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10.03.2019 Erste macht Aufstieg perfekt!!!
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Mit einem letztlich ungefährdeten 6:2 beim SK Minden hat die SG Turm Rietberg zum dritten Mal in ihrer 30-jährigen Geschichte den Sprung in die Regionalliga geschafft!!! Bei vier Siegen und vier Remis - folglich ohne Verlustpartie - wiesen die Emsstädter den Aufstiegskonkurrenten unerwartet deutlich in die Schranken.

Während dem SV Ennigerloh-Oelde (14:2 Mannschaftspunkte) die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen sein dürfte, haben die Türme (12:4) die Vizemeisterschaft auf jeden Fall sicher. Um den dritten Aufstiegsrang prügeln sich in der Schlussrunde im Mai Minden (9), Bad Oeynhausen (9) und Enger-Spenge (8).

Nun zum heutigen Spiel:
Den zählbaren Auftakt im Mannschaftskampf machte mit einem Unentschieden Ferdi Schumacher (Brett 8), der dankenswerter Weise für das fehlende Spitzenbrett Martin Funke ins Team nachgerückt war. Zunächst schien der Vereinsvorsitzende die ruhige Partie unter Kontrolle zu haben, geriet dann aber am Königsflügel unter Druck. Doch mit Überblick und Souveränität erwehrte er sich des Drucks und fuhr die Partie in den Remishafen.
Dann gingen die Türme in Führung, die sie bis zum Ende nicht mehr abgeben sollten:
Joel Kollenberg (6) bewies in der Eröffnung die besseren Kenntnisse. Einen extravaganten Springerausfall des Gegners bestrafte er mit einem Läuferspieß auf Turm und besagten Gaul, was der Mindener Spieler mit sichtlich gesenktem Kopf und hörbar selbstkritischen Missfallenslauten quittierte. Die eroberte Leichtfigur gab Joel später zurück und hatte im Doppelturm-Endspiel satte drei Mehrbauern. Ein weißer gegnerischer Freibauer auf e7 sorgte bei Kiebitzen noch mal für kurzzeitiges Unbehagen, doch als dieser fiel, war der Punkt im Sack.
Auf 2:1 stellte das Ergebnis Hendrik Berenbrink (4): Im Endspiel mit je zwei Leichtfiguren schien der Gegner etwas mehr Druck auf die Stellung zu haben (der Chronist mag sich täuschen), aber Hendrik ließ sich nicht beeindrucken und teilte am Ende den Punkt.
David Austermeier (5) drohte derweil einen gegnerischen Springer auf dessen Grundlinie zu fesseln und zu erobern, was der Mindener nur unter Bauernabgabe abwehren konnte. Das Resultat war ein Damenendspiel mit Mehr-Freibauer - was man aber erst mal gewinnen muss. Doch David nutzte früh eine Unaufmerksamkeit seines Gegners zum erzwungenen Damentausch und der Abwicklung ins klar gewonnene Bauernendspiel. Zwischenstand: 3 zu 1.
Auf Cedric Kollenbergs Brett (1) hatten sich die Bauernketten in der Brettmitte auf fast voller Breite kunstvoll ineinander verhakt. Das Remis überraschte insofern kaum.
Am Brett von Sven Behler (3) trug sich Skurriles zu: Schon nach 10 Zügen hatte der Rietberger nur noch 30 Minuten auf der Uhr. Doch sein Gegner ließ sich nicht lumpen und ließ seine Bedenkzeit auf 14 Minuten runterlaufen. Schon bei Zug 12 hieß es 23 zu 4 1/2 Minuten. Auf dem Brett: Qualle plus Bauer mehr für den Rietberger. Doch plötzlich fing der Mindener das Blitzen an - und das wahrlich nicht schlecht. Zwischenzeitlich büßte Sven einen Teil seines Vorteils ein, schubste das Pendel aber wieder in die richtige Richtung und siegte kurz nach der Zeitkontrolle. Damit war der Mannschaftssieg in trockenen Tüchern.
Auf 5,5:1,5 erhöhte Herbert Langhorst (7). Doppelturm-Einfall auf der a-Linie, Druck auf schwache Bauern - das sah die ganze Zeit fraglos gut aus. Wahrlich kein Selbstläufer, aber Herbert ließ den Gegner nicht von der Leine und holte den Punkt souverän heim.
Damit war den Mannschaftskampf längst entschieden, aber Oliver Flöttmanns (2) Gegner wollte partout nicht ins Remis einwilligen. Sicherlich: Sein weißer Freibauer war im Doppel-Leichtfiguren-Endspiel bis auf a7 vorgerückt, und dessen Eroberung ließ er sich mit zwei Bauern am entgegengesetzten Königsflügel teuer bezahlen, aber spätestens als Oliver - zurecht angesäuert - den Abtausch eines Leichtfigurenpaares erzwingen konnte, sah auch sein Gegner ein, dass die Remis-Messe gelesen war.

