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24.03.2019 Cedric gewinnt Stadtmeisterschaft
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Cedric Kollenberg (SG Turm Rietberg) hat die Rietberger Stadtmeisterschaft im Schnellschach 2019 gewonnen. Mit 6,5:0,5 Punkte setzte er sich am Ende klar an die Spitze des Feldes der 41 Teilnehmer. Sein einziges Remis gab er gegen Vorjahressieger und diesmaligen Vizemeister Jürgen Bock (SK Delbrück; ebenfalls ungeschlagen mit 5,5 Punkten) ab.
Dritter wurde Stefan Hiller (Herforder SK Königsspringer) vor Jens Hanswillemenke (SF Verl) sowie mit Oliver Flöttmann und Hendrik Berenbrink zwei weiteren Rietbergern (alle 5 Punkte).
Cedric konnte sich somit nach 2017 bereits zum zweiten mal in die » Liste der Rietberger Stadtmeister eintragen. Alle Ergebnisse des diesjährigen Turniers sind unter » chess-results.com einsehbar.
Bericht folgt (hoffentlich, trotz Abwesenheit des Pressewarts)...
S.B.
24.03.2019 Zweite siegt beim Zweiten
in Kategorie: 2. Mannschaft | Kommentare: 0
Am vorletzten Spieltag der Bezirksliga hat sich das Team von Rietberg 2 nach dem Reinfall am vergangenen Spieltag (ersatzgeschwächt 1:6 gegen Brackwede 4) rehabilitieren können und das Auswärtsspiel gegen den bisherigen Tabellenzweiten SC Wadersloh-Diestedde mit 5:3 gewonnen.

Es begann mit einer Überraschung: Nach langer Abstinenz tauchte Christian Ströhmeier - offensichtlich motiviert von seinem guten Abschneiden beim Turm-Schnellschachturnier tags zuvor - wieder einmal am Mannschaftsbrett auf. Er übernahm in seiner Partie an Brett 8 schon nach wenigen Zügen das Kommando und fuhr nach Damengewinn den ganzen Punkt ein.
Julius Austermann und Ludger Funke an 2 und 3 waren mit ihren Siegen fast ebenso schnell. Ludger belagerte die gegnerische, bereits etwas geschwächte Königsstellung mit Dame, Springer und Bauer. Nach dem erzwungenen Damentausch gewann er viel Material und die Partie. Julius konterte die auf Bauernvorstößen beruhende Angriffsversuche seines Gegners ganz nüchtern und hebelte seinerseits die Rochadestellung elegant aus: Matt.
Inzwischen hatte Michael Ströhmeier (7) das Turm-Team mit einem soliden Remis dicht vor die Vier-Punkte-Marke gehievt.
Weniger gut lief es bei Michael Hutfilker (6). Er verlor ziemlich zeitig einen Bauern in einer dazu passiven Stellung. Einige Abtausch-Aktionen führten schließlich zu einem nicht mehr zu haltenden Bauernendspiel.
Ferdi Schumacher (4) erreichte mit den schwarzen Steinen nach der Eröffnung eine gute Position. Ihm fehlte aber die richtige Idee, um in Vorteil zu kommen; das Spiel verflachte und endete im Remis.
Michael Schalk (5) geriet gegen den nominell stärsten Wadersloher bereits in der Eröffnung unter Druck, verlor zunächst einen, dann einen zweiten Bauern. Bevor die Bauernwalze auf ihn zukam, konnte er eine Kombination seines Gegenübers nicht parieren und musste aufgeben.
Noch um den Ausgleich bemüht, ließ sich das Wadersloher Spitzenbrett zu einem Qualitätsopfer verleiten. Michael Trost wies diesen Spielzug aber als verfehlt zurück und konnte mit seinem Sieg das Endresultat auf 5:3 stellen.

Mit diesem Sieg stehen die Emsstädter mit 10 Mannschaftspunkten auf Rang 3 - hinter Rheda 2 (12 Mannschaftspunkte) und dem nun feststehenden Meister Gütersloh 4 (15 MP).
