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Erste Mannschaft beendet Saison mit Unentschieden gegen Soest 10.05.2026
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Bereits vor Beginn der Partien stand ein 0:1 - Rückstand aufgrund einer krankheitsbedingten Absage fest.

Das erste ausgespielte Ergebnis war dann an Brett 1 zu melden. Cedric Kollenberg wurde in der Eröffnung überrascht und wählte in der Folge einen ungenauen Aufbau. In gedrückter Stellung wollte er einen Figurentausch forcieren, bei dem es sich jedoch um einen Einsteller handelte.

Im Duell der Ersatzspieler an Brett 8 wurden die Theoriekenntnisse auf die Probe gestellt. In der extrem scharfen Variante musste Michael Schalk seinen König nach einem Springerschach unrochiert lassen, aber auch die lange Rochade des Gegners wies - ob der bereits vorangestürmten Bauern - einige Lücken auf. Am Ende war aber doch der weiße König derjenige, dem es an den Kragen ging - 0:3.

Nun brauchte man schon viel Optimismus, um sich noch etwas Zählbares vorzustellen, doch die verbleibenden Partien sahen allesamt vielversprechend aus.

Den ersten vollen Punkt des Tages steuerte David Austermeier (5) bei. Sein Gegner hatte unbedacht die lange Diagonale des Läufers geöffnet und musste somit einen Bauern und eine Qualität abgeben. Zwischenzeitlich orchestrierte er noch geschickt Gegenspiel, aber dank solider Verteidigung und dem passenden taktischen Schlag behielt David einen Turm mehr auf dem Brett. Anschluss - 1:3.

Stefan Hiller an Brett 6 gewann in der Eröffnung einen Bauern. Allerdings hielt sein Gegner die Stellung geschickt geschlossen und blockierte den Damenflügel. Stefan rechnete lange an dem einzigen Bauernhebel am Königsflügel herum, verlor jedoch nach einer irritierenden Reposte seines Kontrahenten das Vertrauen in seine eigentlich immer noch komfortabel vorteilhafte Stellung und remisierte mit Dauerschach.

Angenehm stand auch Julius Austermann (3), der in der Eröffnung erst den Ausgleich erreichen konnte und dann mehr und mehr die Kontrolle über die Partie gewann. In seine aktive Stellung investierte er viel Zeit, fand dabei aber keine wirklich vorteilhafte Fortsetzung. Mit wenig Zeit auf der Uhr wickelte er ein Turmendspiel ab, das aber keine Gewinnchancen mehr bot - Remis und 2:4.

An Brett 7 spielte Herbert Langhorst mit den schwarzen Steinen eine strategisch überzeugende Partie. Bereits in der Eröffnung gelang es ihm, den Gegner in seiner Entwicklung empfindlich zu stören, sodass dessen Figuren lange unkoordiniert blieben. Den daraus entstandenen Druck hielt Herbert konsequent aufrecht und nutzte die bessere Stellung schließlich zum Übergang in ein gewonnenes Turmendspiel. Mit diesem wichtigen Sieg in der vorletzten beendeten Partie verkürzte er für die Türme auf 3:4.

Endtabelle
Endtabelle
Den Ausgleich zum 4:4 holte dann Sven Behler (Brett 2). Er konnte in seiner ersten Weiß-Partie der Saison seinem Gegner früh das Rochaderecht nehmen und hatte positionellen Vorteil. Als die Stellung zu verflachen drohte, gelang ihm ein vorteilhafter Damentausch mit Bauerngewinn. Von da an war es ein Spiel auf zwei Ergebnisse. Aber der Gegner machte es Sven mit starker Gegenwehr und fiesen taktischen Fallen schwer. Die Abwicklung ins Turmendspiel brachte schließlich nach 67 Zügen den Sieg.

„Mit einer ausgeglichenen Punktebilanz und Rang fünf - in der oberen Hälfte der Abschlusstabelle - haben wir in dieser Saison ein absolut zufriedenstellendes Ergebnis erreicht“, zeigte sich der Mannschaftsführer zufrieden mit der Saisonbilanz.
D.A.
Erste unterliegt in Delbrück 15.03.2026
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Am Sonntag eines schachgefüllten Wochenendes ging es für unsere erste Mannschaft am zehnten und vorletzten Spieltag nach Delbrück. Noch am Vortag war der Schachklub zahlreich bei unserer Stadtmeisterschaft vertreten gewesen – und hatte uns dabei dankenswerterweise auch mit Spielmaterial unterstützt. Das Duell ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Liga, diesmal jedoch vorerst zum letzten Mal.

