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11.06.2017 Zweite verliert zum Abschluss deutlich
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Zum Saisonschluss der Bezirksliga hat es noch mal eine kräftige Klatsche für die zweite Mannschaft der SG Turm Rietberg gegeben. 1,5:6,5 stand es am Ende gegen den Rhedaer SV II, der damit in der Endabrechnung auf Platz 2 kam, während die "kleinen" Türme mit Platz 6 (geteilt mit Wiedenbrück) vorlieb nehmen müssen.

Bei hochsommerlichen Temperaturen traten drei Rietberger vor dem Spiel kräftig in die Pedale und kamen per Fahrrad am Spielort in Gütersloh an, wo sich die gesamte Bezirksliga wieder zur Schlussrunde traf. Für die beiden Michaels - Trost (Brett 1) und Hutfilker (5) - ließ sich die vorangehende körperliche Ertüchtigung leider nicht in einen Punktgewinn ummünzen. Trost hatte wie immer eine scharfe Stellung auf dem Brett, in der leider ein Fehler mit dem Partieverlust bestraft wurde. Dennoch war es eine gute Saison für die Nummer 1.
Neuling Werner Martinschledde (8) befand sich schnell in materiellem Nachteil, konnte aber noch den ganzen Notationszettel vollschreiben, bevor er mattgesetzt wurde. Eberhard Austermann (7) am Nachbarbrett erreichte ein ausgeglichenes Mittelspiel, in dem er einen Bauern verlor. Nach dem Tarrasch-Motto "Den guten Spieler erkannt man am rechtzeitigen Aufgeben" reichte er seinem Gegenüber, vielleicht etwas verfrüht, die Hand.
Am wenigsten hatte die SG Turm II an Brett 6 zu bestellen, da Christian Ströhmeier, (den der Mannschaftsführer an dieser Stelle als Kommunikationsexperten bezeichnen möchte) nicht erschien.
Für die 3 Remisen zeichneten - in nicht gerade rasanten Partien - Herbert Langhorst (2), Ferdi Schumacher (3) und Joel Kollenberg (4) verantwortlich.
Trotz allem: Die Zweite hat als Aufsteiger die Klasse gehalten und ist in Bestbesetzung für jeden Gegner gefährlich. Leider ließ sich die Bestbesetzung nicht allzu oft herstellen.
F.S.
14.05.2017 Zweite besiegelt Klassenerhalt
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Mit einem 5:3 gegen den Tabellenzweiten SC Rochade Beckum 1 hat sich die SG Turm Rietberg 2 aller Abstiegssorgen entledigt!!

Mit einem schnellen Sieg leitete Herbert Langhorst (Brett 2) die Begegnung ein. Schon nach eineinhalb Stunden war die Sizilianische Verteidigung seines Gegenübers überrannt, als der Rietberger einen Bauern nach d6 stellte.
Wenig später war Joel Kollenberg (4) dran, der das gegnerische Herumirren mit einem Springer konsequent zum Königsangriff nutzte. Logischer Gewinn.
Nachdem Michael Hutfilker (7) remisiert hatte, machte es ihm Ferdi Schumacher (3) wenig später nach, mit sich hadernd, dass er die unpositionelle Eröffnungsbehandlung seines Gegners nicht besser genutzt hatte.

Das Tor zum 4:1 schoss Debütant Thomas Praßer an Brett 8. Nachdem sein Gegner einen Läufer auf das Abstellgleis bugsiert hatte (Stichwort: Großbauer), hatte der Rietberger die richtigen Ideen für einen nicht zu parierenden Angriff.
Michael Trost (1) musste die Schrecksekunde einer Springergabel über sich ergehen lassen. Bei genauerer Betrachtung ergab die Qualität aber nichts Greifbares gegen Trostis Läuferpaar, also Remis. Großer Jubel auf dem Flur: Mannschaftssieg, Klassenerhalt!

Danach musste Michael Ströhmeier (6) als einziger aufgeben. Sein Beckumer Gegner hatte sich mit einem Turmopfer gefährliche Möglichkeiten erarbeitet, die Ströhmi nicht kontern konnte.
Schließlich gab Michael Schalk seinem Gegenspieler in einer Stellung ohne Durchkommen die Hand zum Unentschieden. 5:3!

Welch eine zweite Saisonhälfte! Nach 0:8 Punkten aus den ersten 4 Begegnungen jetzt 7:1. Damit bleiben wir Bezirksligst!
F.S.
30.04.2017 Versöhnlicher Saisonabschluss für Erste
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Mit einem 4,5:3,5-Sieg bei der SG Enger-Spenge - und das trotz Unterzahl - hat Rietbergs Erste die Verbandsliga-Saison 2016/17 beendet. 11 Mannschaftspunkte bedeuten einen respektablen Platz 3 in der Abschlusstabelle hinter den stark aufspielenden Teams aus Geseke und Bünde.

