar Bauern schien bei flüchtiger Betrachtung bisweilen vielleicht leicht vorteilhaft, aber eine Gewinn-Idee sprang nicht ins Auge. Doch dank geduldigen Lavierens drang Martin schließlich mit einem Turm in die gegnerische Stellung ein, räumte entscheidende Bauern ab, und der Herforder gab auf.

Weiter geht es am 15. März beim benachbarten SK Delbrück, der parallel zu unserem Kantersieg im Kellerduell beim SK Kirchlengern trotz Unterzahl mit 6,5:1,5 siegte.
1.Mannschaft/S.B.
Erste verliert 3:5 in Gütersloh 01.02.2026
Kategorie: 1. Mannschaft | Kommentare: 0
In einem spannenden Mannschaftskampf ging es lange eng zu, doch am Ende setzten sich die in Top-Besetzung angetretenen Gütersloher knapp, aber verdient durch. Der Reihe nach:

Das erste Ergebnis steuerte David Austermeier an Brett 5 bei. Beide Kontrahenten sahen sich nicht im Vorteil und einigten sich nach der Eröffnung auf Remis. Die Analyse zeigte, dass die taktische Stellung durchaus Chancen auf beiden Seiten geboten hätte.

In einer eher ereignislosen Partie einigte sich Herbert Langhorst an Brett 7 ebenfalls mit seinem Gegner auf Remis. Die symmetrische Bauernstruktur und die sich abzeichnenden Abtäusche führten folgerichtig zu diesem Ergebnis. 1:1

Sven Behler (Brett 2) steuerte das dritte Unentschieden bei. Im Duell zweier Ex-Verler entwickelte sich eine zweischneidige Eröffnung – zunächst für den Gütersloher, dann zunehmend auch für den Rietberger zeitintensiv. Sven bot im 14. Zug Remis an, das der Gegner nach längerem Überlegen annahm.

An Brett 8 geriet Ferdi Schumacher im Mittelspiel zunehmend unter Druck. Er musste eine Qualität geben, und ein gedeckter Freibauer des Gegners am Damenflügel erwies sich schließlich als entscheidend – Aufgabe zum 1,5:2,5.

Cedric Kollenberg erarbeitete sich im Mittelspiel eine angenehme Stellung. Da die gegnerischen Figuren am Damenflügel gebunden waren, bereitete er einen Königsangriff vor. Eine gute Chance schätzte er jedoch falsch ein. In beiderseitiger Zeitnot kam es zu einem Massenabtausch, sodass auch hier am Ende "nur" ein Remis stand.

Julius Austermann konnte an Brett 3 zum 3:3 ausgleichen. Nachdem er sich das Läuferpaar gesichert hatte, schwächte er gezielt die weißen Felder, um seinem Läufer freie Wirkung zu verschaffen. Ein Tempogewinn beschleunigte den Druck weiter, und in zunehmender Zeitnot fand sein Gegner schließlich keine Verteidigung mehr.

Stefan Hiller sorgt traditionell für Spannung: Nach geschlossener Eröffnung wurde es schnell taktisch. In einer sehr unübersichtlichen Stellung entschied er sich für einen Turm auf der zweiten Reihe – optisch stark, aber konkret widerlegbar. Sein Gegner fand die richtige Fortsetzung und gewann im 41. Zug.

Zuletzt spielte noch Oliver Flöttmann (Brett 4). Ihm gelang es in der Eröffnung nicht, das Zentrum zu öffnen, wodurch er sehr passiv stand. Nach langem Lavieren ging ein Bauer verloren, und ohne ausreichendes Gegenspiel kippte auch diese Partie.

Mit einem ausgeglichenen Punktekonto (7:7) und noch drei ausstehenden Spielen werden wohl mindestens zwei weitere Mannschaftspunkte nötig sein, um den Klassenerhalt endgültig zu sichern. Die nächste Gelegenheit bietet sich am Karnevalswochenende in zwei Wochen gegen Herford.
D.A.
Bei der Dritten lief es heute nicht 01.02.2026
Kategorie: 3. Mannschaft | Kommentare: 0
Heute durfte die Dritte ihre Gäste aus Halle begrüßen und hatte reichlich Geschenke in Form von Brettpunkten für sie dabei. Es lief einfach nicht so wie man es sich vielleicht gewünscht hätte.

