News

Erste verliert 3:5 in Gütersloh 01.02.2026
Kategorie: 1. Mannschaft | Kommentare: 0
In einem spannenden Mannschaftskampf ging es lange eng zu, doch am Ende setzten sich die in Top-Besetzung angetretenen Gütersloher knapp, aber verdient durch. Der Reihe nach:

Das erste Ergebnis steuerte David Austermeier an Brett 5 bei. Beide Kontrahenten sahen sich nicht im Vorteil und einigten sich nach der Eröffnung auf Remis. Die Analyse zeigte, dass die taktische Stellung durchaus Chancen auf beiden Seiten geboten hätte.

In einer eher ereignislosen Partie einigte sich Herbert Langhorst an Brett 7 ebenfalls mit seinem Gegner auf Remis. Die symmetrische Bauernstruktur und die sich abzeichnenden Abtäusche führten folgerichtig zu diesem Ergebnis. 1:1

Sven Behler (Brett 2) steuerte das dritte Unentschieden bei. Im Duell zweier Ex-Verler entwickelte sich eine zweischneidige Eröffnung – zunächst für den Gütersloher, dann zunehmend auch für den Rietberger zeitintensiv. Sven bot im 14. Zug Remis an, das der Gegner nach längerem Überlegen annahm.

An Brett 8 geriet Ferdi Schumacher im Mittelspiel zunehmend unter Druck. Er musste eine Qualität geben, und ein gedeckter Freibauer des Gegners am Damenflügel erwies sich schließlich als entscheidend – Aufgabe zum 1,5:2,5.

Cedric Kollenberg erarbeitete sich im Mittelspiel eine angenehme Stellung. Da die gegnerischen Figuren am Damenflügel gebunden waren, bereitete er einen Königsangriff vor. Eine gute Chance schätzte er jedoch falsch ein. In beiderseitiger Zeitnot kam es zu einem Massenabtausch, sodass auch hier am Ende "nur" ein Remis stand.

Julius Austermann konnte an Brett 3 zum 3:3 ausgleichen. Nachdem er sich das Läuferpaar gesichert hatte, schwächte er gezielt die weißen Felder, um seinem Läufer freie Wirkung zu verschaffen. Ein Tempogewinn beschleunigte den Druck weiter, und in zunehmender Zeitnot fand sein Gegner schließlich keine Verteidigung mehr.

Stefan Hiller sorgt traditionell für Spannung: Nach geschlossener Eröffnung wurde es schnell taktisch. In einer sehr unübersichtlichen Stellung entschied er sich für einen Turm auf der zweiten Reihe – optisch stark, aber konkret widerlegbar. Sein Gegner fand die richtige Fortsetzung und gewann im 41. Zug.

Zuletzt spielte noch Oliver Flöttmann (Brett 4). Ihm gelang es in der Eröffnung nicht, das Zentrum zu öffnen, wodurch er sehr passiv stand. Nach langem Lavieren ging ein Bauer verloren, und ohne ausreichendes Gegenspiel kippte auch diese Partie.

Mit einem ausgeglichenen Punktekonto (7:7) und noch drei ausstehenden Spielen werden wohl mindestens zwei weitere Mannschaftspunkte nötig sein, um den Klassenerhalt endgültig zu sichern. Die nächste Gelegenheit bietet sich am Karnevalswochenende in zwei Wochen gegen Herford.
D.A.
Bei der Dritten lief es heute nicht 01.02.2026
Kategorie: 3. Mannschaft | Kommentare: 0
Heute durfte die Dritte ihre Gäste aus Halle begrüßen und hatte reichlich Geschenke in Form von Brettpunkten für sie dabei. Es lief einfach nicht so wie man es sich vielleicht gewünscht hätte.

Schon nach einer halben Stunde musste die erste Niederlage quittiert werden. Hannes Ullrich musste sich an Brett 8 seinem Gegner geschlagen geben aber wer Hannes kennt weiß, dass er auch aus Niederlagen etwas für die Zukunft lernt.

Kurze Zeit später war auch die Partie von Hans-Werner Maier (Brett 7) vorbei. Leider gab es auch hier nichts Zählbares aus Rietberger Sicht zu vermelden.

