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18.11.2018 Erste zurück in der Spur
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Mit einem 5:3 beim SV Bad Oeynhausen meldet sich Rietbergs Erste zurück im Rennen um den Aufstieg in die Regionalliga.

"Da überlege ich 45 Minuten - und stelle dann einen Bauern ein. So eine Sch***." Mit diesen Worten bedachte Joel Kollenbergs Gegner (Brett 6) deutlich vernehmbar seine Leistung zum Ende der Partie und reichte dem Rietberger die Hand zur Aufgabe.
Anschließend konnte weder am Brett von Cedric Kollenberg (1) noch von Ludger Funke (8), der für seinen verhinderten Bruder eingesprungen war, eine der beiden Seiten nennenswerte Vorteile für sich verbuchen, und so einigte man sich in beiden Fällen auf Remis.
Den Ausgleich musste Rietberg an Brett 3 hinnehmen: Sven Behler bemerkte zu spät, dass eine geplante Kombination nicht funktionierte und konnte seinen Springer nicht mehr rechtzeitig aus dem gegnerischen Lager befreien. 2:2.
Die neuerliche Führung besorgte Herbert Langhorst (7): In einem Turmendspiel mit zwei verbundenen Freibauern sah er schon wie der sichere Sieger aus, machte es aber noch mal ein bisschen spannend, bevor er den vollen Punkt dann doch nach Hause fuhr.
Das 4:2 erzielte Hendrik Berenbrink (5): Zwar hatte er zwei Bauern mehr, doch das Spiel mit jeweils Dame, Turm und Läufer hatte augenscheinlich seine Tücken. Am Ende fraß der Bad Oeynhäuser jedoch vergiftetes Material und übersah ein Damenschach mit nachfolgendem Turmgewinn.
Daraufhin bot David Austermeiers Gegner (6) Remis an - was der Rietberger dankend annahm. Damit war der Sieg für die Gäste in trockenen Tüchern. Allerdings können die Gastgeber ihrem Spieler keinen Vorwurf machen, denn das Springer-Endspiel mit Mehrbauern für David war für diesen - außer durch Blitzeinschlag oder Deckeneinsturz - schlichtweg nicht mehr zu verlieren.
Mit ein paar Minuten Verzögerung willigte dann auch Oliver Flöttmanns Gegenüber (3) in die Punktteilung ein. Zwar standen sein Springer und Läufer aktiver, während das passive Rietberger Doppel-Pony sich hinter den verhakten Bauernketten auf die Hinterhufe stellen musste, um seine Landwirte zu schützen. Doch genau das klappte prima. Und da der Oeynhäuser König keinen Weg fand, helfend einzugreifen, kam es auch hier zum Friedensschluss.

Weiter geht es am 16. Dezember zu Hause gegen die SG Enger-Spenge - mit der Chance, durch einen Sieg auf einem Aufstiegsplatz zu überwintern.
S.B.
16.11.2018 Cedric steht im NRW-Pokalfinale [UPDATE]
in Kategorie: Sonstiges | Kommentare: 0
Cedric Kollenberg steht im NRW-Finale des Dähne-Pokal-Wettbewerbs!! Im Halbfinale besiegte er Timo Küppers von den SF Essen-Katernberg (NRW-Klasse).

Nach solider Eröffnung und ruhigem, positionellem Aufbau beiderseits - Cedric mal wieder mit Schwarz - verwarf der Essener den kraftvollen Vormarsch seines b-Einzelbauern am Damenflügel und deckte ihn statt dessen recht umständlich. Das gab dem Rietberger die Chance, unter Ausnutzung einer Fesselung, seine Figuren zu aktivieren und rasch eben jenen b-Bauern zu gewinnen. Dadurch waren zwei verbundene Freibauern auf b7 und c6 schon mal eine gute Lebensversicherung. Als der Essener dann am Königsflügel verzweifelt seine Bauern nach vorne warf, konterte Cedric den Angriff souverän aus und fuhr den Sieg nach Hause...

