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Artikel in der Kategorie '1. Mannschaft'

Klarer Auftaktsieg [UPDATE zu Brett 1 und 6] 02.09.2018
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Mit einem deutlichen 6:2 beim Gütersloher SV III ist Rietbergs Erste in die Verbandsliga-Saison gestartet. Beide Mannschaften waren nicht in Bestbesetzung angetreten (so fehlten unter anderem beide Spitzenspieler), und die Gastgeber mussten sogar ein Brett freilassen, so dass die Türme gleich zu Beginn in Führung lagen. Doch ein Sieg lag noch in weiter Ferne.
Hendrik Berenbrink (Brett 4) hielt mit einem Remis den Vorsprung. Zwar sprachen ein Mehrbauer und die bessere Bauernstruktur für ihn. Doch sein König musste vor die eigenen Landwirte fliehen, und die gegnerische Dame bot Dauerschach.
Dann glich Gütersloh aus. Oliver Flöttmann (2) hatte ausgangs der Eröffnung ein taktisches Manöver übersehen und zwei Bauern eingebüßt. Von einem Qualitätsopfer versprach sich der Rietberger kurz darauf mehr, als sein Gegenüber zuließ, und so hieß es 1,5:1,5.
Der Gegner von Michael Trost (7) hatte einen gedeckten schwarzen Läufer nach d3 gepflanzt und bewegte Türme und Bauern beunruhigend harmonisch übers Brett, doch der weiße Springer erwies sich als die bessere, weil aktivere Leichtfigur, und am Ende entschied "Trostis" a-Freibauer die Partie.
Auf 3,5:1,5 erhöhte der zweite Ersatzspieler aus der Zweiten, Julius Austermann (8). Bei entgegengesetzten Rochaden bewies er eine deutlich bessere Angriffstechnik und überrannte die gegnerische Stellung.
Den "Siegtreffer" erzielte Cedric Kollenberg (1). In beiderseitiger Zeitnot startete er einen Königsangriff, der auf jeden Fall durchgeschlagen wäre - doch der Gegner verkürzte das Ende durch einen Figureneinsteller.
Bruder Joel Kollenberg (6) hatte eine für den beiläufigen Beobachter komplexe Stellung mit ausgeglichenen Chancen erreicht, behielt aber jederzeit die Kontrolle und steuerte die Partie sicher in den Remis-Hafen.
Der Gegner von Sven Behler (3) hatte erst ein paar merkwürdige Tempoverluste eingestreut und dann einen vergifteten Bauern verspeist. Das Endspiel mit Dame gegen Turm und Läufer erwies sich dann zwar als zäher als gedacht, doch als der Rietberger drohte, sich verbundene Freibauern zu erobern, gab der Gütersloher auf.

Weiter geht's am 23.9. zu Hause gegen Werther II, die heute gegen E'loh-Oelde 2:6 verloren haben.
S.B.
Erste bleibt Verbandsligist 27.05.2018
Kategorie: 1. Mannschaft | Kommentare: 0
Nach einer knappen 3,5:4,5-Niederlage gegen die SGEM Kirchlengern im Stichkampf um den Regionalliga-Aufstieg steht fest, dass die erste Mannschaft der SG Turm Rietberg auch in der kommenden Saison in der Verbandsliga antreten wird.
Das Match begann mit Remisen von Herbert Langhorst (7), dessen Partie nach Damentausch abgeflacht war, und Cedric Kollenberg (2), der sich vor dem absehbaren Übergang ins Endspiel mit seinem Gegenüber friedlich einigte.
In einer Partie mit entgegengesetzten Rochaden opferte Joel Kollenbergs Gegner (6) zunächst eine Figur, in unklarer Stellung dann auch noch die Dame um mit Turm+Läufer Dauerschach geben zu können. Auf dem Brett von Julius Austermann (8) wurde viel manövriert, als die Zeit vor der ersten Zeitkontrolle knapp wurde, endete diese Partie ebenfalls unentschieden.
Beim Stand von 2:2 schlug das Ergebnis dann vorentscheidend zugunsten der Gastgeber aus. David Austermeier (5) konnte in seiner Partie zwar zunächst einen Mehrbauern und einen guten Springer gegen einen schlechten Läufer vorweisen, ließ dann aber ein Schach der gegnerischen Dame außer acht und konnte nach anschließendem, gegnerischen Bauerndurchbruch am Königsflügel das Matt nicht mehr verhindern.
Oliver Flöttmann (3) hatte bereits kurz nach der Eröffnung einen wichtigen Bauern verloren und bemühte sich das Spiel über um Ausgleich. Sein Gegner verteidigte sich jedoch umsichtig vor den vorpreschenden Bauern am Königsflügel und konnte am Ende in der aufgerissenen Stellung des Rietbergers dessen Dame gewinnen.
Beim Stand von 2:4 versuchten an den verbleibenden Brettern Martin Funke (1) und Hendrik Berenbrink (4) noch über die volle Distanz von sechs Stunden ihre Partien zu gewinnen. Martin hatte am Ende Erfolg dabei, nachdem er seine Stellung in ein Turmendspiel mit Mehrbauern abwickeln konnte. Hendrik versuchte aus einer geschlossenen Stellung heraus Druck auf seinen Gegner auszuüben. Nach dem Übergang ins Bauernendspiel und einem Rennen der Freibauern beider Seiten musste er jedoch auf gegnerisches Dauerschach hin ins Remis einlenken.
H.B.
Stichkampf am 27. Mai 30.04.2018
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In der Kürze liegt die Würze - daher ohne Umschweife: Der Stichkampf gegen die SG Kirchlengern um den Aufstieg in die Regionalliga findet statt am 27. Mai! Beginn: 10 Uhr. Ort: Kirchlengern.
S.B.
Stichkampf für die Erste! 29.04.2018
Kategorie: 1. Mannschaft | Kommentare: 0
In der Spielordnung für den Schachverband Ostwestfalen-Lippe heißt es zu "Auf- und Abstieg Verbandsliga" unter Punkt 11.5.1: "Kein Absteiger (aus dem SV OWL) von der NRW-Ebene: Die beiden Gruppensieger und der Gewinner eines Stichkampfes der Gruppenzweiten steigen zur Regionalliga auf." Und mit dem heutigen Sonntag (letzter Spieltag in der NRW-Klasse) ist eben dieses Szenario eingetreten...
Das heißt für die erste Mannschaft der SG Turm: Der Aufstieg in die Regionalliga ist doch noch möglich - wenn besagter Stichkampf gegen den Zweiten der Verbandsliga-Parallelstaffel (die SG Kirchlengern) gewonnen wird. Ein Termin steht meines Wissens noch nicht fest, aber der Käpt'n hat in unserer WhatsApp-Gruppe schon Nachforschungen angekündigt.