Uli verlor nicht
Uli verlor nicht
Aber nicht nur an den unteren Brettern lief es nicht rund. Agon Krasniqi (1) hatte den Angriff seines starken Gegners unterschätzt und sah sich Mattdrohungen ausgesetzt und verlor bei der Verteidigung so viel Material dass er aufgegeben musste.

Als nächster reichte Naser Aboalseel (2) seinem Gegner die Hand. Auch hier machten sich die 400 DWZ-Punkte bemerkbar, die sein Gegner mehr in die Waagschale werfen konnte.

Auch Marcel Küsterameling (4) erwischte mit Weiß nicht seinen besten Tag und meinte nach der Partie, dass er besser mit Schwarz angetreten wäre, damit lief es in der letzten Zeit deutlich besser für ihn.

Ein kleines "Highlight" setzte dann Ulrich Baumann (5) indem er, in leicht schlechterer Stellung ein Remisangebot seines Gegners akzeptierte.

Klaus holte die Gabel raus
Klaus holte die Gabel raus
Eberhard Austermann (4) kämpfe trotz eines verlorenen Läufers noch lange degen den gegnerischen Mannschaftsführer weiter. Es blieb lange spannend wessen Bauernsturm erfolgreicher abgeschlossen werden konnte. Leider hatte auch hier der Haller die Nase vorn weil er einen Zug früher ein Schach hatte und Eberhards König über das ganze Brett und letztlich ins Verderben hetzte.

Auch bei Klaus Herrmann (3) sah es am Ende so aus als würde sich der gegnerische Turm gegen seinen Springer durchsetzten. Irgendwie gelang es Klaus aber, dass er eine tödliche Gabel aufs Brett zauberte, welche seinem Gegner nicht nur den Turm sondern auch die Partie kostete und Klaus zum Rietberger Helden des Spieltags machte.

Weiter geht es am 08. März in Ubbedissen wo es wohl auch nicht viel leichter werden wird.
E.A.
Die U14 beendet die Saison mit klarem Sieg 24.01.2026
Kategorie: Jugendmannschaft | Kommentare: 0
Am 25.01.2026 stand für unsere U14 der letzte Spieltag der Saison an. Gegner war der SV Soest – und unsere Mannschaft zeigte zum Abschluss noch einmal, was in ihr steckt. An allen vier Brettern konnten unsere Spieler Felix, Hannes, Kai und Leo ihre Partien gewinnen. Mit konzentriertem Spiel und viel Kampfgeist gelang ein klarer Sieg, der diesen letzten Spieltag zu einem rundum gelungenen Abschluss machte.

Für Turm Rietberg war es die erste Saison der neuformierten Jugendmannschaft, betreut von Mannschaftsführer Agon Krasniqi. In der Abschlusstabelle der U14 Verbandsklasse Süd landete unser Team im Mittelfeld – ein Ergebnis, das zeigt, wie viel Potenzial in dieser jungen Gruppe steckt. Vorne setzten sich Blauer Springer Paderborn, der Rhedaer SV und die SchachAkademie Paderborn ab, während wir mit 10,5 Brettpunkten eine solide Basis für die kommenden Jahre gelegt haben.

Besonders hervorzuheben ist auch Aaron, der als wertvoller Reservespieler drei Einsätze hatte und damit einen wichtigen Beitrag zur Saison geleistet hat.

Über die gesamte Spielzeit hinweg hat die Mannschaft spürbare Fortschritte gemacht – in ihrem Spiel, in ihrer Entscheidungsfindung und im gemeinsamen Auftreten. Viele Begegnungen boten
Situationen, aus denen die Spieler etwas mitnehmen konnten, ganz gleich, ob die Runde erfolgreich verlief oder nicht. Ein großer Dank gilt den Eltern, die die Mannschaft zuverlässig begleitet und unterstützt haben und damit einen wichtigen Teil zum Gelingen der Saison beigetragen haben.

Der überzeugende Saisonabschluss gegen den SV Soest setzt einen schönen Schlusspunkt und macht Lust auf die kommende Spielzeit. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Saison – weiter so!