Ganz entspannt können die Rietberger nun dem abschließenden Heimspiel am 19. Mai gegen die SF Verl entgegensehen. Vielleicht lässt sich der Erfolg der Turm-Mannschaft anschließend mit ein, zwei Kaltgetränken in der Altstadt feiern...!?
S.B.
17.02.2019 Erste hält Kurs
in Kategorie: 1. Mannschaft | Kommentare: 0
Mit einem 5,5:2,5 gegen den Rhedaer SV ist die SG Turm Rietberg auf den zweiten Platz der Verbandsliga vorgerückt. Im Spitzenspiel besiegte zeitgleich Ennigerloh-Oelde den SK Minden knapp und steht mit 12 Mannschaftspunkten und überschaubarem Restprogramm mit mehr als einem Bein in der Regionalliga. Es folgt Rietberg (10 Punkte) vor Minden (9), Enger-Spenge (8) und Bad Oeynhausen (7). Im nächsten Spiel in Minden am 10. März könnte also eine Vorentscheidung zugunsten der Türme fallen, zumal Minden und Enger in der letzten Runde gegeneinander spielen.

Aber nun erst mal zum heutigen Match. Um es deutlich zu sagen: Der in Punkten deutliche Sieg täuscht darüber hinweg, dass der Kampf auch ohne weiteres 4:4 hätte ausgehen können. Aber der Reihe nach...
Zunächst einmal lagen die Rietberger kampflos 0:1 hinten, da die Kollenberg-Brüder bei Großvaters 90. Geburtstag weilten (an dieser Stelle auch im Namen des Vereins herzlichen Glückwunsch dem Jubilar!).
Kein Aufholen bedeutete Herbert Langhorsts Remis an Brett 7. Die Stellung hatte taktisch durchaus ihre Unwägbarkeiten, und Herbert sah sich in seinen Berechnungen nicht unbedingt im Vorteil. Umso erfreuter willigte er in das unerwartete Angebot zur Punktteilung ein.
Den Ausgleich besorgte der aus der zweiten Mannschaft nachgerückte Ludger Funke (Brett 8). Sein Gegner hatte eine Figur eingestellt und gab die Partie kurz darauf auf.
Da wollte Bruder Martin Funke (1) sich nicht lumpen lassen und sorgte mit seinem Sieg für die Rietberger Führung. Zwar kommentierte unser Spitzenbrett seinen Erfolg mit den Worten, es habe "am Ende knapp gereicht". Aber trotz sichtlich zäher Gegenwehr der Rhedaer Nummer eins ließen eingestreute Kiebitz-Blicke schon zuvor Gutes erwarten.
Die Führung baute David Austermeier (6) auf 3,5:1,5 aus. Eine Unaufmerksamkeit des Gegners nutzte er zu einem Figurengewinn und wickelte in ein Endspiel mit je König und Springer sowie zwei Rietberger Einzelbauern ab, das er schließlich für sich entscheiden konnte.
Das Mannschaftsunentschieden sicherte Hendrik Berenbrink (5) mit einem offenbar ungefährdeten Remis. Er stand nach Meinung mehrerer Beobachter zu jedem Zeitpunkt ordentlich, vielleicht sogar minimal bequemer. Jedenfalls ließ er nichts anbrennen und erhöhte auf 4:2.
Das wäre eine prima Ausgangsposition für das große Finale, wenn die Bretter 3 und 4 nicht Zweifel am Erfolg hätten aufkommen lassen.
Sven Behler (4) ließ dem Gegner kurz vor der Zeitkontrolle einen starken Freibauern auf der a-Linie. Der Rietberger fand sich schon mit der Niederlage ab, konnte aber durch ein taktisches Manöver den Freibauern entschärfen. Mit einem schwachen Läufer gegen einen nervigen Springer dauerte es aber noch bis zum 84. Zug, bis der Gegner das dann unvermeidliche Remis annahm - bei nur noch 32 Sekunden auf Svens Uhr.