Schon nach einer halben Stunde musste die erste Niederlage quittiert werden. Hannes Ullrich musste sich an Brett 8 seinem Gegner geschlagen geben aber wer Hannes kennt weiß, dass er auch aus Niederlagen etwas für die Zukunft lernt.

Kurze Zeit später war auch die Partie von Hans-Werner Maier (Brett 7) vorbei. Leider gab es auch hier nichts Zählbares aus Rietberger Sicht zu vermelden.

Uli verlor nicht
Uli verlor nicht
Aber nicht nur an den unteren Brettern lief es nicht rund. Agon Krasniqi (1) hatte den Angriff seines starken Gegners unterschätzt und sah sich Mattdrohungen ausgesetzt und verlor bei der Verteidigung so viel Material dass er aufgegeben musste.

Als nächster reichte Naser Aboalseel (2) seinem Gegner die Hand. Auch hier machten sich die 400 DWZ-Punkte bemerkbar, die sein Gegner mehr in die Waagschale werfen konnte.

Auch Marcel Küsterameling (4) erwischte mit Weiß nicht seinen besten Tag und meinte nach der Partie, dass er besser mit Schwarz angetreten wäre, damit lief es in der letzten Zeit deutlich besser für ihn.

Ein kleines "Highlight" setzte dann Ulrich Baumann (5) indem er, in leicht schlechterer Stellung ein Remisangebot seines Gegners akzeptierte.

Klaus holte die Gabel raus
Klaus holte die Gabel raus
Eberhard Austermann (4) kämpfe trotz eines verlorenen Läufers noch lange degen den gegnerischen Mannschaftsführer weiter. Es blieb lange spannend wessen Bauernsturm erfolgreicher abgeschlossen werden konnte. Leider hatte auch hier der Haller die Nase vorn weil er einen Zug früher ein Schach hatte und Eberhards König über das ganze Brett und letztlich ins Verderben hetzte.

Auch bei Klaus Herrmann (3) sah es am Ende so aus als würde sich der gegnerische Turm gegen seinen Springer durchsetzten. Irgendwie gelang es Klaus aber, dass er eine tödliche Gabel aufs Brett zauberte, welche seinem Gegner nicht nur den Turm sondern auch die Partie kostete und Klaus zum Rietberger Helden des Spieltags machte.

Weiter geht es am 08. März in Ubbedissen wo es wohl auch nicht viel leichter werden wird.
E.A.
Die U14 beendet die Saison mit klarem Sieg 24.01.2026
Kategorie: Jugendmannschaft | Kommentare: 0
Am 25.01.2026 stand für unsere U14 der letzte Spieltag der Saison an. Gegner war der SV Soest – und unsere Mannschaft zeigte zum Abschluss noch einmal, was in ihr steckt. An allen vier Brettern konnten unsere Spieler Felix, Hannes, Kai und Leo ihre Partien gewinnen. Mit konzentriertem Spiel und viel Kampfgeist gelang ein klarer Sieg, der diesen letzten Spieltag zu einem rundum gelungenen Abschluss machte.

Für Turm Rietberg war es die erste Saison der neuformierten Jugendmannschaft, betreut von Mannschaftsführer Agon Krasniqi. In der Abschlusstabelle der U14 Verbandsklasse Süd landete unser Team im Mittelfeld – ein Ergebnis, das zeigt, wie viel Potenzial in dieser jungen Gruppe steckt. Vorne setzten sich Blauer Springer Paderborn, der Rhedaer SV und die SchachAkademie Paderborn ab, während wir mit 10,5 Brettpunkten eine solide Basis für die kommenden Jahre gelegt haben.

Besonders hervorzuheben ist auch Aaron, der als wertvoller Reservespieler drei Einsätze hatte und damit einen wichtigen Beitrag zur Saison geleistet hat.

