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Artikel in der Kategorie '1. Mannschaft'
| Erste erobert mit 7:1 Tabellenspitze | 25.10.2015 |
| Kategorie: 1. Mannschaft | Kommentare: 0 | |
| Was für ein Saisonstart: Mit einem deutlichen 7:1-Sieg ist die erste Mannschaft der SG Turm aus Lübbecke zurückgekehrt. Die damit verbundene Tabellenführung sagt nach zwei Spieltagen noch wenig bis nichts aus, aber man nimmt sie trotzdem gerne an… In Bestbesetzung und wohl als Favorit in den Norden OWLs gefahren, sah es für die Rietberger lange Zeit gar nicht so überzeugend aus, sondern an den meisten Brettern ziemlich ausgeglichen – bevor die Partien fast reihenweise zugunsten der Gäste kippten. Den Führungstreffer besorgte Herbert Langhorst (Brett 7): Springer und Läufer hatten sich am gegnerischen Königsflügel festgebissen, übten Druck auf die dortigen Bauern aus und banden Kräfte. Als der Lübbecker später am Damenflügel umfassend Material abtauschte, fiel auf der anderen Seite endlich der erste Landwirt, und das Endspiel kippte zugunsten des Rietbergers. Danach musste Oliver Flöttmann die einzige Niederlage des Tages hinnehmen. Zunächst sah sein Aufbau solide und vielversprechend aus, doch dann mussten vorgepreschte Figuren den Rückzug antreten, die Stellung geriet zunehmend aus dem Gleichgewicht, und vor allem die Uhr des Rietbergers lief schon früh dramatisch herunter. Unter gegnerischem Figurendruck fiel schließlich sogar ein Turm, was das Ende besiegelte. Martin Funke (1) hatte im Endspiel Dame und zwei Bauern gegen zwei Türme. Wo sich andere (Mit-)Spieler vielleicht die Finger brechen würden, spielte der Rietberger seine Technik souverän aus und entschied die Partie ungerührt für sich. Das 3:1 erzielte Henrik Berenbrink (5). Er hatte konsequent am Damenflügel Druck aufgebaut und nach dem daraus resultierenden Bauerngewinn brach die gegnerische Stellung rasch zusammen. Auf Cedric Kollenbergs Brett (4) wurde lange Zeit zäh positionell laviert – bis der Spieler der Gastgeber eine Springergabel übersah: Qualitätsgewinn, noch ein Bauer obendrauf… 4:1. Anschließend punktete auch Ludger Funke (6): Unter dem Druck heranstürmender Bauern gab der Lübbecker eine Figur – und musste sich zeigen lassen, dass er sie nicht zurückbekommt. Kurz vor der Zeitkontrolle holte Sven Behler (2) das 6:1. In leicht vorteilhafter Stellung brachte er ein Läuferopfer an, nach dem der Computer zwar nur Ausgleich angibt, das dem nackten gegnerischen König das Leben angesichts taktischer Drohungen aber schwer macht. Nach suboptimaler Verteidigung und Materialverlust gab der Lübbecker auf. Nun war es gerade mal 14 Uhr, und einzig David Austermeier (8) musste seine Partie noch kneten. Doch was man da sah, sah gut aus: zwei Mehrbauern im Endspiel mit Läufer gegen Springer. Der Rietberger musste noch ein wenig aufpassen, machte seine Sache aber fehlerfrei und fuhr den Punkt sicher nach Hause. Und das machte die Turm-Mannschaft dann auch… Weiter geht es am 22. November in der Südtorschule gegen Karpovs Enkel. |
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| S.B. | |
| Erste startet mit 6:2-Sieg | 13.09.2015 |
| Kategorie: 1. Mannschaft | Kommentare: 0 | |