Oliver Flöttmann (3) hatte sich in der Eröffnung am Königsflügel überrennen lassen, musste einen Bauern geben und lang in den luftigen Damenflügel rochieren. Kurz: Er stand früh - nix für ungut - ziemlich breit. Dieser Eindruck hielt sich auch bedenklich lange, bis der Rietberger plötzlich auf der langen Diagonalen mit Dame und Läufer ein Matt drohte und der Rhedaer Spieler seine Dame gegen Turm und Leichtfigur geben musste. Auch danach war die Messe noch nicht gelesen, aber als Flötti nach und nach feindliche Bauern futterte, gab sein Kontrahent schließlich auf.
Ende gut, alles gut...!
S.B.
20.01.2019 Erste gewinnt deutlich in Geseke
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Mit einem unerwartet deutlichen 5,5:2,5-Sieg beim SC Geseke hat Rietbergs Erste ihre Position auf den Aufstiegsplätzen gefestigt.
Beide Mannschaften liefen mit angemessen achtbarer Aufstellung auf: die Gäste in Bestbesetzung, bei den Gastgebern spielte an Brett 8 ein starker Nachrücker. In den ersten zwei, drei Stunden sah es dementsprechend nach einem verflixt engen Rennen aus - mit drei Remis zum Auftakt:
Herbert Langhorst (Brett 8) sah sich einem skurrilen Gambit ausgesetzt und versuchte erst gar nicht sich an den Bauern zu klammern, sondern die Rückgabe desselben möglichst unangenehm für den Gegner zu gestalten. Bei entgegengesetzten Rochaden entwickelte sich ein verzwicktes Spiel, doch nach Abtäuschen im Zentrum einigten sich die Kontrahenten auf das Unentschieden.
David Austermeier (6) stand nach der Eröffnung unter Druck und sah - bei jeweils zwei Türmen und vielen Bauern auf dem Brett - seinen schlechten Läufer einem guten Springer gegenüber. Um so zufriedener war er mit dem halben Punkt.
Bei Cedric Kollenberg (2) zeichnete sich für keine Seite ein nennenswerter Vorteil ab. Beide Spieler schenkten sich nichts und rauchten schließlich die Friedenspfeife.
Den ersten vollen Punkt holte Hendrik Berenbrink (5), der im Dickicht der Figuren, die sich in der Mitte des Brettes balgten, den Überblick behielt und wachsenden positionellen Druck auf die gegnerische Stellung ausübte. Den eroberten Mehrbauern wandelte er schließlich sicher in den Sieg um.
Martin Funke (1) erhöhte auf 3,5:1,5 für Rietberg. In die schwarze Fianchetto-Rochadestellung des Gesekers konnte er mit Bauern auf f6 und g5 einen gedeckten 'Pfahl im Fleische' festtackern. Als dann auch noch der weiße Turm über den Damenflügel auf der gegnerischen Grundreihe auftauchte, brach die weiße Verteidigung endgültig zusammen. (Der entscheidende Zug wird in Kürze sicherlich ein Fall für die Schachaufgabe auf unserer Homepage sein...)
Sven Behlers Partie (4) bewegte sich durchgehend im ausgeglichenen Bereich. Nach dem Remisangebot seines Gegners hatte sich der Rietberger (da stand es noch 1,5:1,5) schon das Okay des Käpt'ns für die Annahme abgeholt, als er plötzlich bemerkte, dass ein zweizügig drohenes Familienschach nur unter Qualitätsopfer abzuwehren war. Danach erlag der luftig stehende Geseker König dem Angriff von Dame und Turm. 4,5:1,5.
Joel Kollenberg (7) hatte wie sein Nachbar an Brett 8 das Thema 'entgegengesetzte Rochaden' vor sich. Allerdings wirkte der Geseker Angriff überzeugender, Joel musste einen Bauern geben, und trotz starken Kampfes musste der Rietberger am Ende die Segel streichen.
Den Endstand besorgte Oliver Flöttmann (3). Sein Läufer und Springer hatten mehr Bewegungsfreiheit als das Geseker Springer-Paar ("die konnten sich kaum bewegen"), und als nach Turmtausch und Überleitung ins Endspiel auch noch der Rietberger König ins Zentrum huschte, war auch dieser Sieg perfekt.