Dabei schien den Rietbergern der Weg zum Sieg in Enger zunächst versperrt. Den Gastgebern allerdings auch. Denn irgendjemand hatte die Haustür zur Spielstätte und damit das Schloss ausgetauscht. Folglich musste erst ein Schlüsselbesitzer herbeizitiert werden, bevor - mit leichter Verspätung - die Spiele beginnen konnten.
Da Cedric Kollenberg (Brett 2) verhindert war, lagen die Gäste kampflos mit 0:1 hinten. Aber das sollte der einzige Minuspunkt des Tages bleiben.
Martin Funke (1) und Hendrik Berenbrink (5) wendeten das Blatt. Während am Spitzenbrett forsch voranstürmende Bauern und geschickt lavierende Springer die Entscheidung zugunsten der Rietberger brachten, trieb Hendrik mit den weißen Steinen noch im Mittelspiel einen gedeckten [!] Freibauern bis nach e6 und ließ so die Verteidigung seines Gegners zusammenbrechen.
Solide und ungefährdete Remise von Julius Austermann (6) und Ludger Funke (8) sowie kurz darauf von David Austermeier (7) hielten die SG Turm in Führung - 3,5:2,5!
(Zwischenbemerkung: Der Chronist hatte aufgrund seiner mal wieder knappen Bewältigung der Zeitkontrolle nicht einmal mitbekommen, dass überhaupt schon eine Partie beendet war... daher die ausbaufähige Berichterstattung.)
Das Mannschaftsunentschieden sicherte Oliver Flöttmann (4): Als Schwarzer hatte er mit einem bis nach b2 vorgepreschten Bauern die gegnerischen Kräfte am Damenflügel beschäftigt, um sich dann schnell der anderen Brettseite zu widmen. Weiß hatte zwar einen gedeckten Freibauern auf c4 in der Hinterhand, sah angesichts des Figurenaufmarschs vorm eigenen König aber nicht mehr als die Punktteilung - Remis, 4:3!
Sven Behler (3) hatte zunächst mit einer Kombination einen Bauern erobert, geriet in direkter Folge aber unter Druck. In besagter Zeitnot schwankte die spätere Fritz-Bewertung zwischen +3 und -2 und endete in einem Schwerfiguren-Endspiel mit Minus-Bauer. Dank Rietberger Mattdrohungen vorm luftig stehenden König blieb dem Engeraner am Ende aber nur das Dauerschach. 4,5:3,5!

Ein schöner Gesamtsieg zum Ende einer unterm Strich gelungenen Saison: zwei jeweils nur knappe 3,5:4,5-Niederlagen gegen die beiden Spitzenteams, ein hoffentlich einmaliges kampfloses 0:8 in der 7. Runde, ansonsten aber eine durchaus geschlossene und erfolgreiche Mannschaftsleistung, die Mut macht für die neue Saison.

Jetzt aber gilt es erst mal Daumen zu drücken für die Zweite, die in den beiden verbleibenden Runden der Bezirksliga noch den Deckel auf den Topf namens Klassenerhalt machen muss. Die nächste Möglichkeit dazu besteht am 14. Mai (NRW-Wahl nicht vergessen!) im Heimsspiel gegen Rochade Beckum.
S.B.
26.03.2017 Zweite nach Zittersieg fast am rettenden Ufer
in Kategorie: 2. Mannschaft | Kommentare: 1
Einen schönen Erfolg in einer Zitterpartie gegen Wadersoh-Diestedde hat die Rietberger Zweite für sich verbuchen können. Mit diesem 5:3-Sieg kann die Mannschaft "in der Tabelle erst einmal Luft schnappen und auf Platz 7 klettern", fasst es der Käpt'n in optimistische Worte. "Da sollten wir dem Abstieg doch entrinnen können."
Das Restprogramm der Türme in den letzten beiden Bezirksliga-Runden ist zwar schwer, aber unter anderem können sich - falls der vorletzte Platz überhaupt in die Bezirksklasse führen sollte - Wiedenbrück 1 und Brackwede 3 gegenseitig Punkte wegnehmen. Und auch die Rietberger Gegner Beckum 1 und Rheda 2 sind ja schließlich nicht unschlagbar...