Das NRW-Finale ist (vorerst) für den 1. Dezember in Duisburg angesetzt - Terminänderung möglich. Details folgen...!
S.B.
10.11.2018 Zweite führt nach Sieg Tabelle an
in Kategorie: 2. Mannschaft | Kommentare: 0
Gegen Brackwede 3 musste Rietbergs Zweite ganz schön schwitzen: Der Mannschaftssieg stand erst nach mehr als fünfeinhalbstündiger Spielzeit fest.

Nachwuchsspieler Julius Jasperneite (Brett 8) behandelte Eröffnung und Mittelspiel ordentlich, bei der Überleitung ins Endspiel griff er aber fehl und konnte einen Freibauern nicht mehr aufhalten.
Für den Ausgleich sorgte Michael Hutfilker (7), indem er positionelle Schwächen seines
Gegenübers ausnutzte.
Waren diese beide Partien schnell zu Ende, ließ die nächste Entscheidung auf sich warten. Sebastian Rahe (5) konnte mit den schwarzen Steinen Druck auf den gegnerischen Königsflügel machen, brachte sich aber um die Früchte seines guten Spiels als er eine Springergabel zuließ und verlor.
Ludger Funke (3) behandelte seine Caro-Kann-Verteidigung umsichtig und den Zuschauenden war bald klar, dass er auf der günstigeren Seite des Brettes saß. 2:2.
Inzwischen hatte sich Ferdi Schumacher (4) in den Besitz eines Mehrbauern gebracht. Der Sieg in einem Endspiel mit Schwerfiguren war aber noch eine knifflige Angelegenheit.
Die Rietberger Führung baute Julius Austermann (2) aus: In einer sehr komlexen Stellung setzte er wie immer auf Angriff. Er konnte die Lücke in der gegnerischen Abwehrreihe entdecken und ausnutzen.
Das 4:2 bedeutete allerdings noch keineswegs den Mannschaftssieg. Michael Trost am Spitzenbrett verlor eine Qualität, heimste dafür aber zwei Bauern ein. Das Endspiel behandelten beide Spieler kämpferisch und korrekt, so dass erst nach diesem Remis nach mehr als 5 Stunden der Mannschaftssieg der Türme feststand.
Michael Schalk (6) hatte zwar seine Dame eingebüßt, errichtete aber geschickt eine Festung. In der verbleibenden Bedenkzeit konnte der Brackweder diese nicht stürmen.