Die Lage in der Tabelle bleibt aussichtsreich, aber spannend (oder umgekehrt). Es führt Ennigerloh-Oelde (10 Mannschaftspunkte) vor Minden (9) und Rietberg (8). Es folgen Enger-Spenge (7) und Verl (6). Nach dem nächsten Spiel in der Südtorschule gegen Rheda (3) stehen die abschließenden Duelle mit Minden und Verl an. Das wird ein heißer Schlussspurt, in dem aber z.B. Minden auch noch gegen Oelde und Enger antreten muss... Huiuiui!
S.B.
16.12.2018 [Update B1+B6] Erste überwintert auf Aufstiegsplatz
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Unerwartet deutlich und ohne eine einzige Verlustpartie hat die SG Turm Rietberg in der Südtorschule die Gäste der SG Enger-Spenge besiegt und überwintert damit in der Verbandsliga auf einem Aufstiegsplatz.

Die Führung besorgte Herbert Langhorst (8). Obwohl bei entgegengesetzten Rochaden zunächst seine Bauernstellung vorm König gerupft wurde, marschierten seine Figuren eindrucksvoll am Damenflügel vor. Erst ein Springer, dann ein Bauer pflanzten sich auf d6 ein, der gegnerische König musste aus der Deckung, und irgendwann wurden Druck und Drohungen des Rietbergers übermächtig.
Hendrik Berenbrink (5) hatte all seine acht Bauern im lustigen Zickzack auf schwarzen Feldern platziert. Da war irgendwann kein Durchkommen mehr für beide Kontrahenten: Remis.
Die Führung baute Cedric Kollenberg (2) aus. Das Endspiel mit gleichfarbigen Läufern war gar nicht so leicht zu gewinnen, wie es auf den ersten Blick aussah. Doch der Rietberger behielt die Übersicht, erstickte alle Verteidigungsmöglichkeiten und Remisaussichten des erfahrenen Gegners im Keim und fuhr den Punkt sicher nach Hause.
Das 3:1 fiel an Brett 3. Oliver Flöttmanns Stellung sah zwar nicht bis zum Letzten ausgefochten aus, doch angesichts der ausgeglichenen Verhältnisse einigte man sich auf das Unentschieden.
Das 4:1 erzielte Martin Funke (1). Sein Gegner war mit beachtlichen vier Punkten aus den ersten vier Runden angereist - fand jedoch im Rietberger Spitzenbrett seinen Meister. Über die offenen a-Linie stiftete Funke Verwirrung im weißen Lager und erspielte sich so eine bessere Stellung. Am Ende trieb er durch Eindringen seines Turms auf e2 die gegnerische Dame in die Enge und eroberte sie schließlich eindrucksvoll durch einen Springerzug.
Sven Behler (4) hatte bis zum 29. Zug eine richtig gute Partie hingelegt und sogar mit der Zeit ordentlich gehaushaltet (mit bis zu 40 Minuten Vorsprung!). Doch dann übersah er in gewonnener Stellung zweimal den Gewinnweg, verlor völlig den Faden (sowie jeglichen Zeitvorsprung) und hatte am Ende sogar Glück, dass der Gegner den Spieß nicht komplett umdrehte. Entnervt nahm er das Remisangebot an, was immerhin - schwacher Trost - den Mannschaftssieg unter Dach und Fach brachte.
Fast zeitgleich spielte auch Joel Kollenberg (7) remis. In einem Turm-Springer-Endspiel versäumte er es zunächst, sich am Damenflügel einen Freibauern zu verschaffen, musste anschließend gegen einen Mehrbauern des Gegners anspielen, schien aber - erst recht nach dem Turmtausch - auf dem Weg zum Remis zu sein. Einige Zeit später bot sich dem Chronisten folgendes Bild: Der Rietberger h-Bauer (Joel letztes Holz neben dem König!) stand kurz vor dem Umwandlung, der Engeraner Springer musste sich opfern, und anschließend konnten beide Monarchen den jeweils verbliebenen Bauern neutralisieren.
Zu guter Letzt lehnte David Austermeier (6) das Remis-Angebot seines Gegners trotz fortgeschrittener Stunde und gewonnenen Mannschaftskampfs ab - wobei ihm seine Stellung und die Mehr-Qualität auch recht gaben. Als dann noch ein Rietberger Turm drohte, mehrere feindliche Bauern zu fressen, gab der Gastspieler doch auf.