Zum Saisonabschluss trifft Rietberg 2 am 5. Mai auf den SC Wiedenbrück (7 MP).
F.S.
10.03.2019 Erste macht Aufstieg perfekt!!!
in Kategorie: 1. Mannschaft | Kommentare: 0
Mit einem letztlich ungefährdeten 6:2 beim SK Minden hat die SG Turm Rietberg zum dritten Mal in ihrer 30-jährigen Geschichte den Sprung in die Regionalliga geschafft!!! Bei vier Siegen und vier Remis - folglich ohne Verlustpartie - wiesen die Emsstädter den Aufstiegskonkurrenten unerwartet deutlich in die Schranken.

Während dem SV Ennigerloh-Oelde (14:2 Mannschaftspunkte) die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen sein dürfte, haben die Türme (12:4) die Vizemeisterschaft auf jeden Fall sicher. Um den dritten Aufstiegsrang prügeln sich in der Schlussrunde im Mai Minden (9), Bad Oeynhausen (9) und Enger-Spenge (8).

Nun zum heutigen Spiel:
Den zählbaren Auftakt im Mannschaftskampf machte mit einem Unentschieden Ferdi Schumacher (Brett 8), der dankenswerter Weise für das fehlende Spitzenbrett Martin Funke ins Team nachgerückt war. Zunächst schien der Vereinsvorsitzende die ruhige Partie unter Kontrolle zu haben, geriet dann aber am Königsflügel unter Druck. Doch mit Überblick und Souveränität erwehrte er sich des Drucks und fuhr die Partie in den Remishafen.
Dann gingen die Türme in Führung, die sie bis zum Ende nicht mehr abgeben sollten:
Joel Kollenberg (6) bewies in der Eröffnung die besseren Kenntnisse. Einen extravaganten Springerausfall des Gegners bestrafte er mit einem Läuferspieß auf Turm und besagten Gaul, was der Mindener Spieler mit sichtlich gesenktem Kopf und hörbar selbstkritischen Missfallenslauten quittierte. Die eroberte Leichtfigur gab Joel später zurück und hatte im Doppelturm-Endspiel satte drei Mehrbauern. Ein weißer gegnerischer Freibauer auf e7 sorgte bei Kiebitzen noch mal für kurzzeitiges Unbehagen, doch als dieser fiel, war der Punkt im Sack.
Auf 2:1 stellte das Ergebnis Hendrik Berenbrink (4): Im Endspiel mit je zwei Leichtfiguren schien der Gegner etwas mehr Druck auf die Stellung zu haben (der Chronist mag sich täuschen), aber Hendrik ließ sich nicht beeindrucken und teilte am Ende den Punkt.
David Austermeier (5) drohte derweil einen gegnerischen Springer auf dessen Grundlinie zu fesseln und zu erobern, was der Mindener nur unter Bauernabgabe abwehren konnte. Das Resultat war ein Damenendspiel mit Mehr-Freibauer - was man aber erst mal gewinnen muss. Doch David nutzte früh eine Unaufmerksamkeit seines Gegners zum erzwungenen Damentausch und der Abwicklung ins klar gewonnene Bauernendspiel. Zwischenstand: 3 zu 1.
Auf Cedric Kollenbergs Brett (1) hatten sich die Bauernketten in der Brettmitte auf fast voller Breite kunstvoll ineinander verhakt. Das Remis überraschte insofern kaum.
Am Brett von Sven Behler (3) trug sich Skurriles zu: Schon nach 10 Zügen hatte der Rietberger nur noch 30 Minuten auf der Uhr. Doch sein Gegner ließ sich nicht lumpen und ließ seine Bedenkzeit auf 14 Minuten runterlaufen. Schon bei Zug 12 hieß es 23 zu 4 1/2 Minuten. Auf dem Brett: Qualle plus Bauer mehr für den Rietberger. Doch plötzlich fing der Mindener das Blitzen an - und das wahrlich nicht schlecht. Zwischenzeitlich büßte Sven einen Teil seines Vorteils ein, schubste das Pendel aber wieder in die richtige Richtung und siegte kurz nach der Zeitkontrolle. Damit war der Mannschaftssieg in trockenen Tüchern.