A.K. und E.A.
Bielefelder SK 4 – Turm Rietberg 2 3:5 18.01.2026
Kategorie: 2. Mannschaft | Kommentare: 0
Die beiden ohnehin ersatzgeschwächten Teams von Turm Rietberg 2 und SK Bielefeld 4 mussten gleich zu Beginn feststellen, dass jeweils ein Spieler kurzfristig ausfiel. So startete der Mannschaftskampf beim Stand von 1:1 mit nur sechs Begegnungen. Elias Vögeler erhielt den Punkt an Brett 3 kampflos, während Brett 6 Bielefeld gutgeschrieben wurde.

Für zusätzliche Unruhe sorgte, dass der Gastgeber Bielefeld – selbst im ungewohnten Ausweichspiellokal – Schwierigkeiten hatte, die Bedenkzeit korrekt einzustellen. Als der Wettkampf endlich begann, lief die parallel ausgetragene Begegnung Brackwede 3 gegen Verl bereits auf Hochtouren.

Das erste Ergebnis lieferte Marcel Küsterameling an Brett 8. Nach zügigem Abtausch mehrerer Bauern und Leichtfiguren einigte man sich auf ein gerechtes Remis. Agon Krasniqi, ebenfalls aus Turm 3 aufgerückt, gelang es nach lange ausgeglichenem Verlauf, eine feine Falle zu stellen, die sein Gegner übersah: Damengewinn und damit der volle Punkt für Rietberg.

Vielversprechend sah es auch bei Christian Ströhmeier (Brett 4) aus. Er nahm die strukturellen Schwächen aus der Eröffnung präzise ins Visier und gewann zwei Bauern. Allerdings musste er dabei einige gegnerische Drohungen im Blick behalten. In einer kritischen Stellung, trotz weiterhin besserer Position, unterlief ihm ein Fehler – die Partie kippte und endete in einer bitteren Niederlage.

Die drei noch laufenden Partien entwickelten sich jedoch erfreulich für die Turm-Spieler. Am Spitzenbrett brachte Ludger Funke seine Lieblingseröffnung aufs Brett und setzte im Mittelspiel die gegnerische Rochadestellung massiv unter Druck. Für die Öffnung der Angriffswege opferte er eine Figur – die er im anschließenden Mattangriff mit Zins und Zinseszins zurückeroberte.

Am Nachbarbrett musste Ferdi Schumacher zunächst einen Turm gegen einen Läufer geben. Die dadurch geschwächte Rochadestellung verteidigte sein Gegner jedoch nicht optimal, sodass Ferdi für das Endspiel zwei Bauern als Kompensation erhielt. Turm und Springer harmonierten hervorragend, während die beiden Bielefelder Türme kaum zusammenfanden. Ein Freibauer marschierte schließlich zur Umwandlung und machte den Mannschaftssieg perfekt.

Zum Abschluss steuerte Michael Schalk (Brett 5) nach einer langen, konzentriert geführten Partie einen weiteren halben Punkt zum 5:3-Erfolg für Turm Rietberg bei.

Mit diesem Sieg haben wir Bielefeld in der Tabelle überholt und wieder Anschluss an die oberen Plätze gefunden. Weiter geht es am 22.02.2026mit einem Heimspiel in der Südtorschule gegen den SK Werther 3.
F.S.
Bittere Niederlage für die Erste gegen Lemgo 11.01.2026
Kategorie: 1. Mannschaft | Kommentare: 0
Die erste Mannschaft der SG Turm Rietberg ist mit einer 3:5?Niederlage ins neue Jahr gestartet. Gegen den Tabellennachbarn SV Königsspringer Lemgo entwickelte sich ein ausgeglichener Mannschaftskampf, an dessen Ende eine bittere, aber nicht unverdiente Niederlage stand.