Der Spielverlauf in der 9. Runde der NRW-Klasse war wahrlich spannend. Während in Gruppe 1 die SF Lieme am Ende Dritter wurden und sich der BSK sogar eine Abschlussniederlage leisten konnte, richteten sich die Rietberger Blicke im Live(!!!)-Ergebnisdienst des ansonsten ja suboptimalen NRW-Portals vor allem auf die Gruppe 2 mit dem LSV Turm Lippstadt. Und der trat - Schreckmoment! - mit nur sechs Spielern in Plettenberg an. Dabei liegt das sauerländische Städchen doch gar nicht so weit von Lippstadt entfernt, wie ein eifriger Turm-Beobachter per Google-Maps herausfand und per Screenshot bei WhatsApp belegte. Wie dem auch sei: Lippstadt drehte dank der deutlich ersatzgeschwächten Besetzung der Plettenberger das 0:2 rasch in ein 3,5:2,5, und nach langem Warten endete das Match 5:3. Türme helfen sich halt... ;-)

Sobald Details des Stichkampfes feststehen (Datum, Arschkarte Auswärtsspiel...), wird's hier und in der WhatsApp-Gruppe kundgetan.
S.B.
Nach klarem Sieg heißt es: warten 18.04.2018
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Mit einem klaren 6:2-Sieg bei der SG Lippe-Süd in Horn-Bad Meinberg hat Rietbergs Erste die Verbandsliga-Saison 2017/18 beendet. Da die SG Bünde parallel daheim gegen Wewelsburg gewann, bleibt der SG Turm "nur" der zweite Rang in der Abschlusstabelle - und damit das Warten auf den 29. April, wenn die NRW-Klasse ihre letzte Runde spielt. Steigt kein OWL-Verein ab, bestreiten die Vizemeister der beiden Verbandsliga-Staffeln einen Stichkampf um den Aufstieg in die Regionalliga.

Zum heutigen Spiel:
Da die SG Lippe-Süd einmal mehr ihr drittes Brett freiließ, sackte Oliver Flöttmann einen kampflosen Punkt ein und Rietberg führte 1:0.
Joel Kollenberg (Brett 7) hatte zwei seiner Leichtfiguren gegen gegen Turm und zwei Bauern gegeben, fand das Ergebnis aber nicht so überzeugend, wie es angedacht war - und nahm das Remisangebot des Gegners dankend an.
Sein Bruder Cedric (2) war mit der Eröffnungswahl seines Gegenübers - augenzwinkernd - unzufrieden ("Der spielt ja dasselbe wie ich...") und meinte rückblickend, bei einem positionellen Leichtfiguren-Manöver die falsche Entscheidung getroffen zu haben. Angesichts eines mobilen Lipper Bauernzentrums willigte unser OWL-Vizemeister ins Remis ein.
Derweil hatte Martin Funke (1) mit Weiß in einem seiner typischen Aufbauten die gegnerische Königsstellung ins Visier genommen - und unter zunehmendem Zeitdruck brach die Stellung des Lippers chancenlos zusammen. 3:1.
Hendrik Berenbrink (5) marschierte mit einem Dreibauern-Angriff auf seinen Gegenüber los und behielt trotz beiderseitiger Chancen die Initiative. Was dann der Horn-Bad Meinberger für einen Figurentausch - Läufer b7 gegen Läufer c4 - hielt, erwies sich als Falle bzw. Fehlgriff mit einem Matt in zwei Zügen. 4:1!
Herbert Langhorst (8) hatte einen gegnerischen Springer am Brettrand eingesperrt. Nach dessen Befreiung kippte die Partie, und der Süd-Lipper erwies sich im Dame-Springer-Endspiel plötzlich als technisch gewiefter Lavierer. 4:2.
Den Mannschaftssieg rechnerisch in trockene Tücher brachte Sven Behler (4). Das markanteste an der Partie war, dass der Rietberger die gegnerische Stellung so zusammenschob, dass der weiße Lipper Läufer auf c1 bis zum abschließenden 35. Zug auf seinem Ausgangsfeld verharren musste. Als dem Gastgeber-Spieler der zweite Bauernverlust drohte, gab dieser auf.
Das Sahnehäubchen auf den Tag setzte David Austermeier (6). Nach langem Abtasten und beidseitigem Auffahren von Geschützen, erwischte der Rietberger den richtigen Moment, um in die gegnerische Königsstellung einzuschlagen und den Punkt schließlich mitzunehmen.
S.B.