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17.12.2017 Klarer Sieg gegen ersatzgeschwächte Gäste
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Mit einem 5,5:2,5 gegen den ersatzgeschwächten SC Porta Westfalica geht die SG Turm Rietberg in die Weihnachtspause und überwintert mit 7 Mannschaftspunkten auf dem 4. Tabellenrang: punktgleich mit Bünde und knapp hinter Gütersloh II (8 MP) und E'loh-Oelde (9 MP).

Die Gäste aus dem Norden OWLs waren ohne ihre beiden 2100er nach Rietberg gereist und mussten zudem eine Partie kampflos den Gastgebern (namentlich Cedric Kollenberg an Brett 2) überlassen. Nach zwei recht zügigen Remisen durch Herbert Langhorst (Brett 7) und Joel Kollenberg (6) baute Ersatzmann Ferdi Schumacher (8) die Rietberger Führung auf 3:1 aus: Sein Läufer hatte einen eingeklemmten Turm des Gegners gestellt, und da außer diesem Qualitätsgewinn ein gefesselter Springer zu fallen drohte, gab der Porta-Spieler umgehend auf.
Auf Oliver Flöttmanns Brett (3) hatten sich zwei massive Steinwälle voreinander aufgebaut - Remis.
Was David Austermeier (5) für einen Figureneinsteller hielt, nannte sein Gegner hinterher noch ein Alles-oder-nichts-Figurenopfer. Als später die zweite Leichtfigur ungedeckt vom Brett flog, waren sich beide einig: Einsteller. Dennoch spielte der Gast noch ein paar Züge weiter, gab dann aber doch ohne Aussicht auf einen Hoffnungsschimmer auf. 4,5:1,5!
Während Sven Behlers (4) Gegner all seine bisherigen Saison-Partien gewonnen hatte, stand der Rietberger einen Tag vor einer einjährigen Sieglosigkeit. Leichte Stellungsvorteile aufgrund der gegnerischen Einzelbauern baute der Rietberger gerade aus, als der Porta-Spieler eine Springergabel mit Damenverlust übersah - und sofort aufgab. 5,5:1,5!
Nun hätte Martin Funke (1) den verlustpunktfreien Kantersieg perfekt machen können, doch in einem vorteilhaften (vielleicht sogar gewonnenen?) Dame-Turm-Endspiel misslang ein angebotener Damentausch, und stattdessen knöpfte der Gast ihm Dame gegen Turm ab. Ein paar Züge lang versuchte der Rietberger, eine aufgebaute Festung zu halten, strich dann aber doch die Segel.

Weiter geht es im neuen Jahr am 21. Januar zu Hause gegen den Heeper SK. Wenn das Match positiv endet und zeitgleich im Spitzenspiel Gütersloh in Oelde gewinnt, könnte Rietberg Anfang März im direkten Vergleich mit Gütersloh... ach nee, erst mal Weihnachten...! :-)
S.B.
03.12.2017 Zweite verpasst Sieg
in Kategorie: 2. Mannschaft | Kommentare: 0
Sieg verpasst! Die zweite Mannschaft der SG Turm Rietberg ging am 3. Spieltag der Bezirksliga zwar wegen des Fehlens von Julius Austermann nur zu Siebt ins Rennen gegen den SC Wiedenbrück, stand aber dennoch nach zweieinhalb Stunden vor einem klaren Sieg. Am Ende hieß es allerdings nur 4:4.