Auf 5,5:1,5 erhöhte Herbert Langhorst (7). Doppelturm-Einfall auf der a-Linie, Druck auf schwache Bauern - das sah die ganze Zeit fraglos gut aus. Wahrlich kein Selbstläufer, aber Herbert ließ den Gegner nicht von der Leine und holte den Punkt souverän heim.
Damit war den Mannschaftskampf längst entschieden, aber Oliver Flöttmanns (2) Gegner wollte partout nicht ins Remis einwilligen. Sicherlich: Sein weißer Freibauer war im Doppel-Leichtfiguren-Endspiel bis auf a7 vorgerückt, und dessen Eroberung ließ er sich mit zwei Bauern am entgegengesetzten Königsflügel teuer bezahlen, aber spätestens als Oliver - zurecht angesäuert - den Abtausch eines Leichtfigurenpaares erzwingen konnte, sah auch sein Gegner ein, dass die Remis-Messe gelesen war.

Ganz entspannt können die Rietberger nun dem abschließenden Heimspiel am 19. Mai gegen die SF Verl entgegensehen. Vielleicht lässt sich der Erfolg der Turm-Mannschaft anschließend mit ein, zwei Kaltgetränken in der Altstadt feiern...!?
S.B.
17.02.2019 Erste hält Kurs
in Kategorie: 1. Mannschaft | Kommentare: 0
Mit einem 5,5:2,5 gegen den Rhedaer SV ist die SG Turm Rietberg auf den zweiten Platz der Verbandsliga vorgerückt. Im Spitzenspiel besiegte zeitgleich Ennigerloh-Oelde den SK Minden knapp und steht mit 12 Mannschaftspunkten und überschaubarem Restprogramm mit mehr als einem Bein in der Regionalliga. Es folgt Rietberg (10 Punkte) vor Minden (9), Enger-Spenge (8) und Bad Oeynhausen (7). Im nächsten Spiel in Minden am 10. März könnte also eine Vorentscheidung zugunsten der Türme fallen, zumal Minden und Enger in der letzten Runde gegeneinander spielen.

Aber nun erst mal zum heutigen Match. Um es deutlich zu sagen: Der in Punkten deutliche Sieg täuscht darüber hinweg, dass der Kampf auch ohne weiteres 4:4 hätte ausgehen können. Aber der Reihe nach...
Zunächst einmal lagen die Rietberger kampflos 0:1 hinten, da die Kollenberg-Brüder bei Großvaters 90. Geburtstag weilten (an dieser Stelle auch im Namen des Vereins herzlichen Glückwunsch dem Jubilar!).
Kein Aufholen bedeutete Herbert Langhorsts Remis an Brett 7. Die Stellung hatte taktisch durchaus ihre Unwägbarkeiten, und Herbert sah sich in seinen Berechnungen nicht unbedingt im Vorteil. Umso erfreuter willigte er in das unerwartete Angebot zur Punktteilung ein.
Den Ausgleich besorgte der aus der zweiten Mannschaft nachgerückte Ludger Funke (Brett 8). Sein Gegner hatte eine Figur eingestellt und gab die Partie kurz darauf auf.
Da wollte Bruder Martin Funke (1) sich nicht lumpen lassen und sorgte mit seinem Sieg für die Rietberger Führung. Zwar kommentierte unser Spitzenbrett seinen Erfolg mit den Worten, es habe "am Ende knapp gereicht". Aber trotz sichtlich zäher Gegenwehr der Rhedaer Nummer eins ließen eingestreute Kiebitz-Blicke schon zuvor Gutes erwarten.