Mit dem 5:3-Sieg findet sich Rietberg 2 überraschend auf dem ersten Tabellenplatz wieder.
F.S.
28.10.2018 Weiterer Rückschlag für Erste
in Kategorie: 1. Mannschaft | Kommentare: 0
Nach der bitteren Niederlage gegen Werther II musste Rietbergs Erste in der 3. Runde der Verbandsliga-Saison eine zweite Niederlage hinnehmen. Mit 3,5:4,5 unterlag das Team beim SV Ennigerloh-Oelde.
Beide Mannschaften waren in Bestbesetzung aufgelaufen - und schon früh zeichnete sich ab, dass das ein zähes Ding werden würde. Erst nach drei Stunden fiel die erste Entscheidung: mit einem Remis von Joel Kollenberg (Brett 7), dessen Königsangriff nicht durchschlug.
Dann gerieten die Rietberger in Rückstand: Herbert Langhorst (8) hatte in verkorkster Stellung einen Bauern eingebüßt, konterte mit einem verzweifelten Figurenopfer, doch der Gegner gab sich keine Blöße und brachte den Materialvorteil durch.
Auf dem Brett von Cedric Kollenberg (2) brannte es nach verhalten-verhakeltem Beginn plötzlich lichterloh. In beiderseitiger Zeitnot war es ein sehenswerter Ritt auf der Rasierklinge, bevor der Oelder Spieler mit seinen weißen Türmen auf der vorletzten Reihe auftauchte (hatte Bogoljubow dafür nicht einen markanten Begriff geprägt?) und Dauerschach absehbar war. Remis. 1:2.
Den Ausgleich besorgte Martin Funke (1). Gegen das Oelder Spitzenbrett hatte er zuletzt Federn lassen müssen; diesmal setzte er seine optisch gefälligere Stellung souverän in einen Sieg um.
Sven Behler (4) hatte im Springer-Endspiel einen Mehrbauern für aktives Spiel des Königs zurückgegeben. Doch als der Oelder seinen Springer gegen einen lauffreudigen Freibauern opferte, kam selbiger König gerade noch rechtzeitig zurück, um gegnerische Bauern am Durchmarsch zu hindern. Remis. 2,5:2,5.
Wenn Cedrics Brett brannte (s.o.), war es bei Hendrik Berenbrink (5) explodiert. Leider war der Oelder Angriff am Königsflügel überzeugender als das Rietberger Anrennen am Damenflügel. Zwischendurch meinte der Chronist eine Minus-Qualle, zwei verbundene Freibauern des Gegners und einen freistehenden Rietberger König gesehen zu haben... das kann aber auch getäuscht haben. Jedenfalls musste Hendrik am Ende unglücklicherweise die Segel streichen.
Nach einem wohl glücklich zu nennenden Remis von David Austermeier (6) hing nun alles an der Partie von Oliver Flöttmann (3). In der Eröffnung hatte der Oelder Spieler sein Programm beängstigend routiniert heruntergespult und die Rietberger Rochadestellung bestürmt. Doch Oliver konnte sich mit dem Rücken an der Wand verteidigen und die Partie wieder offener gestalten. Beide Seiten hatten in der undurchsichtigen Stellung ihre Chancen, doch am Ende - der Chronist musste aus beruflichen Gründen abreisen - stand leider die Punktteilung.
Endstand 3,5:4,5.
S.B.
07.10.2018 Erster "richtiger" Sieg für Zweite
in Kategorie: 2. Mannschaft | Kommentare: 0
Nach einem kampflosen Sieg in der ersten Runde hat Rietbergs Zweite im ersten "richtigen" Saisonspiel der Bezirksliga gegen den SC Beckum gewonnen.

Eigentlich hatte sich Werner Martinschledde am 8. Brett ordentlich aufgebaut, ein Remis war drin, sein Angebot zum Damentausch ließ jedoch den gegnerischen Mehrbauern zur Geltung kommen.
Das bedeutete die erste, aber auch und letzte Führung für die gastgebenden Beckumer, denn Ludger Funke glich an Brett 3 postwendend aus. Gegen eine gelockerte Königsstellung trieb Ludger den Monarchen aufs freie Feld hinaus und setzte diesen spektakulär matt.
Nach Remispartien von Eberhard Austermann, Michael Hutfilker und Michael Schalk (Bretter 7 bis 5) hielten sich die Aussichten beider Teams noch in der Waage. Danach bekam Beckum allerdins keinen Stich mehr. Ferdi Schumacher (3) baute mit den schwarzen Steinen eine schöne Druckstellung auf. Als sein Gegenüber glaubte, sich befreien zu können, ging dank einer Mattdrohung von Schumi der Schuss nach hinten los: schnelles 0:1.
Hart umkämpft wie erwartet waren die beiden Spitzenbretter. Julius Austermann (2) investierte viel Zeit in seine Position, die er nach und nach zu einer Gewinnstellung ausbaute. Dadurch geriet sein Gegner so ins Grübeln, dass er seinerseits die Zeitkontrolle nicht schaffte. Mit 11 verbleibenden Sekunden strich Julius den verdienten Punkt ein.
Michael Trost (1) mit Weiß gewann im Mittelspiel einen Bauern, den er in ein Springerendspiel überführte. Hier nahm er geschickt dem schwarzen Rössel die wichtigen Felder. Mit dem Vorrücken seines Königs waren dann die Umwandlung des Mehrbauern in eine Dame und sein Sieg perfekt.
Gesamtstand 5,5:2,5!
F.S.