| Mit einem 6:2 ist die erste Mannschaft der SG Turm nach ihrem Aufstieg in die neue Verbandsligasaison gestartet. Da der SK Tönsberg Oerlinghausen aus organisatorischen frühzeitig auf sein Heimrecht verzichtet hatte, handelte es sich skurrilerweise um einen Auswärtssieg in der heimischen Südtorschule. Zum Spielverlauf: David Austermeier (Brett 7) lehnte zunächst ein Remisangebot ab, konnte wenig später einen Turm gewinnen und holte am Ende den vollen Punkt. Nach zwei Remisen durch Herbert Langhorst (6) und Ludger Funke (5) staubte Julius Austermann (8) in der Eröffnung einen Bauern ab, später noch einen und konnte dann in ein gewonnenes Endspiel übergehen. Hendrik Berenbrink (4) nutzte nach ruhiger Eröffnungsphase einen Fehlgriff seines Gegners aus und gewann durch eine Kombination Material, was zur sofortigen Aufgabe führte. Den Mannschaftssieg unter Dach und Fach brachte Cedric Kollenberg (3), desses Gegner im Endspiel einzügig seine Dame wegstellte - Aufgabe und damit 5:1. Die einzige Niederlage des Tages musste Oliver Flöttmann (2) einstecken. Im Turmendspiel hatte er eine bessere Stellung erlangt, fiel aber auf eine Finte seines Gegners herein und sah sich am Ende einem unaufhaltbaren Freibauern gegenüber. Martin Funke (1) knetete ein Damenendspiel und hatte das bessere Ende für sich, als er seinen Freibauern zur zweiten Dame umwandeln und seinen Gegner an gleichem hindern konnte. Endstand: 6:2. Apropos Freibauer: Weiter geht es am 25. Oktober bei der SG Freibauer Lübbecke. Nach aktuellem Stand dann wohl wirklich mit einem waschechten Auswärtsspiel... |
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| H.B./S.B. | |
| 6:2-Sieg zum Saisonabschluss | 10.05.2015 |
| Kategorie: 1. Mannschaft | Kommentare: 0 | |
| Mit einem 6:2-Sieg gegen Königsspringer Lemgo II hat die SG Turm Rietberg ihre (für lange, lange Zeit hoffentlich letzte) Verbandsklasse-Saison beendet. Mit 17:1 Mannschafts- und 55 (von 72 möglichen) Brettpunkten belegt das Team am Ende souverän und ungeschlagen Platz 1. Außerdem stellt Rietberg mit den Spielern Martin Funke, Oliver Flöttmann, Ludger Funke, Herbert Langhorst, Ferdi Schumacher und Hendrik Berenbrink die erfolgreichsten Spieler an ihrem jeweiligen Brett ("Brettmeister"). In der Schlussrunde gegen Lemgo gingen die Gastgeber am ersten Brett von Martin Funke kampflos in Führung. Anschließend punktete Herbert Langhorst (Brett 5), dessen Figuren sich gefährlich dem etwas luftig stehenden gegnerischen König genähert hatten. Statt eventuelle Widerlegungen eines (wie der Rechner hinterher verriet) elf-zügigen Matts zu riskieren, wickelte der Rietberger sicher in ein gewonnenes Endspiel ab. 2:0. Nach zwei fast zeitgleichen Remis-Abschlüssen von Ferdi Schumacher (6) und Hendrik Berenbrink (7) ertönte der Ruf "Schachmatt" von Brett 8: Dort hatte David Austermeier nach recht ungünstigem Partieverlauf doch noch mittels einer dreizügigen Kombination (und besagter finaler Ansage) das Blatt wenden können. Die einzige Niederlage des Tages musste Sven Behler (2) einstecken. Nach einem glatten Bauerngewinn im zehnten Zug, bereitete ihm das gegnerische Läuferpaar doch mehr Probleme als vermutet. Nach einem übersehenen taktischen Einschlag kippte die Partie (gewohnte Zeitnot inklusive) völlig, und trotz zähen Kampfes war nichts mehr zu holen. 4:2. Den Siegpunkt holte Oliver Flöttmann. Nach einem verwickelten Mittelspiel konnte er im Turmendspiel einen vorgerückten Freibauern auf der c-Linie vorweisen. Während der Lemgoer Spieler damit beschäftigt war, diesen Landwirt zu stoppen und zu fressen, konnte der Rietberger Monarch zum Königsflügel hinüberwandern und dort seinerseits auf Bauernfraß gehen. 5:2. Derweil war Ludger Funke mit der weißen Dame auf die 7. Reihe vorgedrungen, während schwarzer Läufer und Turm unharmonisch in der Ecke standen. Eine akute Mattkombination hing in der Luft. Anstatt das Ende hinauszuzögern, ließ sich der Lemgoer Spieler einzügig mattsetzen. |