Das erste Resultat wurde am 6. Brett notiert. Herbert Langhorst konnte seinen Anzugsvorteil nicht verteidigen und war froh, dass sein Gegenüber alle Vereinfachungen zuließ. Als dieser auch in ein Endspiel Läufer (für Herbert) gegen Springer abwickelte, witterte der Rietberger wieder Morgenluft. Nach der Schaffung eines entfernten Freibauern sah sich der Lemgoer genötigt, seinen Springer gegen diesen Bauern zu opfern. Die Stellung war jedoch nicht leicht zu gewinnen, da auf dem anderen Flügel ein Randbauer die falsche Farbe gehabt hätte. Da Herbert die teilweise studienartigen Abwicklungen nicht fand, endete die Partie remis. - 0,5:0,5

An Brett 1 strebte Cedric Kollenberg mit den schwarzen Steinen eine unausgeglichene Stellung an, in der der Lemgoer am Damenflügel sein Spiel suchte, während Cedric einen Königsangriff startete. In dynamischem Gleichgewicht bot sein Gegner Remis an, was Cedric nach längerer Bedenkzeit annahm. Im Nachhinein hätte hier jedoch weitergespielt werden sollen. - 1:1

Anschließend wurde auch Martin Funkes Partie (Brett 2) remis. In den üblichen Strukturen gelang es seinem Gegner, viele Figuren zu tauschen. Da Martin in der dann sehr ruhigen und ausgeglichenen Stellung keinen vorteilhaften Plan sah, nahm er das Remis-Angebot des Lemgoers an. - 1,5:1,5

An Brett 5 hatte sich David Austermeier mit einer geschickten Taktik aus der etwas gedrückten Stellung befreit. Nach beidseitigen Remis-Angeboten, die jeweils abgelehnt wurden, war David in den folgenden Zügen leider nicht präzise genug und musste einen Bauern geben, um ein Eindringen von Turm und Springer über f6 und die d-Linie zu verhindern. Schließlich nahm er das nächste Remis-Angebot in leicht schlechterer Stellung an. - 2:2

Elias Vögeler half heute am 8. Brett aus. Seinen Vorstoß am Damenflügel beantwortete der Gegner mit einem
Ludger startete in Topform ins neue Jahr
Ludger startete in Topform ins neue Jahr
Figurenaufmarsch in Richtung des weißen Monarchen. Elias verteidigte sich zwar zäh, konnte die Schwerfiguren aber schlussendlich nicht mehr abwehren. - 2:3

Ludger Funke (Brett 7) gelang heute der einzige Sieg und bestätigte damit seine gute Form vom Neujahrsblitz. Das zweite Brett der zweiten Mannschaft war jedoch zunächst in der Defensive und auch materiell im Nachteil. Nachdem allerdings der gefährliche Freibauer entfernt worden war, konnte Ludger seine Figuren aktiv vor dem gegnerischen König platzieren. Die vielversprechende Stellung wurde schließlich durch eine Familiengabel verwertet. - 3:3

Sven Behler (Brett 3) sah sich nach der Zeitkontrolle mit einem vorgerückten Lemgoer Bauern im Hintertreffen. Dennoch war die Stellung dank ungleichfarbiger Läufer haltbar – erst recht nach unnötig spektakulärem Spiel des Gegners. Im 46. Zug übersah Sven den direkten Remisweg; auch danach war die Partie mit zwei Bauern (Rietberg) gegen Läufer und Bauer (Lemgo) remis, bis Sven im 51. Zug komplett fehlgriff und aufgab. Bitter! - 3:4

Leider sollte es bei Oliver Flöttmann (Brett 4) ebenso bitter weitergehen. Er kam mit Mehrbauern, aber gedrückter Stellung aus der Eröffnung. Nach Rückgabe des Bauern konnte Oliver seine Stellung konsolidieren und eine aktive Position erreichen. Seinem Gegner gelang es
jedoch zunächst, in einem optisch vielversprechenden Endspiel mit Läufer gegen Springer und Bauern auf beiden Flügeln die entscheidenden Felder zu decken. Nach zwei Remis-Angeboten und einer Reklamation wegen angeblicher Stellungswiederholung griff sein Gegner fehl und erlaubte den Durchbruch. Oliver beantwortete den Fehlgriff aber leider mit einem Figuren-Einsteller, sodass die Partie verloren ging. - Endstand 3:5

In der Regionalliga belegt die Mannschaft weiterhin den 4. Tabellenplatz. Am nächsten Spieltag in drei Wochen (01.02.2026 ) geht es nach Gütersloh.
Text: C.K. Fotos: E.A.