Eberhard Austermeier hatte sich in der "Martin-Funke-Eröffnung" mit Weiß Übergewicht am Königsflügel erspielt, was aber nur sein Bauernminus im Zentrum ausglich. Remis - ebenso wie kurz darauf bei Michael Hutfilker.
Den Ausgleich erzielte der eigens aus Düsseldorf angereiste und von Herbert Langhorst am Rhedaer Bahnhof abgeholte Sebastian Rahe (Vereinsmedaille für Herbert und Sebastian!). Übereilte Angriffsversuche seines Gegners widerlegte er sicher. 2:2.
Den Führungstreffer hatte Michael Schalk auf dem Fuß bzw. in der Hand: Mit einem Mehrturm ausgestattet übersah er jedoch ein Dauerschach.
Danach hätte auch Ferdi Schumacher das Team nach vorn bringen können, er nutzte die Fesselung eines Bauern jedoch nicht aus und musste das Turmendspiel remis geben. 3:3.
Zweimal "hätte, hätte, Bauernkette"... ;-)
Dann allerdings ließ Ludger Funke seinem Gegner dessen Fehler nicht straflos durchgehen und brachte endlich die Mannschaft mit 4:3 in Führung. Jetzt war es
kurz nach 13 Uhr, das Endergebnis stand erst gegen halb vier fest. Michael Trost an Brett 1 hatte mit Schwarz gegen den starken Markus Huster mit seiner Ich-kopiere-die-Züge-des-Gegners-Eröffnung ein gut spielbares Mittelspiel. Auch als er mit dem Turm für Läufer und Springer materiellen Nachteil hatte, war noch nichts entschieden. Am Ende ging es aber doch noch schief. Trotzdem: gut gespielt und gekämpft, Michael!

Jetzt hat die Zweite 5:1 Punkte in der Tabelle und ist zuversichtlich, dass sie in Stammbesetzung nicht so leicht zu besiegen ist.
F.S.
12.11.2017 Souveräner Sieg im Schatten der Wewelsburg
in Kategorie: 1. Mannschaft | Kommentare: 0
Mit einem souveränen und ungefährdeten Sieg kehrte Rietbergs Erste aus (dem Schatten der) Wewelsburg zurück. Beim 6:2 standen am Ende 4 Siege und 4 Remise auf dem Zettel - da kann mal nicht meckern.

Den Auftakt machte der aus der Zweiten nachgerückte Ersatzspieler Michael Trost (Brett 8). Schon vor dem Mittagsläuten und nach gerade mal 12 Zügen hatten seine Leichtfiguren der angegriffenen gegnerischen Dame alle Fluchtfelder genommen.
Da wollte sich wenig später auch Hendrik Berenbrink nicht lumpen lassen und nutzte in ohnehin vorteilhafter Stellung eine Unaufmerksamkeit des Gegners: Den Turmgewinn ließ sich dieser nicht mehr zeigen.
Herbert Langhorst (7) hatte eine optisch angenehmere, aber arg verhakelte Stellung erlangt. In Ermangelung sich aufdrängender Durchbruchsmöglichkeiten einigten sich die beiden Kontrahenten auf die Punktteilung.
Dann herrschte eine Weile lang Ruhe an der Ergebnisfront. Aber Martin Funke (1) hatte in der Zwischenzeit der ambitionierten Eröffnung des Gegners die gewohnte, unerschütterliche positionelle Ruhe entgegengesetzt, und eine zersplitterte Bauernstellung vor dem kurz rochierten Wewelsburger König musste dem Druck der anmarschierenden Schwerfiguren irgendwann nachgeben. (Wieso habe ich bei der Beschreibung von Martins Weiß-Partien das Gefühl, dass ich immer mehr oder minder das Gleiche schreibe? Hmmmm...)
Das 4:1 besorgte Sven Behler (4) in einer Schwarz-Partie, die trotz positioneller Fallstrickchen in der Computeranalyse nie nennenswert von der Plus-minus-Null-Linie abwich.
Den Sieg machte Joel Kollenberg (6) perfekt. Bei beiderseitigen langen Rochaden hatte der Gegner am Königsflügel bedenklichen Druck aufgebaut, aber Joel behielt in der durchaus kritischen Stellung Ruhe und Überblick: Remis.
Somit verblieben die Partien von Cedric Kollenberg (2) und Oliver Flöttmann (3). Erstgenannter konnte aus seinem ausgeglichen wirkenden Turmendspiel allem Lavieren zum Trotz nicht mehr als das schlussendliche Remis herausquetschen. Derweil mochte der flüchtige Beobachter beim Endspiel des Zweitgenannten noch Phantome á la "Mehr-Läufer plus Rand-Freibauer, aber falsches Eckfeld" erspähen, doch der Mann am Brett wusste es himmelseidank besser.