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| S.B. | |
| Erste macht Aufstieg perfekt | 19.04.2015 |
| Kategorie: 1. Mannschaft | Kommentare: 1 | |
| Mit einem ungefährdeten 6,5:1,5 bei der SG Löhne hat die erste Mannschaft den direkten Wiederaufstieg in die Verbandliga perfekt gemacht. Eine Runde vor Saisonschluss stehen die Rietberger auch bereits als Tabellenerster fest, da sie von den SF Brakel-Bad Driburg - die nun ebenfalls als Aufsteiger feststehen - nicht mehr eingeholt werden können. Erster Punktlieferant des Tages war Martin Funke (Brett 1). Er fuhr vor der gegnerischen Rochadestellung schwere Geschütze auf, der Löhner Spieler verteidigte sich sehr passiv, und die Verteidigung brach rasch in sich zusammen. Dann war es David Austermeiers (7) Gegenüber, der nach einem Figureneinsteller - in bis dahin ausgeglichener Stellung - die Hand zur Aufgabe reichte. Ludger Funke (3) nutzte derweil Felderschwächen im gegnerischen Aufbau dazu, den schwarzen König auf Wanderschaft zu schicken. Ein hübsches Abzugsgardez mit Figurengewinn brachte das 3:0. Anschließend war es Julius Austermann (8), der punktete. Er zwang den weißen König zunächst mit einem Schach zur Aufgabe des Rochade-Rechts, baute seinen Stellungsvorteil konsequent aus und fuhr den Sieg nach Hause. Zwischenbemerkung aus gegebenem Anlass: Spätestens mit den Zeilen über die Geschehnisse an Brett 8 fällt wohl auf, dass der Pressewart damit beschäftigt war, einen neuen persönlichen Zeitnot-Rekord aufzustellen - was die Beobachtung der Geschehnisse an den übrigen Brettern entsprechend einschränkte. Vielleicht wäre es in der kommenden Spielzeit sinnvoll, es wie die Soester zu machen und ein Formular auszulegen, auf dem jeder Spieler formlos ein, zwei Sätze zu seiner Partie verliert, damit der Bericht auf der Homepage gewinnt. Ist nur ein Vorschlag... Ergänzungen oder Korrekturen zu diesem Bericht sind wie immer per Kommentar oder per Mail an mich möglich. Zurück zum Spiel, bei dem Ferdi Schumacher (5) den Mannschaftssieg sicherstellte. Schon in der Eröffnung, konnte er seinem Gegner einen Bauern abknöpfen. Zwischenzeitliche Kiebitz-Blicke auf das Brett verhießen stets einen sauberen Ausbau des Vorteils, was ins 5:0 mündete. Dann verhieß ein gequälter Stoßseufzer an Brett 4 (etwa: "Aouuuuuh!") nichts Gutes. Herbert Langhorst hatte eine Qualität mehr und sah wie der sichere Sieger aus, als er seinen Turm stehenließ. Für das Unentschieden hätte er die Stellung nun ordentlich kneten müssen, der Löhner gab sich aber mit dem Remis zufrieden - 5,5:0,5. Ein ähnliches Entgegenkommen widerfuhr Sven Behler (2). Ein Mehrbauer am Brettrand erwies sich immer weniger als Vorteil angesichts eines rückständigen Bauern auf e6 (und am Ende ca. 3 Minuten für 10 Züge). Die einbrechende Stellung endete glimpflich in einem Endspiel Dame+Läufer (Löhne) gegen Turm+Springer+Läufer (Rietberg) bei entgegengesetzten Bauernmehrheiten auf den Flügeln. Sicherlich vorteilhaft für Weiß, der das Remisangebot aber annahm. Als letztes fügte Hendrik Berenbrink (6) nach starker Partie ein Remis hinzu und besiegelte das 6,5:1,5. In der letzten Runde geht es am 10. Mai gegen die Königsspringer von Lemgo II. |