Während für uns weder Auf- noch Abstieg möglich war, stand für die Delbrücker bereits fest, dass es nicht zum Klassenerhalt reichen würde – schade, nicht zuletzt wegen der kurzen Anreise bei Auswärtsspielen. Immerhin hatten sie zuletzt ihren ersten Saisonsieg eingefahren – und sollten uns mit einem 4,5 : 3,5 kein besonders schönes Abschiedsgeschenk machen.

Den Auftakt bildete die Partie von Cedric Kollenberg (Brett 1). Aus einer symmetrischen Eröffnung heraus wurden früh viele Figuren getauscht, sodass sich eine ausgeglichene Stellung ergab und folgerichtig Remis vereinbart wurde.

Auch die zweite Punkteteilung ließ nicht lange auf sich warten, denn kurz darauf endete die Partie von Ludger Funke (7) ohne größere Aufregung ebenfalls Remis.

Alsbald folgte Sven Behler (2). Nachdem er seinen Gegner am Vortag bei der Stadtmeisterschaft noch mit Weiß besiegt hatte, trafen beide nun mit vertauschten Farben aufeinander. Ausgangs einer interessanten, aber ausgeglichenen Eröffnung einigte man sich nach dem 15. Zug auf Remis.

Zwischenstand: 1,5 : 1,5. Doch dann legte Delbrück vor:

Nach bisher starker Saison erwischte Julius Austermann (3) diesmal einen schwarzen Tag – und lief vor allem voll in die Vorbereitung seines Gegners. Sich nur dunkel an die Variante erinnernd, versuchte er die Stellung durch ein Bauernopfer zu vereinfachen, was jedoch nicht funktionierte. Bereits deutlich im Hintertreffen fand er keinen Zugang mehr zur Partie und konnte seinem Gegner keine Probleme mehr stellen. 2,5 : 1,5 für Delbrück.

Auf drei ausgeglichene Partien und eine klare Entscheidung folgte nun ein echtes Wechselbad der Gefühle – hier konnte alles passieren:

David Austermeier (5) hatte in der Eröffnung eine leicht ungenaue Variante gewählt und musste sich daher auf ein Endspiel mit zerrütteter Bauernstruktur einlassen. Immerhin stand ihm als Kompensation das Läuferpaar zur Verfügung. Nachdem sowohl Doppelbauern als auch ein Läufer abgetauscht worden waren, wurde der Punkt geteilt.

Auch Joel Kollenberg (8) geriet zunächst ins Hintertreffen und musste mit einem Minusbauern in ein Turmendspiel gehen. Der Aussage unseres Mannschaftsführers "Das wird er maximal Remis halten können." folgte wenig später "Wenn, einer gewinnt, dann Joel.", als dieser plötzlich selbst mit Mehrbauern am Drücker war. Aus Respekt vor dem weit vorgerückten gegnerischen Freibauern willigte aber auch er schließlich ins Remis ein.

Beim Stand von 3,5 : 2,5 sah es auf den zwei verbliebenen Brettern lange gar nicht schlecht für Rietberg aus – doch uns sollte heute kein voller Punkt vergönnt sein:

Oliver Flöttmann (4) eröffnete zunächst sehr passiv, was sein Gegner zu einem Angriff auf dem Königsflügel nutzte. Durch die entgegengesetzten Rochaden konnte Oliver jedoch druckvolles Gegenspiel entwickeln. Der Durchbruch wollte ihm trotz Nachdruck nicht gelingen; in der Folge ging sogar ein Bauer verloren. In schwieriger Stellung wurde auch diese Partie immerhin noch remisiert.

Stefan Hiller (6) konnte mit Schwarz von der Eröffnung bis ins Leichtfigurenendspiel mit starkem König, besseren Bauern sowie Springer und Läufer gegen zwei Springer einen komfortablen Vorteil behaupten. Nach einer Springergabel und dem damit verbundenen Läuferverlust wurde es jedoch unnötig spannend. Zwar ermöglichte ein weit vorgerückter Freibauer das unmittelbare Zurückgewinnen der Figur, doch das studienhafte Endspiel blieb lange vorteilhaft für den Gegner. Schlussendlich ließ dieser dann aber ein Dauerschach zum Remis zu.