Nun zum Spielbericht des Mannschaftsführers:
Dass die Partie am 1. Brett die kürzeste ist, kommt ja selten vor. Aber "Trosti" überrannte geradezu die Sizilianische Verteidigung seines Gegenübers, diesem verging aufgrund von Gabeldrohungen und Fesselungen Hören und Sehen, und er musste bereits nach zwei Stunden aufgeben. "Schumi" (Brett 3) glaubte, das 2:0 auf dem Fuß zu haben, blieb schließlich aber mit seinem früh gewonnenen Mehrbauern auf einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern sitzen. Nur remis.
Joel Kollenberg (4) erreichte als Schwarzer mit seinem Französisch in der c-Linie eine Druckstellung, deren Stärke er erst in der nachträglichen Analyse erkannte. Hier war wie schon an Brett 3 mehr drin als ein Remis. Michael Ströhmeier (7) stand nicht gerade glorreich, als ihn sein Gegenüber zum Remis einlud: dankeschön! 2:1 für Rietberg.
Ausgekämpft war die Stellung bei Sebastian Rahe (5): Nach zwischenzeitlichen Komplikationen gab es auch hier ein friedliches Ende. "3:2 für uns."
Herbert Langhorst (2) und Michael Schalk (6) standen nun allerdings mit einem beziehungsweise zwei Minusbauern mit dem Rücken zur Wand. Doch ihre Kampfbereitschaft wurde von Michael Hutfilker (8) noch gesteigert, der sich nicht auf einem remislichen Ruhekissen ausruhte, welches sein Gegner ihm mehrfach anbot, sondern mit einem Läuferopfer die bereits geschwächte Königsstellung aufriss und den Monarchen nicht mehr entkommen ließ. 4:2.
Nunmehr mussten die Wadersloher feststellen, wie schwierig es sein kann, Mehrbauern zum Sieg zu führen. Herbert war so geschickt, dem Gegner Randbauer und Läuferplus zu überlassen, dabei aber das Einzugsfeld mit dem König zu sichern: doch noch remis. Zu guter Letzt konnte auch Michael Schalk einen Bauern zurückgewinnen und das Ergebnis auf 5:3 festsetzen.
F.S./S.B.
12.03.2017 Erste verliert gegen designierten Meister
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Am Ende war's dann doch fast noch mal knapp: Nach einem Zwischenstand von 1:4 endete das Spiel der SG Turm Rietberg gegen den Tabellenführer - und nunmehr fast sicheren Aufsteiger - SC Geseke mit 3,5:4,5.

Nach einem soliden Remis von Joel Kollenberg (Brett 8) gerieten die Gastgeber durch dessen Bruder (Brett 2) in Rückstand. Die Eröffnung hatte der gut vorbereitete Cedric Kollenberg zügig und erfolgreich bestanden, bevor er zunächst sein Rochade-Recht verlor und dann mit einem eingeklemmten Turm gegen ein mobiles Läufer-Springer-Duo letztlich chancenlos war.
Derweil hatte Sven Behler (3) erst einen, dann einen zweiten Bauern eingestellt. Im Schwerfiguren-Endspiel versuchte er noch ein paar Schummeltricks, musste am Ende aber die Segel streichen. 1:3.
David Austermeier (5) musste mit seinem schwarzen König nach einem Schachgebot früh nach d7 ausweichen, konnte die Position allmählich konsolidieren und war mit dem schlussendlichen Remis sicherlich nicht unzufrieden.
Ludger Funke (6) stand zwischenzeitlich definitiv aussichtsreich, wähnte aber hinterher zweimal eine "Fata Morgana" am Werk, lag erst eine Qualität im Hintertreffen und war am Ende im Bauernendspiel um die berühmten ein, zwei Tempi unterlegen. 1:4.

Die Ergebnis-Reihenfolge der verbliebenen Partien ist dem Autor unbekannt - daher 'von oben nach unten':
Martin Funke (1) stellte nach eigener Aussage unnötig seinen "wichtigsten Bauern" ein, konnte aber trotzdem einen Freibauern auf der d-Linie generieren, den Druck verstärken und schlussendlich den vollen Punkt einfahren.
Oliver Flöttmann (4) preschte schon in der Eröffnung im Zentrum nach vorn, sah sich einen Bauern im Plus - aber auch starkem gegnerischen Figurenspiel ausgesetzt. Dem Druck hielt er stand, hatte gute Chancen, übersah aber in taktisch aufgeladener Stellung und unter Zeitdruck eine taktische Wendung. Das Damen-Bauern-Endspiel mit erst zwei, dann drei Baueren weniger endete mit dem bestmöglichen Resultat: Remis.
Herbert Langhorst (7) hatte ausgangs der Eröffnung mit einer einfachen, aber effektiven Wendung einen Baueren erobert und den Vorteil zu einem Qualitätsvorteil ausgebaut. Doch die Stellung war vernagelt und verrammelt, und es bedurfte zähen, aber letztlich erfolgreichen Lavierens, um zum Erfolg zu kommen.

Das Saisonfinale steigt am 30. April in Enger-Spenge. Aber auch wenn das Match Tabellen-technisch nur noch kosmetischen Wert hat, stünde uns ein ordentlicher Saison-Abschied gut zu Gesicht.
S.B.