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| S.B. | |
| Wieder ein 7:1-Sieg, Aufstieg aber vertagt | 08.03.2015 |
| Kategorie: 1. Mannschaft | Kommentare: 0 | |
| Triplizität der Ereignisse: Zum dritten Mal hintereinander hat Rietbergs Erste mit 7:1 gewonnen, wieder ohne Niederlage am Brett. Diesmal hat allerdings der Gegner deutlich zum Ergebnis beigetragen, denn die Mannschaft des SV Bad Oeynhausen erschien nur mit fünf Spielern in der Südtorschule und überließ den Gastgebern an den Brettern 2, 4 und 6 die Punkte kampflos. Beinahe hätte der Sieg der SG Turm in Runde 7 sogar den vorvorzeitigen sicheren Aufstieg bedeutet. Hätten die SF Brakel-Bad Driburg - nach der zeitgleichen Niederlage Ubbedissens gegen Lemgo II - Werther II geschlagen, wären Rietberg und Brakel uneinholbar auf den beiden Aufstiegsplätzen gewesen. Nun aber sieht es so aus: Ein Unentschieden Rietbergs in der 8. Runde in Löhne lässt noch theoretischen Spielraum für einen Nicht-Aufstieg, ein Sieg aber vollendet das Projekt Wiederaufstieg endgültig. Und eine 9. Runde gibt's für den Fall der Fälle ja auch noch... Nun aber zum heutigen Spiel: Nach einer halben Stunde war das 3:0 offiziell. Es folgten zwei Remise an den Brettern 7 und 8. Zunächst war es David Austermeier, der in völlig ausgeglichener, friedlicher Schwerfigurenstellung den Punkt teilte. Nach einem verkorksten Saisonauftakt hat David souverän in die Spur gefunden. Hendrik Berenbrink war nur kurzzeitig einen Bauern im Rückstand, und auch auf seinem Brett wurde angesichts eines Endspiels ungleichfarbiger Läufer die Friedenspfeife geraucht. Damit hat sich zwar ein Staubkörnchen auf Hendriks ansonsten weiße Weste gesenkt, aber mit 92,86% bleibt er unser Top-Scorer! ;o) Dann passierte lange Zeit nichts Zählbares. Schließlich holte Martin Funke (1) den ersten ausgespielten Punkt. Sein Gegenüber hatte ambitioniert eine Qualität geopfert, musste anschließend aber so viel Material tauschen, dass unser Spitzenspieler keine Probleme hatte, das Endspiel mit seinem Turm gegen einen (ultra)schlechten Läufer nebst schwacher Bauern zu gewinnen. Herbert Langhorsts Gegner (5) hatte bereits ausgangs der Eröffnung eine Figur geopfert und in schwer durchschaubarer Stellung durchaus gefährliche Angriffschancen auf einen luftig stehenden König. Doch spätestens als der Spieler der Gästemannschaft eine zweite Figur in den Angriff investierte, war klar, dass die Partie für Rietberg gewonnen war. Der Oeynhäuser Schachfreund grübelte dennoch auffallend lange über seine Züge und ließ sich die Stellung - zur Verwunderung der Kiebitze - noch einige Zeit lang zeigen, gab dann aber doch auf. Den Schlusspunkt zum 7:1 setzte Oliver Flöttmann (3). Die Stellung schwang lange Zeit irgendwo zwischen ausgeglichen und unklar. Eine imposante Turmverdoppelung auf der d-Linie beantwortete der Rietberger mit einem mutigen, aber vor allem aussichtsreichen Angriff auf dem Königsflügel. Vermutlich wäre die Attacke ohnehin durchgeschlagen, aber der Oeynhäuser griff im Versuch zu kontern fehl und ließ sich einzügig mattsetzen. Kurzes Schlusswort: Weiter geht's am 19. April in Löhne - Sieg heißt Aufstieg! |
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| S.B. | |