So stand am Ende eine knappe 4,5 : 3,5 Niederlage zu Buche – bei nur einer entschiedenen Begegnung und sieben teils hart umkämpften Remispartien.

Die SG Turm Rietberg bleibt dank der besseren Brettpunkte auf dem vierten Tabellenplatz. Am 10. Mai steht der elfte und letzte Spieltag an. Zu Hause empfangen wir den auf Rang fünf liegenden SV Soest, den wir natürlich hinter uns lassen wollen.
J.A.
Erste mit 7,5:0,5-Kantersieg 15.02.2026
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Überzeugender kann man die letzten verbliebenen Abstiegsgespenster wohl nicht vertreiben: Mit einem satten 7,5:0,5 hat Rietbergs Erste ihr Heimspiel in der Südtorschule gegen ersatzgeschwächte Herforder Königsspringer gewonnen. Der Vollständigkeit halber muss gesagt sein, dass die in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber an allen Brettern (bis auf das remisierte) teils klarer DWZ-Favorit waren, aber solche Zahlen muss man ja auch erst mal ummünzen – und dann noch in der Summe so deutlich!
Und das kam so:

Stefan Hiller (Brett 7) spielte eine feine positionelle Partie: Nach frühem Damentausch sah Weiß nach Raumgewinn am Damenflügel zunächst etwas besser aus. Stefan konnte jedoch sein Läuferpaar perfekt im Zentrum positionieren und drohte, damit die Initiative zu übernehmen, so dass sein Kontrahent im Bemühen, den bislang beschäftigungslosen Turm auf h1 durch Rochade zu aktivieren, zweizügig eine Figur und kurz darauf die Partie verlor. 1:0.

Das einzige Remis des Tages holte David Austermeier (6): Er kam optisch sehr gut aus der Eröffnung und konnte im Mittelstück mit einem geschickten Manöver seinen Läufer in der gegnerischen Stellung auf d6 platzieren. Als sich nach einigen präzisen Verteidigungszügen des Gegners dann aber die Damen tauschten, einigte man sich auf ein gerechtes Unentschieden. 1,5:0,5.

Oliver Flöttmann (5) kam mit aktivem Spiel aus der Eröffnung. Zwar war auf dem Königsflügel kein Durchkommen, doch letztlich reichte der Freibauer im Zentrum zum Punktgewinn.

Cedric Kollenberg (1) wählte eine scharfe Eröffnung und nahm einen Gambit-Bauern an. Nach einem frühen Damenabtausch konnte er seine Figuren aktiv positionieren und einen weiteren Bauern einsammeln. Ein taktischer Schlag mit Figurengewinn beschleunigte den Sieg. 3,5:0,5.

Den vierten vollen Punkt holte Sven Behler (3). Nach frühem Damentausch stand er mit Schwarz völlig bequem. Als der Herforder den ein oder anderen positionell ungenauen Zug einstreute, kippte die Partie dank aktiverer Figuren immer mehr zugunsten des Rietbergers, der am Ende ein sicher gewonnenes Endspiel auf dem Brett hatte.

Julius Austermann (4) drückte seinem Gegner von Beginn an die Rolle des Verteidigers auf – wie dieser es später selbst formulierte. Dann aber schenkte er unachtsam einen Bauern vorm eigenen Monarchen her und die Partie drohte zu kippen. Glücklicherweise konnte er den Fehler schnell ausgleichen und im Turmendspiel sogar wieder Vorteil erkämpfen, was schließlich siegreich verwertet wurde.

Herbert Langhorst (8) konnte mit Weiß seinem Gegenüber einen rückständigen Doppelbauern verpassen, der dessen Stellung zudem in zwei Hälften trennte. Dank Spiels auf beiden Flügeln brachte der Rietberger schließlich einen Freibauern durch. Mit der daraus folgenden Mehrqualität konnte er den schwarzen Widerstand brechen und einen Mattangriff starten, den sich der Herforder nicht mehr bis zum Ende zeigen lassen wollte. 6,5:0,5.

Den Schlusspunkt setzte Martin Funke (2), der eine seiner typischen Knet-Stellungen auf dem Brett hatte. Das Endspiel mit jeweils zwei Türmen, gleichfarbigem Läufer und ein paar Bauern schien bei flüchtiger Betrachtung bisweilen vielleicht leicht vorteilhaft, aber eine Gewinn-Idee sprang nicht ins Auge. Doch dank geduldigen Lavierens drang Martin schließlich mit einem Turm in die gegnerische Stellung ein, räumte entscheidende Bauern ab, und der Herforder gab auf.