Weiter geht's am 20. Januar in Geseke.
S.B.
18.11.2018 Erste zurück in der Spur
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Mit einem 5:3 beim SV Bad Oeynhausen meldet sich Rietbergs Erste zurück im Rennen um den Aufstieg in die Regionalliga.

"Da überlege ich 45 Minuten - und stelle dann einen Bauern ein. So eine Sch***." Mit diesen Worten bedachte Joel Kollenbergs Gegner (Brett 6) deutlich vernehmbar seine Leistung zum Ende der Partie und reichte dem Rietberger die Hand zur Aufgabe.
Anschließend konnte weder am Brett von Cedric Kollenberg (1) noch von Ludger Funke (8), der für seinen verhinderten Bruder eingesprungen war, eine der beiden Seiten nennenswerte Vorteile für sich verbuchen, und so einigte man sich in beiden Fällen auf Remis.
Den Ausgleich musste Rietberg an Brett 3 hinnehmen: Sven Behler bemerkte zu spät, dass eine geplante Kombination nicht funktionierte und konnte seinen Springer nicht mehr rechtzeitig aus dem gegnerischen Lager befreien. 2:2.
Die neuerliche Führung besorgte Herbert Langhorst (7): In einem Turmendspiel mit zwei verbundenen Freibauern sah er schon wie der sichere Sieger aus, machte es aber noch mal ein bisschen spannend, bevor er den vollen Punkt dann doch nach Hause fuhr.
Das 4:2 erzielte Hendrik Berenbrink (5): Zwar hatte er zwei Bauern mehr, doch das Spiel mit jeweils Dame, Turm und Läufer hatte augenscheinlich seine Tücken. Am Ende fraß der Bad Oeynhäuser jedoch vergiftetes Material und übersah ein Damenschach mit nachfolgendem Turmgewinn.
Daraufhin bot David Austermeiers Gegner (6) Remis an - was der Rietberger dankend annahm. Damit war der Sieg für die Gäste in trockenen Tüchern. Allerdings können die Gastgeber ihrem Spieler keinen Vorwurf machen, denn das Springer-Endspiel mit Mehrbauern für David war für diesen - außer durch Blitzeinschlag oder Deckeneinsturz - schlichtweg nicht mehr zu verlieren.
Mit ein paar Minuten Verzögerung willigte dann auch Oliver Flöttmanns Gegenüber (3) in die Punktteilung ein. Zwar standen sein Springer und Läufer aktiver, während das passive Rietberger Doppel-Pony sich hinter den verhakten Bauernketten auf die Hinterhufe stellen musste, um seine Landwirte zu schützen. Doch genau das klappte prima. Und da der Oeynhäuser König keinen Weg fand, helfend einzugreifen, kam es auch hier zum Friedensschluss.

Weiter geht es am 16. Dezember zu Hause gegen die SG Enger-Spenge - mit der Chance, durch einen Sieg auf einem Aufstiegsplatz zu überwintern.
S.B.