Über die gesamte Spielzeit hinweg hat die Mannschaft spürbare Fortschritte gemacht – in ihrem Spiel, in ihrer Entscheidungsfindung und im gemeinsamen Auftreten. Viele Begegnungen boten
Situationen, aus denen die Spieler etwas mitnehmen konnten, ganz gleich, ob die Runde erfolgreich verlief oder nicht. Ein großer Dank gilt den Eltern, die die Mannschaft zuverlässig begleitet und unterstützt haben und damit einen wichtigen Teil zum Gelingen der Saison beigetragen haben.

Der überzeugende Saisonabschluss gegen den SV Soest setzt einen schönen Schlusspunkt und macht Lust auf die kommende Spielzeit. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Saison – weiter so!

A.K. und E.A.
Bielefelder SK 4 – Turm Rietberg 2 3:5 18.01.2026
Kategorie: 2. Mannschaft | Kommentare: 0
Die beiden ohnehin ersatzgeschwächten Teams von Turm Rietberg 2 und SK Bielefeld 4 mussten gleich zu Beginn feststellen, dass jeweils ein Spieler kurzfristig ausfiel. So startete der Mannschaftskampf beim Stand von 1:1 mit nur sechs Begegnungen. Elias Vögeler erhielt den Punkt an Brett 3 kampflos, während Brett 6 Bielefeld gutgeschrieben wurde.

Für zusätzliche Unruhe sorgte, dass der Gastgeber Bielefeld – selbst im ungewohnten Ausweichspiellokal – Schwierigkeiten hatte, die Bedenkzeit korrekt einzustellen. Als der Wettkampf endlich begann, lief die parallel ausgetragene Begegnung Brackwede 3 gegen Verl bereits auf Hochtouren.

Das erste Ergebnis lieferte Marcel Küsterameling an Brett 8. Nach zügigem Abtausch mehrerer Bauern und Leichtfiguren einigte man sich auf ein gerechtes Remis. Agon Krasniqi, ebenfalls aus Turm 3 aufgerückt, gelang es nach lange ausgeglichenem Verlauf, eine feine Falle zu stellen, die sein Gegner übersah: Damengewinn und damit der volle Punkt für Rietberg.

Vielversprechend sah es auch bei Christian Ströhmeier (Brett 4) aus. Er nahm die strukturellen Schwächen aus der Eröffnung präzise ins Visier und gewann zwei Bauern. Allerdings musste er dabei einige gegnerische Drohungen im Blick behalten. In einer kritischen Stellung, trotz weiterhin besserer Position, unterlief ihm ein Fehler – die Partie kippte und endete in einer bitteren Niederlage.

Die drei noch laufenden Partien entwickelten sich jedoch erfreulich für die Turm-Spieler. Am Spitzenbrett brachte Ludger Funke seine Lieblingseröffnung aufs Brett und setzte im Mittelspiel die gegnerische Rochadestellung massiv unter Druck. Für die Öffnung der Angriffswege opferte er eine Figur – die er im anschließenden Mattangriff mit Zins und Zinseszins zurückeroberte.

Am Nachbarbrett musste Ferdi Schumacher zunächst einen Turm gegen einen Läufer geben. Die dadurch geschwächte Rochadestellung verteidigte sein Gegner jedoch nicht optimal, sodass Ferdi für das Endspiel zwei Bauern als Kompensation erhielt. Turm und Springer harmonierten hervorragend, während die beiden Bielefelder Türme kaum zusammenfanden. Ein Freibauer marschierte schließlich zur Umwandlung und machte den Mannschaftssieg perfekt.

Zum Abschluss steuerte Michael Schalk (Brett 5) nach einer langen, konzentriert geführten Partie einen weiteren halben Punkt zum 5:3-Erfolg für Turm Rietberg bei.

Mit diesem Sieg haben wir Bielefeld in der Tabelle überholt und wieder Anschluss an die oberen Plätze gefunden. Weiter geht es am 22.02.2026mit einem Heimspiel in der Südtorschule gegen den SK Werther 3.
F.S.