Weiter geht es am 15. März beim benachbarten SK Delbrück, der parallel zu unserem Kantersieg im Kellerduell beim SK Kirchlengern trotz Unterzahl mit 6,5:1,5 siegte.
1.Mannschaft/S.B.
Erste verliert 3:5 in Gütersloh 01.02.2026
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In einem spannenden Mannschaftskampf ging es lange eng zu, doch am Ende setzten sich die in Top-Besetzung angetretenen Gütersloher knapp, aber verdient durch. Der Reihe nach:

Das erste Ergebnis steuerte David Austermeier an Brett 5 bei. Beide Kontrahenten sahen sich nicht im Vorteil und einigten sich nach der Eröffnung auf Remis. Die Analyse zeigte, dass die taktische Stellung durchaus Chancen auf beiden Seiten geboten hätte.

In einer eher ereignislosen Partie einigte sich Herbert Langhorst an Brett 7 ebenfalls mit seinem Gegner auf Remis. Die symmetrische Bauernstruktur und die sich abzeichnenden Abtäusche führten folgerichtig zu diesem Ergebnis. 1:1

Sven Behler (Brett 2) steuerte das dritte Unentschieden bei. Im Duell zweier Ex-Verler entwickelte sich eine zweischneidige Eröffnung – zunächst für den Gütersloher, dann zunehmend auch für den Rietberger zeitintensiv. Sven bot im 14. Zug Remis an, das der Gegner nach längerem Überlegen annahm.

An Brett 8 geriet Ferdi Schumacher im Mittelspiel zunehmend unter Druck. Er musste eine Qualität geben, und ein gedeckter Freibauer des Gegners am Damenflügel erwies sich schließlich als entscheidend – Aufgabe zum 1,5:2,5.

Cedric Kollenberg erarbeitete sich im Mittelspiel eine angenehme Stellung. Da die gegnerischen Figuren am Damenflügel gebunden waren, bereitete er einen Königsangriff vor. Eine gute Chance schätzte er jedoch falsch ein. In beiderseitiger Zeitnot kam es zu einem Massenabtausch, sodass auch hier am Ende "nur" ein Remis stand.

Julius Austermann konnte an Brett 3 zum 3:3 ausgleichen. Nachdem er sich das Läuferpaar gesichert hatte, schwächte er gezielt die weißen Felder, um seinem Läufer freie Wirkung zu verschaffen. Ein Tempogewinn beschleunigte den Druck weiter, und in zunehmender Zeitnot fand sein Gegner schließlich keine Verteidigung mehr.

Stefan Hiller sorgt traditionell für Spannung: Nach geschlossener Eröffnung wurde es schnell taktisch. In einer sehr unübersichtlichen Stellung entschied er sich für einen Turm auf der zweiten Reihe – optisch stark, aber konkret widerlegbar. Sein Gegner fand die richtige Fortsetzung und gewann im 41. Zug.

Zuletzt spielte noch Oliver Flöttmann (Brett 4). Ihm gelang es in der Eröffnung nicht, das Zentrum zu öffnen, wodurch er sehr passiv stand. Nach langem Lavieren ging ein Bauer verloren, und ohne ausreichendes Gegenspiel kippte auch diese Partie.

Mit einem ausgeglichenen Punktekonto (7:7) und noch drei ausstehenden Spielen werden wohl mindestens zwei weitere Mannschaftspunkte nötig sein, um den Klassenerhalt endgültig zu sichern. Die nächste Gelegenheit bietet sich am Karnevalswochenende in zwei Wochen gegen Herford.
D.A.
Bittere Niederlage für die Erste gegen Lemgo 11.01.2026
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Die erste Mannschaft der SG Turm Rietberg ist mit einer 3:5?Niederlage ins neue Jahr gestartet. Gegen den Tabellennachbarn SV Königsspringer Lemgo entwickelte sich ein ausgeglichener Mannschaftskampf, an dessen Ende eine bittere, aber nicht unverdiente Niederlage stand.