Die Führung baute David Austermeier (6) auf 3,5:1,5 aus. Eine Unaufmerksamkeit des Gegners nutzte er zu einem Figurengewinn und wickelte in ein Endspiel mit je König und Springer sowie zwei Rietberger Einzelbauern ab, das er schließlich für sich entscheiden konnte.
Das Mannschaftsunentschieden sicherte Hendrik Berenbrink (5) mit einem offenbar ungefährdeten Remis. Er stand nach Meinung mehrerer Beobachter zu jedem Zeitpunkt ordentlich, vielleicht sogar minimal bequemer. Jedenfalls ließ er nichts anbrennen und erhöhte auf 4:2.
Das wäre eine prima Ausgangsposition für das große Finale, wenn die Bretter 3 und 4 nicht Zweifel am Erfolg hätten aufkommen lassen.
Sven Behler (4) ließ dem Gegner kurz vor der Zeitkontrolle einen starken Freibauern auf der a-Linie. Der Rietberger fand sich schon mit der Niederlage ab, konnte aber durch ein taktisches Manöver den Freibauern entschärfen. Mit einem schwachen Läufer gegen einen nervigen Springer dauerte es aber noch bis zum 84. Zug, bis der Gegner das dann unvermeidliche Remis annahm - bei nur noch 32 Sekunden auf Svens Uhr.
Oliver Flöttmann (3) hatte sich in der Eröffnung am Königsflügel überrennen lassen, musste einen Bauern geben und lang in den luftigen Damenflügel rochieren. Kurz: Er stand früh - nix für ungut - ziemlich breit. Dieser Eindruck hielt sich auch bedenklich lange, bis der Rietberger plötzlich auf der langen Diagonalen mit Dame und Läufer ein Matt drohte und der Rhedaer Spieler seine Dame gegen Turm und Leichtfigur geben musste. Auch danach war die Messe noch nicht gelesen, aber als Flötti nach und nach feindliche Bauern futterte, gab sein Kontrahent schließlich auf.
Ende gut, alles gut...!
S.B.
10.02.2019 Zweite raus aus dem Aufstiegsrennen
in Kategorie: 2. Mannschaft | Kommentare: 0
Es war ein spannender Kampf um die Tabellenspitze zwischen Gütersloh 4 und Rietberg 2 - leider mit dem besseren Ende für die Dalkestädter: 3,5 zu 4,5 hieß es am Ende aus Sicht der Türme.
Eberhard Austermann (Brett 8) fasste nach einer soliden Eröffnung einen falschen Plan. Daraufhin konnte er die für seinen Aufbau typische Schwäche auf dem Feld e6 nicht mehr kontrollieren und verlor die Partie.
An Brett 3 hatte Ludger Funke, nachdem er den gegnerischen Monarchen über das ganze Brett getrieben hatte, den sicher geglaubten Ausgleich auf dem Brett. Aber Riesenschreck: Ludger übersah, dass eine Fesselung inzwischen aufgehoben war, und futsch waren Dame und Punkt.
Michael Trost am 1. Brett erkämpfte ein sicheres Remis, sein Brettnachbar Julius Austermann fand in einer sehr scharfen Position keinen zwingenden Weg zum gegnerischen König und musste wegen seines materiellen Nachteils die Waffen strecken.
Ergebniskorrektur betrieb dann Ferdi Schumacher. Es gelang ihm, ein Figurenopfer seines jungen Kontrahenten abzuwehren und seinerseits im Mattangriff zu gewinnen.
Fast gleichzeitig konnte auch Sebastian Rahe "Matt" sagen, da auch er ein fehlerhaftes Läuferopfer widerlegte.
Nun wurde es noch einmal knapp. Die beiden noch spielenden Michaels (Schalk und Hutfilker) an 6 und 7 konnten in ihren Partien aber kein Übergewicht erzielen und mussten mit unentschiedenen Ergebnissen zufrieden sein.
Also: hauchdünne Niederlage - und Abschied nehmen vom Gedanken an den Aufstieg.
F.S.