Rietberg ist nun mit 5 Punkten Tabellenfünfter. Am 17. Dezember reist mit Porta Westfalica - aktuell Liga-Zweiter - ein starker Gegner zur Südtorschule. Wer stellt da wem ein Beinchen...?
S.B.
24.10.2017 Nachtrag: Wie's die Oelder sehen
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Nach dem Matchbericht des Pressewarts vom Spieltag (siehe unten) sei hier noch kurz der Verweis auf den Bericht des SV Ennigerloh-Oelde nachgereicht: http://www.sv-ennigerloh-oelde.de/_/01af51f/_.html
S.B.
22.10.2017 Erste verliert deutlich gegen E'loh-Oelde
in Kategorie: 1. Mannschaft | Kommentare: 0
Gegen Spitzenreiter Ennigerloh-Oelde musste sich Rietbergs Erste in der 3. Runde der Verbandsliga klar geschlagen geben. 2,5:4,5 ging das Heimspiel in der Südtorschule verloren - und es sah im Matchverlauf nie so aus, als hätte das Pendel ernsthaft einmal in die andere Richtung ausschlagen können.

Aber Moment mal... 2,5 plus 4,5 ergibt doch 7, oder!? Stimmt! Beide Teams waren mit einem Spieler weniger angetreten, und so stand die Frage im Raum: Rücken alle auf und spielen gemeinsam (Brett 8 bleibt frei), oder fahren ein Rietberger und ein Oelder nach Hause und können noch mal frühstücken? Beide Seiten einigten sich auf letztere Variante, was für das Heimteam einen Anzugsvorteil weniger bedeutete und die ein oder andere Vorbereitung über den Haufen warf, aber machen wir uns nichts vor - am Endergebnis hätte die alternative Aufstellung in der Tendenz nichts geändert.

Doch nun zum Spiel:
Hendrik Berenbrink (Brett 4) und sein Gegner einigten sich bereits in der Eröffnung mittels einer Zugwiederholung auf Remis.
Was dann folgte, waren drei Niederlagen für die Gastgeber und die frühe Erkenntnis, dass das Endergebnis im Spielraum ähnlich trist und deprimierend ausfallen würde, wie das Wetter draußen.
Zunächst gab Herbert Langhorst (8) seine Partie auf: Er war gegen den Edel-Reservisten der Oelder in eine enorm passive Stellung geraten, war einen Bauern im Rückstand, und dann brach der Gegner auch noch entscheidend im Zentrum durch.
Cedric Kollenbergs (1) Partie stand lange Zeit ausgeglichen, bis der Spitzenspieler der Gäste - der im Vorjahr schon Martin Funke besiegt hatte - die taktische Keule auspackte, gegen die der Rietberger, zumal unter Zeitdruck, kein Gegenmittel fand.
Derweil war Oliver Flöttmann (2) von seinem Gegner in dessen positionelles Fahrwasser gezogen worden. Dann verirrte sich die Rietberger Dame - den Rückweg abgeschnitten - im feindlichen Lager und musste sich gegen einen Turm opfern. Kurz darauf hatten die Oelder das Mannschaftsunentschieden sicher. Aber wie gesagt: Der Sieg war eine Frage der Zeit.
Am Ende von David Austermeiers (5) wilder Partie stand ein Remis. Trotz eigener kurzer Rochade schickte er die Königsflügelbauern nach vorne, unterstützt von Dame und Turm auf der halboffenen f-Linie - Attacke! Der Gegner rochierte lang aus der Gefahrenzone, woraufhin David mit luftig stehendem König die Damenflügelbauern in Gang setzte. Doch am Ende blieb die Punktteilung.
Den einzigen Sieg des Tages holte nach vier Stunden Joel Kollenberg (6)! Sein Gegner präsentierte ihm ein scharfes Gambit, und Joel musste sich lange Zeit umsichtig verteidigen - was ihm aber fraglos und überzeugend gelang.
In der letzten verbleibenden Partie hatte Sven Behler (3) nach einem schwachen Zwischenzug des Gegners zum Konter angesetzt, einen Bauern erobert, doch die bestehende Initiative ließ sich nicht in einen Sieg ummünzen, und sein Gegner wickelte stilecht ins Remis ab.

Damit hat die SG Turm 3:3 Mannschaftspunkte. Weiter geht es am 12. November beim SK Königsspringer Wewelsburg!
S.B.