Das erste Resultat wurde am 6. Brett notiert. Herbert Langhorst konnte seinen Anzugsvorteil nicht verteidigen und war froh, dass sein Gegenüber alle Vereinfachungen zuließ. Als dieser auch in ein Endspiel Läufer (für Herbert) gegen Springer abwickelte, witterte der Rietberger wieder Morgenluft. Nach der Schaffung eines entfernten Freibauern sah sich der Lemgoer genötigt, seinen Springer gegen diesen Bauern zu opfern. Die Stellung war jedoch nicht leicht zu gewinnen, da auf dem anderen Flügel ein Randbauer die falsche Farbe gehabt hätte. Da Herbert die teilweise studienartigen Abwicklungen nicht fand, endete die Partie remis. - 0,5:0,5

An Brett 1 strebte Cedric Kollenberg mit den schwarzen Steinen eine unausgeglichene Stellung an, in der der Lemgoer am Damenflügel sein Spiel suchte, während Cedric einen Königsangriff startete. In dynamischem Gleichgewicht bot sein Gegner Remis an, was Cedric nach längerer Bedenkzeit annahm. Im Nachhinein hätte hier jedoch weitergespielt werden sollen. - 1:1

Anschließend wurde auch Martin Funkes Partie (Brett 2) remis. In den üblichen Strukturen gelang es seinem Gegner, viele Figuren zu tauschen. Da Martin in der dann sehr ruhigen und ausgeglichenen Stellung keinen vorteilhaften Plan sah, nahm er das Remis-Angebot des Lemgoers an. - 1,5:1,5

An Brett 5 hatte sich David Austermeier mit einer geschickten Taktik aus der etwas gedrückten Stellung befreit. Nach beidseitigen Remis-Angeboten, die jeweils abgelehnt wurden, war David in den folgenden Zügen leider nicht präzise genug und musste einen Bauern geben, um ein Eindringen von Turm und Springer über f6 und die d-Linie zu verhindern. Schließlich nahm er das nächste Remis-Angebot in leicht schlechterer Stellung an. - 2:2

Elias Vögeler half heute am 8. Brett aus. Seinen Vorstoß am Damenflügel beantwortete der Gegner mit einem
Ludger startete in Topform ins neue Jahr
Ludger startete in Topform ins neue Jahr
Figurenaufmarsch in Richtung des weißen Monarchen. Elias verteidigte sich zwar zäh, konnte die Schwerfiguren aber schlussendlich nicht mehr abwehren. - 2:3

Ludger Funke (Brett 7) gelang heute der einzige Sieg und bestätigte damit seine gute Form vom Neujahrsblitz. Das zweite Brett der zweiten Mannschaft war jedoch zunächst in der Defensive und auch materiell im Nachteil. Nachdem allerdings der gefährliche Freibauer entfernt worden war, konnte Ludger seine Figuren aktiv vor dem gegnerischen König platzieren. Die vielversprechende Stellung wurde schließlich durch eine Familiengabel verwertet. - 3:3

Sven Behler (Brett 3) sah sich nach der Zeitkontrolle mit einem vorgerückten Lemgoer Bauern im Hintertreffen. Dennoch war die Stellung dank ungleichfarbiger Läufer haltbar – erst recht nach unnötig spektakulärem Spiel des Gegners. Im 46. Zug übersah Sven den direkten Remisweg; auch danach war die Partie mit zwei Bauern (Rietberg) gegen Läufer und Bauer (Lemgo) remis, bis Sven im 51. Zug komplett fehlgriff und aufgab. Bitter! - 3:4

Leider sollte es bei Oliver Flöttmann (Brett 4) ebenso bitter weitergehen. Er kam mit Mehrbauern, aber gedrückter Stellung aus der Eröffnung. Nach Rückgabe des Bauern konnte Oliver seine Stellung konsolidieren und eine aktive Position erreichen. Seinem Gegner gelang es
jedoch zunächst, in einem optisch vielversprechenden Endspiel mit Läufer gegen Springer und Bauern auf beiden Flügeln die entscheidenden Felder zu decken. Nach zwei Remis-Angeboten und einer Reklamation wegen angeblicher Stellungswiederholung griff sein Gegner fehl und erlaubte den Durchbruch. Oliver beantwortete den Fehlgriff aber leider mit einem Figuren-Einsteller, sodass die Partie verloren ging. - Endstand 3:5

In der Regionalliga belegt die Mannschaft weiterhin den 4. Tabellenplatz. Am nächsten Spieltag in drei Wochen (01.02.2026 ) geht es nach Gütersloh.
Text: C.K. Fotos: E.A.